HANNOVER MESSE 2019, 01. - 05. April
HANNOVER MESSE News

Trendspots zur HANNOVER MESSE 2018 - Folge 5

Im Norden bewegt sich was!
Der schleswig-holsteinische Antriebshersteller NORD DRIVESYSTEMS präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2018 eine ganze Reihe an smarten Lösungen, darunter die dezentrale Feldverteiler-Baureihe NORDAC LINK.

30.03.2018

Im Norden bewegt sich was!
Der schleswig-holsteinische Antriebshersteller NORD DRIVESYSTEMS präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2018 eine ganze Reihe an smarten Lösungen, darunter die dezentrale Feldverteiler-Baureihe NORDAC LINK.

Die Getriebebau NORD GmbH & Co. KG, bekannt auch als NORD DRIVESYTEMS, zählt weltweit zu den Branchenführerinnen der Antriebstechnik, sowohl bei mechanischen als auch bei elektronischen Lösungen. Das Produktprogramm der Schleswig-Holsteiner umfasst derzeit Getriebemotoren, Motoren, Industriegetriebe, Frequenzumrichter und Motorstarter zur dezentralen Antriebssteuerung. Auf der HANNOVER MESSE 2018 stellt NORD DRIVESYTEMS vor allem innovative Antriebslösungen für die digitale Fabrik der Zukunft in den Fokus. Dazu gehören smarte Antriebe mit Cloud-Anbindung für eine vorausschauende Wartung, die effiziente Antriebslösung LogiDrive zur Variantenreduzierung in der Intralogistik sowie das PROFIsafe-Schnittstellenmodul, das zukünftig für ein weiteres Plus an Sicherheit in der Produktion sorgen soll.

Ein weiteres Highlight ist die Feldverteilerbaureihe NORDAC LINK für Anwendungen in modernen vernetzten Intralogistikanlagen. Die Antriebssteuerung für eine flexible, motornahe Installation ist wahlweise als Frequenzumrichter oder als Motorstarter einsetzbar und bietet neben der Möglichkeit zur schnellen Inbetriebnahme eine einfache Bedienung und Wartung. Der frei konfigurierbare Feldverteiler soll sich zudem dank integrierter PLC sowie Kompatibilität mit marktüblichen Bussystemen einfach in alle moderne Systeme integrieren lassen.
Getriebebau NORD GmbH & Co. KG (D-22941 Bargteheide), Halle 15, Stand H31
Ansprechpartnerin: Ulrike Bade
Tel.: +49 4532 289-2474
E-Mail: ulrike.bade@nord.com

Wenn's mal wieder besonders eilig ist!
Weidmüller erweitert anlässlich der HANNOVER MESSE 2018 seinen anwenderfreundlichen Configurator (WMC) - zuständig für die Auswahl, Projektierung und Bestellung von Tragschienenkomponenten sowie von komplett montierten Klemmenleisten - um den innovativen "Fast Delivery Service".

Der Schaltschrankbau hat sich in Zeiten von Industrie 4.0 zu einem wahren Projektgeschäft entwickelt - mit allem, was dazugehört: Bestellungen auf Zuruf, enge Terminvorgaben und kurzfristige Änderungswünsche. Um trotz der massiv erhöhten Komplexität Aufträge pünktlich und fehlerfrei auszuführen, sollte ein Anbieter sich nicht nur auf die veränderten Anforderungen einstellen, er sollte heute auch in der Lage sein, selbst eine Losgröße eins kurzfristig und ohne wirtschaftliche Einbußen ausliefern zu können. Das hier aufgezeigte Anforderungsprofil war für Weidmüller, einer der bedeutendsten Anbieter im Bereich Industrial Connectivity, ausschlaggebend für die Einrichtung des "Fast Delivery Service" für bestückte Klemmenleisten.

