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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
HANNOVER MESSE News

Trendspots zur HANNOVER MESSE 2018 - Folge 3

Rückenschmerzen werden outgesourced.
Mit dem German Bionic Cray X des Augsburger Robotikspezialisten German Bionic Systems geht das erste in Deutschland entwickelte Exoskelett in Serie. Auf der HANNOVER MESSE 2018 bitten die Bayern unter dem Motto „Wearable Robotics“ zur Anprobe.

19.02.2018

Rückenschmerzen werden outgesourced
Mit dem German Bionic Cray X des Augsburger Robotikspezialisten German Bionic Systems geht das erste in Deutschland entwickelte Exoskelett in Serie. Auf der HANNOVER MESSE 2018 bitten die Bayern unter dem Motto „Wearable Robotics“ zur Anprobe.

Mensch und Maschine bilden bereits seit den Anfängen der industriellen Revolution eine Einheit, doch so nahe, wie in der vierten Auflage besagter Revolution waren sie sich wohl noch nie. Belegt wird diese Beobachtung durch das vermehrte Aufkommen sogenannter Exoskelette, die der Kollaboration zwischen Mensch und Maschine eine neue - wenn man so will - Innigkeit verleihen. Die Außenskelette kombinieren menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft, indem sie die Bewegungen des Trägers unterstützen oder verstärken und so das Risiko von Arbeitsunfällen und überlastungsbedingten Erkrankungen nachhaltig verringern. Zum Einsatz kommen sie vor allem dann, wenn auf den menschlichen Faktor nicht verzichtet werden kann. Das können Arbeitsprozesse in der industriellen Produktion sein, aber auch körperlich schwere Arbeiten im Baugewerbe, in der Logistik oder im Pflegebereich. Aktuelle Studien gehen von einer stark ansteigenden Nachfrage nach "Wearable Robotics" in den kommenden Jahren aus, so rechnet BIS Research für das Jahr 2026 mit einem Marktvolumen von 4,65 Milliarden US-Dollar.

Angesichts dieser Zahlen, erscheint die Zeit für einen Markteintritt günstig. Und tatsächlich geht jetzt nach sechsjähriger Entwicklungsarbeit des Augsburger Robotikspezialisten German Bionic Systems das erste in Deutschland entwickelte und produzierte Exoskelett in die Serienfertigung. "Nach dem erfolgreichen Abschluss eines umfangreichen Testprogramms, das wir im vergangenen Jahr mit namhaften deutschen Industrieunternehmen durchgeführt haben, steht das erste Serienmodell von German Bionic Systems jetzt zur Auslieferung bereit. Aufgrund des äußerst positiven Feedbacks und voller Auftragsbücher stehen für uns jetzt die Skalierung sowie die technologische Weiterentwicklung im Vordergrund, mit dem Ziel, unsere Stellung als führender deutscher Anbieter von aktiven Exoskeletten für den Einsatz in der Produktion auszubauen", sagt Dr. Peter Heiligensetzer, CEO von German Bionic Systems.
GBS German Bionic Systems GmbH (D-86156 Augsburg), Halle 17, Stand D13
Ansprechpartner: Eric Eitel
Mobil: +49 175 167 08 91
E-Mail: press@germanbionic.com

Die Schweizer Macher
Im 125. Jahr der Unternehmensgeschichte macht die Roboter-Sparte von Stäubli mit maßgeschneiderten Robotiklösungen für die Elektronikfertigung, darunter Roboter in ESD-Ausführung, sowie mit der ab sofort verfügbaren Programmieranbindung über LabVIEW einmal mehr auf sich aufmerksam.