Der auf der HANNOVER MESSE 2018 vorgestellte Service von Weidmüller bietet eine Reihe von Vorteilen. So befreit er Kunden von hohen Fixkosten, die durch frei gehaltene Fertigungskapazitäten, die ständige Bereitstellung von Lagerfläche sowie den Zukauf einzelner Komponenten entstehen. Der im Weidmüller Configurator (WMC) implementierte "Fast Delivery Service" garantiert eine verbindliche Lieferung individueller und einbaufertiger Klemmenleisten innerhalb von fünf Arbeitstagen. Nach Abschluss der unverändert intuitiven Konfiguration mit einem ECAD-System und dem WMC erhält der Kunde bereits nach wenigen Minuten ein automatisiertes Angebot inklusive aller Artikelnummern. In dem Moment der Beauftragung beginnt Weidmüller mit der Assemblierung anhand der übermittelten WMC-Daten. Nach längstens vier Tagen geht die installationsfertige Klemmenleiste in den Versand, der in Deutschland in der Regel selten mehr als einen Tag in Anspruch nimmt. Und das Ganze funktioniert, wie gewünscht, schon ab Losgröße eins.
Weidmüller Interface GmbH & Co. KG (D-32758 Detmold), Halle 11, Stand B58
Ansprechpartner: Horst Kalla
Tel.: +49 5231 14-291190
E-Mail: horst.kalla@weidmueller.de

Baguette, Wein, Wasserstoff
Die Agentur für internationale Unternehmensentwicklung "Business France" organisiert auf der Messeplattform Hydrogen Fuel Cells der HANNOVER MESSE 2018 erneut einen französischen Pavillon, in dem Experten ihr Savoir-faire im Bereich Wasserstoff vorstellen werden.

Nicht nur im Periodensystem der Elemente belegt Wasserstoff den ersten Platz, gäbe es eine Rangliste der Elemente, die auf der HANNOVER MESSE 2018 eine wesentliche Rolle spielen, auch auf dieser läge das hochreaktive Gas ganz weit vorne. Nach Ansicht vieler ist Wasserstoff der Schlüssel zur Lösung so mancher Probleme im Energiesektor. Zu den Befürwortern gehören auch nicht wenige Franzosen, sodass es für die Agentur für internationale Unternehmensentwicklung "Business France" nahelag, auf der HANNOVER MESSE 2018 erneut einen französischen Pavillon auf der Messeplattform Hydrogen Fuel Cells zu organisieren. Auf der führenden Plattform für neue Technologien zur Speicherung von Wasserstoff in Halle 27 kooperiert „Business France“ unter anderem mit dem Cluster Tenerrdis, dem französischen Wasserstoffverband AFHYPAC sowie den beiden Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Bourgogne-Franche-Comté sowie mit dem Cluster "Fahrzeug der Zukunft" (Pôle Véhicule du Futur).

Gemeinsam soll demonstriert werden, dass Frankreich über die notwendigen Kompetenzen verfügt, um eine Wasserstoffsparte von Weltniveau zu entwickeln. Mit Deutschland, Skandinavien und Großbritannien zählt Frankreich inzwischen zur Spitzengruppe der europäischen Länder, die sich für diese innovative und nachhaltige Lösung im Dienst unseres Planeten engagieren. Frankreich übernimmt dabei zentrale Forschungs- und Innovationsaufgaben im Bereich Wasserstoffenergie und Brennstoffzellen, die nicht nur von seinem nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) oder der Behörde für Atomenergie und alternative Energien (CEA), sondern auch von einer wachsenden Anzahl junger innovativer Unternehmen wahrgenommen werden, die bereits mehrere Weltpremieren hervorgebracht haben.
Business France (F-75014 Paris Cedex 14), Halle 27, Stand D75
Ansprechpartnerin: Claude Ménard
Tel.: +33 1 40 73 30 97
E-Mail: claude.menard@businessfrance.fr

Es gibt nichts Gutes, außer man versucht es!
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel stellt sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2018 in einer Reihe von Vorträgen neue und verbesserte Ansätze, mit denen die Energiewende zum Erfolg geführt werden kann.

Soll die seit Jahren postulierte Energiewende über die politischen Willenserklärungen hinaus zu einem realen Erfolg geführt werden, bedarf es vermehrt des Einsatzes geeigneter Institutionen, um Lösungen zur effizienten Speicherung erneuerbarer Energiequellen zu entwickeln, inklusive innovativer Infrastrukturen und Technologien für deren Bereitstellung und Verwertung. Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) sieht sich daher in der Verantwortung, ihren Beitrag zur Energiewende zu leisten. Aktuell widmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen essentiellen Forschungsfragen und stellen ihre Ansätze, Erkenntnisse und Ergebnisse auf der HANNOVER MESSE 2018 der Industrie und Öffentlichkeit vor.