Das bereits im Jahr 1892 in der Schweiz gegründete Unternehmen Stäubli hat sich im Laufe der 125 Jahre seines Bestehens vom technischen Pionier und zuverlässigen Partner der Webereibranche durch stetig neu erworbene Kompetenzen zu einem Anbieter spezieller Roboterlösungen für die unterschiedlichsten Kundenanforderungen entwickelt. Die heute von Stäubli entwickelten und produzierten Industrieroboter suchen hinsichtlich Qualität und Leistungsfähigkeit am Markt ihresgleichen und bieten dem Anwender hohe Flexibilität, Produktivität und Zuverlässigkeit. Ihr Einsatzgebiet reicht vom einfachen Montieren, über Pick & Place bis zum Einsatz in extremen Produktionsumgebungen und unter strengsten Reinraumbedingungen. Erst jüngst präsentierte Stäubli maßgeschneiderte Robotiklösungen für die Elektronikfertigung, darunter Roboter in ESD-Ausführung sowie die ab sofort verfügbare Programmieranbindung über LabVIEW.

Die Elektronikfertigung stellt hohe Anforderungen an die Roboter hinsichtlich Partikelemission, Präzision, Zuverlässigkeit und Dynamik. Um bei der Produktion unkontrollierte elektrostatische Entladungen bei sensiblen Elektronikkomponenten zu vermeiden, bietet Stäubli Vier- und Sechsachsroboter in ESD-konformer Ausführung. Ein wirkliches Novum ist zudem die jetzt verfügbare LabVIEW-Anbindung. Über die jüngste DigiMetrix Roboterbibliothek lassen sich die Sechsachser der TX und TX2-Baureihen, TS SCARA-Roboter sowie der FAST picker TP80 in die bekannte Plattform von National Instruments einbinden.
Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics (D-95448 Bayreuth), Halle 17, Stand C13
Ansprechpartnerin: Sonja Koban
Tel.: +49 921 883 3212
E-Mail: corporate.communications@staubli.com

Digitalisierung, Industrie 4.0, Fluxkompensator - und dann?
Dass Technik allein nicht die Antwort sein kann, zeigen die aktuellen Branchenberichte zu den Themen Digitalisierung und Industrie 4.0, die jetzt vom VDI Technologiezentrum veröffentlicht wurden. Offensichtlich muss der Dreiklang von Technologie, Mensch und Organisation stärker beachtet werden.

Mit der Digitalisierung seien Entwicklungen verbunden, die heute bereits Thema sowie vielfach Realität sind und in den kommenden Jahren noch an Reichweite und Kontur gewinnen werden. Mit den Branchenberichten im gerade veröffentlichten Buch "Digitalisierung und Industrie 4.0 - Technik allein reicht nicht" sollen diese Entwicklungen konkret beschrieben und die Folgen der Digitalisierung für Arbeit, Mitbestimmung und Organisations- sowie Technikentwicklung zur Diskussion gestellt werden.

Der vorliegende Sammelband wurde - im Rahmen eines von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Forschungsprojekts - von Beratern aus dem Bereich Innovationspolitik der VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ) gemeinsam mit Experten der TU Dortmund aus dem Forschungsgebiet Industrie- und Arbeitsforschung verfasst. Die Kooperation führte zu der wenig überraschenden Erkenntnis, dass sich die Arbeitswelt in den untersuchten Branchen mehr und mehr verändert, weil die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien Modularisierung, neue Vernetzungen, Big Data und immer perfektere Algorithmen erlauben. "Damit entstehen neue Anforderungen an die Beschäftigten", resümiert Projektleiter Dr. Norbert Malanowski vom VDI. Denn Arbeitsplätze veränderten sich, andere gingen verloren und neue entstünden, erklärt Malanowski. Die Autoren der Branchenberichte empfehlen daher, mehr auf den Dreiklang von Technologie, Mensch und Organisation zu achten - das gelte in der Industrie sowohl für Unternehmen, Belegschaften, Betriebsräte, Gewerkschaften und Arbeitgeber als auch für Verbände als den zentralen Innovationsakteuren. '
VDI Technologiezentrum GmbH (D-40002 Düsseldorf), Halle 2, Stand C40
Ansprechpartner: Dr. Norbert Malanowski
Tel.: +49 211 6214-511
E-Mail: malanowski@vdi.de

Ein Näschen für gesellschaftliche Verantwortung
Wirtschaftsstudierende der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) haben den richtigen Riecher dafür, wie man das Thema Umweltmanagement für Bürger sichtbar machen kann: Mit einer interaktiven Karte der Geruchskulisse der Innenstadt.