Vorgestellt werden die einzelnen Ansätze in insgesamt 35 Vorträgen - aufgeteilt in die Themenblöcke Energy Solutions, Tech Solutions, Students Solutions und Health & Social Solutions - auf der Bühne des CAU-Standes in Halle 2. Gleichzeitig können interessierte Messebesucher die dort behandelten Themen, in denen es unter anderem um flexible organische Optoelektronik oder auch um Silizium als innovatives Material für die Akkus der Zukunft geht, mit Fachleuten der CAU weiter erörtern.
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (D-24118 Kiel), Halle 2, Stand C07
Ansprechpartner: Dr. Boris Pawlowski
Tel.: +49 431 880 3004
E-Mail: bpawlowski@uv.uni-kiel.de

Lieber vermessen werden, als vermessen sein
Die Fachwerkstatt Drücker GmbH aus Rietberg stellt auf dem OWL Gemeinschaftsstand ihre über die Jahre erworbene Expertise als Dienstleister für exakte 3D-Aufmaße vor.

Abgesehen von zweidimensionalen Strukturen gibt es wohl nichts, was nicht in 3D vermessen werden kann. Insbesondere für Planer und Konstrukteure sind digitale 3D-Aufmaße inzwischen ausgesprochen hilfreich, wenn es gilt, effizient und zugleich kostengünstig zu arbeiten. Die dafür eingesetzte Technik liefert heute detaillierte Bestandsaufnahmen, die in exakte Plandaten umgesetzt und weiterverarbeitet werden können. Die Planungssicherheit verbessert sich dabei teilweise signifikant. So lassen sich Fragen - beispielswiese wie eine Maschine in die bestehende Maschinenstraße eingefügt werden soll oder welche Kopfhöhen in einem historischen Gebäude an unterschiedlichsten Stellen verbleiben - schnell und exakt beantworten. Die Fachwerkstatt Drücker GmbH, ein in verschiedenen Gewerken tätiger Handwerksbetrieb aus Rietberg, hat sich über die Jahre eine tiefgehende Expertise zum Thema 3D-Aufmaße erworben und vermittelt ihr Wissen jetzt erstmals auf der HANNOVER MESSE 2018.

Auch für die Industrie bieten 3D-Aufmaße verschiedenste Möglichkeiten. So lassen sich Gebäudestrukturen sowie das vorhandene Inventar in einem Gesamtmodell erfassen, auf dessen Grundlage Bestandspläne erstellt oder verglichen, Auswertungen für das Facility-Management erstellt oder Baumaßnahmen geplant werden können. Selbst komplexe Gebäude und Strukturen lassen sich durch verschiedene Scanpositionen exakt erfassen - und das sogar im laufenden Betrieb. Durch die Zusammenfügung der einzelnen Datensätze zu einem Gesamtmodell können beispielsweise virtuelle Kollisionsprüfungen, die Planungen von Erweiterungen oder auch Prozessoptimierungen durchgeführt werden.
Fachwerkstatt Drücker GmbH (D-33397 Rietberg), Halle 16, Stand A04
Ansprechpartnerin: Birgit Kostner
Tel.: +49 5244 10 509
E-Mail: bk@3d-aufmasse.de

Plaste, Elaste und Sensoren aus Fulda
Mit plastoSENS T präsentiert JUMO in Hannover ein völlig neues Verfahren zur Herstellung von Temperaturfühlern. Die Sensoren werden dabei nicht wie bisher üblich in einem Metallrohr vergossen, sondern im Spritzgussverfahren mit Kunststoff ummantelt.

Die JUMO GmbH & Co. KG aus Fulda gehört zu den führenden Herstellerinnen auf dem Gebiet der industriellen Sensor- und Automatisierungstechnik. Das Produktspektrum der innovativen Hessen umfasst dabei die gesamte Messkette vom Sensor bis zur Automatisierungslösung für die Messgrößen Temperatur, Druck, Durchfluss, Füllstand, Flüssigkeitsanalyse und Feuchte. Mit plastoSENS T präsentiert JUMO auf der HANNOVER MESSE 2018 jetzt ein völlig neues Verfahren zur Herstellung von Temperaturfühlern.