Studierende der HNEE, die am Fachbereich Nachhaltige Wirtschaft das Modul Umweltmanagement1 belegen und das hochschuleigene Umweltmanagement aus eigenem Erleben kennen, wissen, dass es in Eberswalde hier und da nach frischem Brot und sogar nach Lavendel riecht, aber viel zu oft leider auch nach Abgasen. Zwar unterscheidet sich die Geruchskulisse in Eberswalde nicht großartig von der anderer Städte, doch wird sie demnächst sogar sichtbar sein. „Mit einer interaktiven Karte wollen wir auf spielerische Art und Weise zum 'Nachriechen' anregen“, erklärt der Student Philip Gleibs, der mit seinen Kommilitonen bereits ausführlich in Eberswalde herumgeschnüffelt und die erschnupperten Daten in eine digitale Karte eingepflegt hat.

"Mehr Geruchsquellen können es aber gern noch werden", erklärt Pascal Herfort, ebenfalls Student an der HNEE, und fordert die Bürger von Eberswalde zum Mitmachen beim Projekt namens "Smells like…" auf. Das Projekt ist ein Teil des Moduls, dessen Ziel es ist, das Thema Umweltmanagement auf lokaler Ebene erlebbar zu machen. "Denkbar ist, dass auf diesem Wege Geruchspfade in Eberswalde entstehen und langfristig die interaktive Karte für den lokalen Tourismus interessant sein könnte", erklärt Dr. Thoralf Buller, der als HNEE-Lehrbeauftragter das Modul betreut.

Ein Nebeneffekt der Recherche zu "Smells like…" führte zudem zu einem weiteren Praxisversuch: "Besonders nahe dem Stadtcampus stellten wir fest, dass der Geruch von Abgasen sehr deutlich wahrnehmbar ist", berichtet Student Jan Hingst. Deshalb wurde eine Feinstaubmessung angedacht, die auch für lokal ansässige Unternehmen interessant werden könnte. "Emissionen zu messen ist kein Hexenwerk. Im Selbstversuch wollen wir das auf dem Stadtcampus mit Geräten, die wir selbst zusammenbauen, testen. Langfristig könnte so ein Modellaufbau auch von Firmen in Eberswalde genutzt werden, um Daten in ihrem Umfeld zu erheben", erklärt Buller, der in den praxisnahen Beispielen den Auftakt zu echter ernsthafter Forschung sieht, wobei die Studierenden den Moment des Wunderns erleben, empirisch arbeiten und Lust dazu entwickeln können. "Ein pragmatischer Ansatz ist immer der richtige, erst recht einer wie dieser mit relativ geringem Aufwand. Und wichtig zur Sensibilisierung für das Thema Umwelt. Wir wollen einen Output bringen, der der Gesellschaft und ihrer Weiterentwicklung nutzt."
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (D-16225 Eberswalde), Halle 2, Stand B33, Partner bei TU Berlin ScienceMarketing
Ansprechpartnerin: Annika Bischof
Tel.: +49 3334 657-227
E-Mail: annika.bischof@hnee.de

Harry, lass ZF ProAI schon mal den Wagen holen!
Im 20. Jahrhundert waren Harrys Ein- und Ausparkkünste noch gefragt, heute könnte sich der Assistent des legendären Kommissars Derrick verstärkt der Lösung kniffeliger Fälle zuwenden, denn eine KI-Steuerbox der ZF Friedrichshafen AG sorgt für autonomes Parken.