Anders als bisher üblich werden die Sensoren dabei nicht in einem Metallrohr vergossen, sondern im Spritzgussverfahren mit Kunststoff ummantelt. Gegenüber herkömmlichen Temperaturfühlern bietet das patentierte System gleich eine Reihe von Vorteilen. Das größte Plus dürfte in der völligen Gestaltungsfreiheit der Kunststoff-Sensorik liegen, die es den plastoSENS-Produkten erlaubt, sich der jeweiligen Einbausituation anzupassen. So lassen sich zum Beispiel Temperatursensoren komplett in Kunststoff-Rohrleitungen integrieren. Weitere Fortschritte liegen im geringen Gewicht der Sensoren und in deren einfachen Reproduzierbarkeit. Aktuell sind ein Fühler mit einer Isolationsfestigkeit von fünf Kilovolt für den Einsatz in Transformatoren, ein vibrationsfester Einsteckfühler für das Medium Öl und ein wasser- und dampfdichter Fühler für Sterilisationsanwendungen in der Entwicklung.
JUMO GmbH & Co. KG (D-36039 Fulda), Halle 11, Stand C28
Ansprechpartnerin: Sabine Rommel
Tel.: +49 661 6003-651
E-Mail: sabine.rommel@jumo.net

Da glänzen nicht nur die Augen!
Mit der Aqua-Pol Micro präsentiert die KORAS GmbH auf der HANNOVER MESSE 2018 eine nochmals verkleinerte Geräte-Variante für das Elektro-Polishing von Schmuckstücken im industriellen Produktionsprozess.

Aus dem Bereich der Dental-Technik kommend, hat sich Thorsten Koras mit seiner KORAS GmbH inzwischen auf Recycling-Anlagen für alle Edelmetalle, Raffinationsanlagen, Veraschungsöfen, Abgas- und Abwasserbehandlungsanlagen sowie Labor-Technologie spezialisiert. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Elektro-Polishing, die laut KORAS schonendste und sauberste Art, Schmuckstücken im industriellen Produktionsprozess glatte, hochreine Oberflächen zu verleihen, um sie dann komfortabel weiter bearbeiten zu können. Mit der bewährten KORAS Aqua-Pol-Kompaktanlage gelingt das bisher nicht nur präzise, schnell und wirtschaftlich, sondern auch äußerst Platz sparend. Dass es aber nochmal kleiner geht, beweist KORAS auf der HANNOVER MESSE 2018, wenn erstmals die Aqua-Pol Micro vorgestellt wird.

Die Aqua-Pol Micro wurde speziell für kleine Teile ohne Aufhängung entwickelt. Anders als in der etwas größeren Schwester werden in der Aqua-Pol Micro die Teile als Schüttgut bearbeitet. Dank des ausgeklügelten Designs mit innenliegenden Rotoren ist die Aqua-Pol Micro nicht nur Platz sparend, der Elektro-Polishing-Prozess dauert gerade einmal 30 bis 45 Minuten für 250 bis 300 Milliliter Schüttgut, abhängig von dessen Größe und Beschaffenheit. Entscheidend für diesen schnellen Prozess ist unter anderem der Elektrolyt. KORAS hat eine Prozessflüssigkeit entwickelt, welche die Qualität handelsüblicher Elektrolyte deutlich übertreffen soll. Reinheit, Mischungsverhältnis, Wirksamkeit und vor allem höchste Standzeiten - der Elektrolyt von KORAS bewirkt laut Aussage des Unternehmens messbare Vorteile, vor allem im Zusammenspiel mit den beiden Aqua-Pol-Geräten.
KORAS GmbH (D-75331 Engelsbrand), Halle 4, Stand E24
Ansprechpartner: Thorsten Koras
Tel.: +49 7082 792 83-00
E-Mail: info@koras-pmr.de

Und jetzt einmal tief Luft holen!
Maßgeschneiderte Einzelstücke sind für die Ingenieure und Techniker des Forschungszentrums Jülich Routine. Zusammen mit Forschern entwickeln, bauen und betreiben sie Geräte, die es vorher noch nicht gab - mit dem AirLIF wird jetzt eines von ihnen erstmals auf der HANNOVER MESSE 2018 vorgestellt.

Seit mehr als 40 Jahren entwickelt das Zentralinstitut für Engineering und Technologie (ZEA-1) des Forschungszentrums (FZ) Jülich hoch komplexe, nie zuvor dagewesene Instrumente und Anlagen für andere Forschungseinrichtungen. Eine Erfolgsstory, die erst dadurch möglich wurde, weil von der Planung, Simulation und Machbarkeitsstudie über die Entwicklung, Fertigung und Montage alle Leistungen unter einem Dach stattfanden und nach wie vor stattfinden. Für die Kunden und Partner des ZEA resultiert daraus ein hohes Maß an Planungssicherheit und eine vollumfängliche Begleitung auf dem Weg von der Idee bis zum Endprodukt. Dank der Ausstattung mit modernsten Spezialmaschinen und -werkzeugen sind die Mitarbeiter des ZEA in der Lage, ein weites Spektrum an unterschiedlichsten Materialien zu bearbeiten. Modernste Mess- und Prüfverfahren stellen dabei sicher, dass jedes Produkt optimale Eigenschaften und Performance aufweist. Anlässlich der HANNOVER MESSE 2018 zeigt das ZEA-1 mit dem AirLIF nun erstmals eines ihrer meisterhaften Unikate, die manche wissenschaftliche Erkenntnis erst möglich gemacht haben.

Das in Hannover vorgestellte Messgerät AirLIF hat bereits viel von der Welt gesehen. An Bord des Forschungsflugzeugs HALO ist das AirLIF das Instrument der Wahl für zahlreiche Messkampagnen im Bereich der Klimaforschung. Seine Aufgabe besteht darin, während des Fluges Luft einzusammeln und zu untersuchen. Das klingt erstmal einfach. Aber ohne ein ausgeklügeltes innovatives System, das verhindert, dass die Proben vor der Analyse mit den Wänden des Gerätes in Kontakt kommen, wären die Erkenntnisse wertlos. An der Entwicklung des AirLIF waren neben dem ZEA-1 auch Jülicher Klimaforscher und deren Kollegen aus Mainz und Oberpfaffenhofen beteiligt. Die nächste Aufgabe dürfte es nun sein, das neue System für Anwendungen in der Privatwirtschaft weiterzuentwickeln und entsprechend zu vermarkten.
Forschungszentrum Jülich GmbH (D-52428 Jülich), Halle 2, Stand B30
Ansprechpartnerin: Tobias Schlösser
Tel.: +49 2461 61-4771
Mail: t.schloesser@fz-juelich.de

Für die Durchblicker unter den Installateuren!
Das neue Religel-Clear von HellermannTyton schützt nicht nur elektrische Verbindungen und Elektronikkomponenten vor Feuchtigkeit und Vibrationen, es bleibt nach dem Aushärten auch komplett transparent.

Mit der zunehmenden Vernetzung im Zuge der Industrie 4.0 steigt zwangsläufig auch der Bedarf an zusätzlichem Schutz von elektrischen Verbindungen und Elektronikkomponenten, vor allem in exponierten Lagen. Diesen Bedarf deckte auch bisher schon ganz hervorragend die Geltechnologie von RELICON aus dem Hause HellermannTyton. Sie erfüllt höchste Anforderungen der Elektroinstallation und bietet mechanischen Schutz, Isolation und Abdichtung in einem einfachen Arbeitsschritt. Anlässlich der HANNOVER MESSE 2018 erweitert HellermannTyton sein RELICON-Produktsortiment jetzt um das Silikongel Religel-Clear, das - wie der Name schon erahnen lässt - nach dem Aushärten kristallklar bleibt.