Nachdem ZF und das chinesische Technologieunternehmen Baidu im Herbst 2017 eine strategische Kooperation vereinbarten, um Technologien für das autonome Fahren in China voranzutreiben, wird nun bereits eine erste Anwendung realisiert, die auf dem Supercomputer ZF ProAI für autonomes Fahren basiert. Das System soll es Fahrzeugen ermöglichen, eigenständig einen Parkplatz zu suchen, einzuparken, den Parkplatz später wieder zu verlassen und vorfahren zu können. Das Anfordern beziehungsweise Abstellen des Pkws wird dabei durch eine auf dem Smartphone installierte App veranlasst. Seine Einsatzpremiere feiert diese Valet-Parking-Technologie jetzt in einer Testflotte von Pand Auto, einem der größten chinesischen Carsharing-Anbieter.

"Die serienreife ZF ProAI geht aus unserer Zusammenarbeit mit NVIDIA hervor", erklärt Torsten Gollewski, Leiter Vorentwicklung bei ZF. "Im aktuellen Projekt mit Baidu erfüllt der Hochleistungsrechner ein weiteres Mal den Anspruch, die Automatisierung des Fahrens zu beschleunigen und auch neuen Playern in der Branche den Weg zu Mobilitätsinnovationen zu vereinfachen." Und Zhenyu Li, Vice President, General Manager of Intelligent Driving Group bei Baidu ergänzt: "Der Supercomputer von ZF ist für uns ideal, da er enorme Datenmengen wie beispielsweise unsere hoch aufgelösten digitalen Karten in Echtzeit verarbeiten kann. Außerdem bringt er künstliche Intelligenz samt Deep-Learning-Fähigkeit sowie sämtliche aktuelle Automotive-Standards mit."

Das neue Valet-Parksystem - das bislang noch primär darauf abzielt, die Betriebskosten von Car-Sharing-Anbietern signifikant zu senken und zugleich die Abläufe und den Komfort für deren Kunden, die Fahrzeugnutzer, stark zu erhöhen - soll laut ZF künftig nicht nur bei Mobilitätsdienstleistern für Begeisterung sorgen, sondern auch das Interesse von Fahrzeugherstellern wecken. Diese werden auf der kommenden HANNOVER MESSE 2018 gute Gelegenheit haben, sich eingehend über das neue System zu informieren.
ZF Friedrichshafen AG (D-88046 Friedrichshafen), Halle 22, Stand A20
Ansprechpartner: Robert Buchmeier
Tel.: +49 7541 77-2488
E-Mail: robert.buchmeier@zf.com

Wenn einem plötzlich ein Licht ausgeht…
Die Georg Schlegel GmbH & Co. KG bietet ab sofort eine weitere Ausführung ihrer aktiv leuchtenden Not-Halt-Tasten an. Der neue Betätiger Typ QRBDUV verfügt über einen Blockierschutzkragen sowie eine Diagnoseeinheit und dient so der erhöhten Arbeitssicherheit in produzierenden Unternehmen.

Die bis vor kurzem gültige DIN EN ISO 13850 sah vor, dass eine inaktive festverbaute Not-Halt-Taste abgedeckt sein muss, um im Gefahrenfall Verwechslungen auszuschließen. Leider war diese Vorgabe in der Praxis nicht in allen Fällen umsetzbar, sodass es in der Folge zu gefährlichen Situationen bis hin zu Unfällen gekommen ist. Aus diesem Grund wurde die Norm erweitert, sie erlaubt nun alternativ den Einsatz aktiv leuchtender Not-Halt-Tasten. Mit ihrem neuen Betätiger Typ QRBDUV hat die Georg Schlegel GmbH & Co. KG aus Dürmentingen, ein weltweit agierender Hersteller von Komponenten für elektrische beziehungsweise elektronische Steuerungen, die erweiterte Norm nicht nur umgesetzt, sondern gleich auch noch um sicherheitsrelevante Besonderheiten ergänzt.

Neben einem gelb leuchtenden Blockierschutzkragen, der das Blockieren der Not-Halt-Taste verhindern soll, verfügt der Betätiger QRBDUV jetzt auch über eine integrierte Diagnoseeinheit. Diese überprüft laufend den Beleuchtungszustand der Not-Halt-Taste und damit ihre Funktionalität. Schaltet sich die Beleuchtung aus irgendeinem Grund ab und signalisiert damit die Inaktivität des Betätigers, wird automatisch ein Signal an das entsprechende Anlagenteil gesendet und die Produktion - wenn in Reihe geschaltet sogar aller Module - gestoppt. "Ist das modulare Anlagenteil mit dem Gesamtsystem verbunden, wird der aktive Zustand der Not-Halt-Taste über die Beleuchtung signalisiert. Fehlt die Verbindung, ist der Betätiger unbeleuchtet, damit transparent und informiert über die Inaktivität der Taste", erläutert Kurt Blank, Leiter Konstruktion bei Schlegel. Aktuell bieten die Schwaben die Not-Halt-Taste QRBDUV für die Schutzart IP65 an. Zur Verfügung stehen dabei zwei Ausführungen, einmal als Bausatz und einmal als Plug-and-Play-Lösung. Entscheidet sich der Kunden für den Bausatz, kann er alle Komponenten einzeln in die Einbauplatte montieren. Die Plug-and-Play-Variante soll sich dagegen ideal für den nachträglichen Einbau eignen, da die Montage der Box einfach mit einem M12-Steckverbinder erfolgt.
Georg Schlegel GmbH & Co. KG (D-88525 Dürmentingen), Halle 11, Stand C50
Ansprechpartner: Bernd Geisinger
Tel.: +49 7371 502-0
E-Mail: bernd.geisinger@schlegel.biz

Chillen 4.0
Der deutsche Systemspezialist Rittal schafft mit seinem neuen IoT Interface die Grundlage für eine nahtlose Einbindung seiner Kühlgeräte und Chiller in moderne Industrie-4.0-Szenarien.

Voraussetzung für Industrie-4.0-Szenarien wie Augmented Operators oder Predictive Maintenance ist neben der Erfassung von Daten deren Bereitstellung, sprich Verteilung. Für die notwendige Vernetzung bedarf es IoT-fähiger Geräte, die mit entsprechenden Kommunikationsmöglichkeiten ausgestattet sind. Die Herborner Rittal GmbH & Co. KG schafft mit einem neuen IoT Interface jetzt die Grundlage für eine optimale Integration von Kühlgeräten und Chillern in Industrie-4.0-Anwendungen. Damit ermöglicht Rittal zukünftig eine durchgängige Kommunikation vom Sensor bis in die Cloud sowie die Anbindung an übergeordnete Monitoring- oder Energiemanagement-Systeme.

Moderne Geräte wie die neuen Kühlgeräte und Chiller der Serie Blue e+ von Rittal liefern weit mehr an Informationen und Messwerten als ältere Gerätegenerationen. Dank des neuen Interfaces von Rittal und der daraus resultierenden IoT-Fähigkeit der Geräte, soll es nun weit besser gelingen, aus den großen Datenmengen einen Mehrwert zu generieren. Das IoT Interface lässt sich entweder auf einer Hutschiene oder direkt am Kühlgerät beziehungsweise Chiller befestigen, als Protokolle werden OPC-UA, Profinet, SNMP, Modbus und CAN Open unterstützt, wodurch eine beinahe unbegrenzte Anbindung an übergeordnete Monitoring- oder Energiemanagement-Systeme ermöglicht wird. Das gilt selbstverständlich auch für cloudbasierte Systeme, wodurch der Weg zu neuen Anwendungen und smarten Serviceleistungen geebnet wird. So sollen sich beispielsweise Wartung und Service von Klimatisierungslösungen optimieren und in der Folge die Betriebskosten senken lassen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Energiedatenmanagement: Wenn alle Daten durchgängig zur Verfügung stehen, lässt sich die Energieeffizienz erhöhen, was wiederum zu Kostensenkungen beiträgt.
Rittal GmbH & Co. KG (D-35745 Herborn), Halle 11, Stand E06
Ansprechpartner: Christian Abels
Tel.: +49 2772 505-1328
E-Mail: abels.c@rittal.de

Ätherische Katzen im Geschwindigkeitsrausch
Die HANNOVER MESSE ist für esd electronics ein Heimspiel: Der niedersächsische Produzent kundenspezifischer Hard- und Softwarelösungen stellt dort den neuen EPPC-T10 Embedded Single Board Computer für schnelle Steuerungs- und Regelungsaufgaben in EtherCAT-Anwendungen vor.