Auch das neue Religel-Clear erfüllt voll und ganz die Anforderungen von Ingenieuren und Installateuren nach einem kennzeichnungsfreien 2-Komponenten-Silikongel, das in beliebigen Mengen flexibel angewendet werden kann - mit dem zusätzlichen Vorteil, dass dieses Gel glasklar aushärtet. Wie bisher geht das Mischen der A- und B-Komponenten im Verhältnis 1:1 schnell und leicht von der Hand. Das exzellente Fließverhalten und die schnelle Aushärtung in nur 20 Minuten bei 23 Grad Celsius tragen ebenfalls zur bequemen Handhabung bei. Nach dem Aushärten liegt die Temperaturbeständigkeit von Religel-Clear zwischen -60 und +200 Grad Celsius und die Durchschlagfestigkeit bei über 24 Kilovolt pro Millimeter. Die vom Silikongel umhüllten Elektronikkomponenten und Kabelverbindungen sind zudem effektiv gegen Feuchtigkeit und Vibrationen geschützt, angewandt in einer geeigneten Schutzdose wird der Schutzgrad IP68 erreicht. Eigentlicher Clou ist aber die optimale Sichtkontrolle, die durch die Transparenz des Gels ermöglicht wird. Bei Bedarf lässt sich das weich-elastische Material auch wieder rückstandslos entfernen und mit dem Hausmüll entsorgen. Darüber hinaus soll das in unterschiedlich großen Gebinden erhältliche Religel-Clear bei sachgemäßer Aufbewahrung unbegrenzt lagerfähig sein.
HellermannTyton GmbH (D-25436 Tornesch), Halle 13, Stand C73
Ansprechpartner: James Hill
Tel.: +49 4122 701-5974
E-Mail: james.hill@hellermanntyton.eu

Nur Mut-ing!
Leuze electronic, weltweit einer der Innovationsführer in der Optosensorik, präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2018 ein neues Verfahren, dank dessen Muting-Prozesse zukünftig günstiger, einfacher und sicherer werden

Ob in der Intralogistik oder in der Automobil- und Verpackungsindustrie, Materialschleusen müssen an Förderstrecken häufig durch optische Sicherheits-Sensoren gegen unbefugten Zutritt abgesichert werden. Um die Annäherung des Förderguts an ein Schutzfeld eindeutig zu detektieren, damit dieses zum richtigen Zeitpunkt zur Durchfahrt überbrückt wird, wurde bislang auf Muting-Prozesse mit entsprechenden Muting-Sensoren gesetzt. Zur HANNOVER MESSE 2018 präsentiert Leuze electronic jetzt das neu entwickelte SPG-Verfahren (Smart Process Gating), dank dessen zukünftig auf die signalgebenden Sensoren verzichtet werden kann.

Fördersysteme auf Basis der Sicherheits-Lichtvorhänge MLC können somit nicht nur kompakter ausgeführt werden, auch die Anschaffungskosten und der Verdrahtungsaufwand sowie die Manipulationsgefahr werden reduziert und die Verfügbarkeit der gesamten Sicherheitseinrichtung gleichzeitig erhöht. Darüber hinaus sollen die Gefahr von Dejustage oder Beschädigung der Sensoren sowie der Aufwand für deren Wartung und Instandhaltung entfallen. Beim SPG kommt das erste Muting-Signal von der Prozess-Steuerung (SPS), während das Zweite durch das Schutzfeld selbst erzeugt wird. Smart Process Gating setzt daher eine detaillierte Prozesskenntnis voraus, damit die nötigen SPS-Steuersignale exakt im erwarteten Zeitfenster zur Verfügung gestellt werden.
Leuze electronic GmbH + Co. KG (D-73277 Owen), Halle 9, Stand F68
Ansprechpartnerin: Martina Schili
Tel.: +49 7021 573-116
E-Mail: martina.schili@leuze.com

Wer MES sagt, muss auch MIP sagen!
Auch dieses Jahr ist die MPDV Mikrolab GmbH wieder prominent auf der HANNOVER MESSE vertreten. Mit neuen Funktionen im MES HYDRA und der Manufacturing Integration Platform (MIP) will MPDV viele Highlights für Fertigungsunternehmen, Systemintegratoren und Berater im Produktionsumfeld bieten.