Das im IEC 61158-Standard beschriebene EtherCAT ist ein sehr flexibles Echtzeit-Ethernet-Protokoll für industrielle Anwendungen, unterscheidet sich dabei aber deutlich von anderen Industrial Ethernet Lösungen. Bei EtherCAT erfolgt der Datenaustausch nach dem "Processing on the fly"-Prinzip: Anstatt den vom Master versendeten Standard Ethernet Frame wie üblich zunächst zu empfangen, dann zu interpretieren und anschließend die Prozessdaten weiter zu kopieren, durchlaufen die Telegramme bei EtherCAT jedes angeschlossene Slave-Gerät, welche dann die ihnen zugedachten Daten einfach entnehmen. Dabei wird ein Rahmen nicht vollständig empfangen, bevor er verarbeitet wird, sondern die Bearbeitung wird so früh wie möglich begonnen. Auf diese Weise entstehen nur minimale Verzögerungen, zumal auch die Daten zum Master in entsprechender Weise in das Telegramm eingefügt werden. Damit ist EtherCAT eine optimale Lösung für Ethernet-basierte industrielle Steuerungssysteme mit vielen dezentralen I/Os und/oder Durchlaufzeiten kleiner als 100 µs. Mit dem EPPC-T10 hat esd electronics jetzt einen Embedded Single Board Computer vorgestellt, der ideal für schnelle Steuerungs- und Regelungsaufgaben in EtherCAT-Anwendungen mit bis zu drei unabhängigen Netzwerken geeignet sein soll.

Der EPPC-T10 basiert auf einer NXP PowerPC QorIQ T1014 CPU mit 1.2 Gigahertz, 64-Bit Architektur und Double Precision Floating Point Unit. Ausgestattet ist der EPPC-T10 mit ECC-RAM, RTC mit Batterie-Backup, einem microSD-Kartensteckplatz, einem internen PCI Express Mini Steckplatz für Hardware-Erweiterungen und vier Status-LEDs. Zudem verfügt er über die folgenden Anschlüsse: je einmal RS232 und USB 2.0 (Host), sowie dreimal GB-Ethernet. Montieren lässt sich der EPPC-T10 mittels einer DIN-EN-Tragschiene (TS 35). Für Ausfallsicherheit sorgt die Überwachung der lokalen Spannungen und Temperaturen, hinzu kommen Firmware-Updates durch ein Fallback-Flash. Die Software-Unterstützung umfasst unter anderem Linux BSPs und den universellen Bootloader "Das U-Boot". EtherCAT Master Stack ist ebenso erhältlich wie kundenspezifische Ausführungen auf Anfrage.
esd electronics gmbh (D-30165 Hannover), Halle 9, Stand F17
Ansprechpartnerin: Dipl.-Ök. Stephanie Bugar
Tel.: +49 511 37298-0
E-Mail: stephanie.bugar@esd.de

Richtung wechsel Dich!
Seit 50 Jahren entwickelt und produziert LAYER Electronics aus Sizilien erfolgreiche Produkte der Elektrotechnik. Im Rahmen der HANNOVER MESSE 2018 wird das Unternehmen jetzt erstmals seine bidirektionalen Wandler der Aton-Serie vorstellen.

LAYER Electronics aus Sizilien konzentriert sich seit seiner Gründung im Jahr 1967 auf die Herstellung von Produkten für die Wartung, die Steuerung und die Erzeugung elektrischer Energie. Zum umfangreichen Produktportfolio des Unternehmens gehören unter anderem industrielle UPS bis zu 1600 Kilovoltampere, diverse Frequenzumrichter, AVR (Stabilisatoren) bis zu 2000 Kilovoltampere, elektronische Netzfilter, Solar- und Wind-Wechselrichter bis zu 250 Kilowatt, Windgeneratoren bis zu 20 Kilowatt, Laderegler, Netzteile, Konverter für Notbeleuchtung, DC/DC-Konverter, Akkuladegeräte und Transformatoren. Auf der HANNOVER MESSE 2018 präsentieren die Italiener nun erstmals ihre neuen bidirektionalen Konverter der Aton-Serie.

Aton basiert auf einem Gemeinschaftsprojekt von LAYER Electronics, dem CNR (Nationaler Forschungsrat) und der Universität von Palermo. Ziel war es, einen vollständig durch einen digitalen Signalprozessor (DSP) gesteuerten bidirektionalen Wandler zu entwickeln, der durch erneuerbare Energiequellen gespeist wird und über ein eigenes Speichersystem, bestehend aus den derzeit gängigsten Batterietypen, verfügt. Je nach Bedarf arbeiten die Aton Speicherkonverter wie folgt: Als netzgekoppelter Wechselrichter, als netzunabhängiger Wechselrichter zur Versorgung von Verbrauchern während eines Stromausfalls (der sogenannte UPS-Modus) sowie als Power Factor Correction (PFC)-Ladegerät zum Aufladen des Speichersystems.
Layer Electronics s.r.l. (ITA-91100 Erice), Halle 13, Stand E60
Ansprechpartner: Antonino Culcasi
Tel.: +39 0923 562794
E-Mail: layer@layer.it

Partnerschaft 4.0
Durch die neue Kooperation mit ERP4all baut DUALIS sein Partnernetzwerk weiter aus. Zukünftig sollen die Feinplanungssoftware GANTTPLAN und das ERP-System MiCLAS als Komplettlösung zur Prozessoptimierung in der digitalen Fabrik fungieren.

Die Dresdner DUALIS GmbH ist bekannt als Spezialistin für Planungs- und Simulationssoftware. Das von den Sachsen entwickelte APS (Advanced Planning and Scheduling)-System GANTTPLAN dient der Feinsteuerung und Optimierung von Produktionsprozessen und ist bereits in zahlreichen Anwendungen sowie in Industrie- und Produktionsunternehmen integriert. Aus diesem Prozess heraus hat DUALIS im Laufe der Zeit ein umfassendes Vertriebs- und Lösungspartner-Netzwerk aufgebaut, zu dem nun ein neuer Partner hinzustößt: In Kooperation mit ERP4all wird DUALIS auf der HANNOVER MESSE 2018 eine Gesamtlösung zur effizienten Ressourcen- und Auftragsfeinplanung in der intelligenten Fertigung vorstellen, deren technologisches Fundament das ERP MiCLAS von ERP4all bildet und bei dem GANTTPLAN als APS-Add-on zu MiCLAS fungiert. Auf diese Weise dient GANTTPLAN der vertikalen Integration und vernetzt das ERP-System mit dem Shopfloor.

"Im Fokus unserer Zusammenarbeit steht die konsequente Ausrichtung der gemeinsamen Software-Lösung auf die spezifischen Anforderungen unserer kleinen und mittelständischen Kunden - gerade auch in Hinblick auf die zunehmenden Industrie-4.0-Anforderungen in Richtung vernetzte Prozesse. Dabei legen wir großen Wert auf Modularität und Anpassungsfähigkeit der Software. Mit DUALIS haben wir einen erfahrenen und flexiblen Lösungspartner, mit dem wir branchenübergreifend individuell agieren können", erklärt André Schöll, Geschäftsführer der ERP4all Business Software GmbH.
DUALIS GmbH IT Solution (D-01219 Dresden), Halle 6, Stand K18, Partner bei Visual Components
Ansprechpartnerin: Heike Wilson
Tel.: +49 351 477910
E-Mail: dualis@dualis-it.de

Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Trendspots/Produktneuheiten

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