Das Motto der HANNOVER MESSE 2018 lautet "Integrated Industry - Connect & Collaborate". Damit ist klar, dass die weltweit wichtigste Industriemesse das zentrale Thema der letzten Jahre mit ungebremster Dynamik vorantreibt, indem sie den nächsten Schritten in Richtung vernetzte, sich selbst organisierende Fabrik ein international beachtetes Podium gibt. Die Experten für Manufacturing Execution Systeme (MES) der MPDV Mikrolab GmbH aus der Metropol-Region Rhein-Neckar begleiten diesen Prozess ebenfalls seit Jahren und gehören beinahe schon zum Inventar der HANNOVER MESSE. Mit ihrem MES HYDRA und einer neu vorgestellten Plattformlösung (MIP) tragen die Mosbacher auch 2018 einen wichtigen Teil bei zur Vernetzung und Zusammenarbeit unterschiedlicher Bereiche im Unternehmen.

Bei den eigentlichen MES-Anwendungen stehen dieses Jahr Funktionen für Fertigungslinien und Handarbeitsplätze zur variantenreichen Serienfertigung inklusive grafischer Prozessmodellierung im Fokus. Darüber hinaus präsentiert MPDV Neuerungen für die mobile Datenerfassung, optimierte Planungsmethoden und viele neue Funktionen, die den Fertigungsalltag effizienter machen und so den Weg zur Smart Factory erleichtern.

Mit der neuen Manufacturing Integration Platform (MIP) spricht MPDV nicht mehr nur Fertigungsunternehmen mit umfangreichen IT-Ressourcen unmittelbar an, sondern ab sofort auch Systemintegratoren und Maschinenhersteller. Anwender der Plattform profitieren dank der MIP von einem Ökosystem aus Standardfunktionen und individuellen Anwendungen für die gezielte Analyse der Daten und für die Steuerung der Produktion. Somit soll die MIP nicht weniger als die erste Vertreterin der nächsten Generation für Fertigungs-IT sein.
MPDV Mikrolab GmbH (D-74821 Mosbach), Halle 7, Stand A12
Ansprechpartnerin: Nadja Neubig
Tel.: +49 6261 9209-0
E-Mail: n.neubig@mpdv.com

Leichtmetaller setzen auf schweres Gerät
Das österreichische Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2018 die Erweiterung seines industrienahen Gieß-Portfolios um eine voll automatisierte Kaltkammerdruckgießmaschine.

Das Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen (LKR), Tochtergesellschaft von Österreichs größter Research- and Technology Organisation AIT (Austrian Institute of Technology), präsentiert sich auf der HANNOVER MESSE 2018 als Partner von "Upper Austrian Research", der Leitgesellschaft für Forschung des Bundeslandes Oberösterreich. Als solcher Partner informiert das Institut unter anderem über seine neueste Errungenschaft, eine Kaltkammerdruckgießmaschine vom Typ K-DAK 1100-112, die das industrienahe Gieß-Portfolio des LKR zukünftig vervollständigt.

Die voll automatisierte Gießzelle passt zum aktuellen Forschungsfokus des LKR, der Entwicklung und Optimierung von Legierungen und Prozessen im Zusammenhang mit Aluminium und Magnesium. Ziel ist unter anderem eine Verbesserung der Werkzeugstandzeiten durch die Verwendung additiv gefertigter Werkzeuge in Kombination mit einer effektiveren Kühlung und einem optimierten Sprühprozess. Im Rahmen dieser Forschung wird die Kaltkammerdruckgießmaschine Aluminiumdruckgussbauteile mit einem Gussteilgewicht von bis zu 20 Kilogramm im semi-industriellen Maßstab herstellen. Mit einer Schließkraft von bis zu 12 000 Kilonewton und einer Formhöhe von bis zu 1 200 Millimeter können Strukturgussbauteile entsprechender Größe gegossen werden. Vorgesehen ist es zudem, die Gießzelle im Laufe des Jahres 2018 um ein Magnesium-Dosier- und Schmelzsystem zu erweitern.
LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen GmbH (AUT-5282 Braunau am Inn/Ranshofen), Halle 2, Stand A44
Ansprechpartner: Mag. Michael Hlava
Tel.: + 43 50550-4014
E-Mail: presse@ait.ac.at

Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Trendspots

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