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HANNOVER MESSE 2019, 01. - 05. April
HANNOVER MESSE News

Trendspots zur HANNOVER MESSE 2018 - Folge 8

Dank Supraleitern berührungslos in Richtung Zukunft.
Wie immer zeigen sich die Tüftler und Macher von FESTO auch auf der HANNOVER MESSE 2018 breit aufgestellt. Eines der Schwerpunktthemen der Schwaben widmet sich den spezifischen Eigenschaften von Supraleitern, die zukünftig unter anderem berührungsloses Wiegen und Messen ermöglichen sollen.

13.04.2018

Dank Supraleitern berührungslos in Richtung Zukunft
Wie immer zeigen sich die Tüftler und Macher von FESTO auch auf der HANNOVER MESSE 2018 breit aufgestellt. Eines der Schwerpunktthemen der Schwaben widmet sich den spezifischen Eigenschaften von Supraleitern, die zukünftig unter anderem berührungsloses Wiegen und Messen ermöglichen sollen.

Einige industrielle Bereiche - vor allem die pharmazeutische und medizintechnische Industrie, die Lebensmittelverarbeitung, aber auch die Elektronikbranche - setzen im Zuge immer weiter verfeinerter Produktionsverfahren zunehmend auf hochreine und keimfreie Prozesse. Ein probates Mittel, um die Fertigung möglichst kontaminationsfrei zu halten, wäre die Trennung von Arbeitsmittel und Arbeitsraum. Was sich im ersten Moment nur schwer umsetzbar anhört, lässt sich dank der spezifischen Eigenschaften supraleiterbasierter Technologie tatsächlich realisieren. Auf der HANNOVER MESSE 2018 stellt FESTO unter anderem ein Konzept vor, das zukünftig berührungsloses Wiegen und Messen ermöglichen wird.

Supraleiter sind Materialien, die unterhalb einer bestimmten Temperatur das Feld eines Permanentmagneten in einem definierten Abstand speichern können. Dank dieses Effekts lassen sich Objekte berührungslos lagern und bewegen, der Schwebespalt bleibt dabei selbst durch Hindernisse hindurch stabil. Die Rückstellkräfte von supraleitenden Magnetlagerkomponenten sorgen zudem dafür, dass diese ihre gespeicherte Position sogar dann wieder selbstständig einnehmen, wenn eine davon temporär entfernt wurde - ganz ohne externe Regelungstechnik. Diese Eigenschaften von Supraleitern macht sich FESTO zu Nutze, um anhand des anwendungsorientierten Exponats SupraSensor die Funktion einer berührungslosen Waage zu demonstrieren, wie sie beispielsweise in Sicherheitswerkbänken der biologischen oder chemischen Analytik nutzbar wäre. Das Konzept ermöglicht aber auch die Erfassung weiterer physikalischer Größen wie Dichte, Viskosität oder Temperatur über ein kraftbasiertes Messsystem.
FESTO AG & Co. KG (D-73734 Esslingen), Halle 15, Stand D11
Ansprechpartnerin: Annette Ostertag
Tel.: +49 711 347-53830
E-Mail: annette.ostertag@festo.com

Wasser marsch!
Die Technische Universität Chemnitz präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2018 eine marktreife Weiterentwicklung der Wasser-Abrasiv-Suspensionsstrahltechnologie, die in der Lage sein soll, nahezu jedes Material schnell und mit höchster Präzision zu bearbeiten.

Schon die alten Griechen wussten: Steter Tropfen höhlt den Stein. Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz haben jetzt sogar nachgewiesen, dass mit einem Wasser-Abrasivmittel-Strahl nicht nur Stein, sondern auch meterdicker Stahl und superharte technische Keramik bearbeitet werden kann - und das mit bisher unerreichter Präzision und Geschwindigkeit. Was genau sich mit dieser Erkenntnis nun anfangen lässt, darüber informiert das sächsische Institut jetzt auf der HANNOVER MESSE 2018.

Ganz neu ist die Erkenntnis freilich nicht, wird die Wasser-Abrasiv-Suspensionsstrahltechnologie, bei der das Abrasivmittel direkt im Hochdruckbereich zugegeben wird, doch schon seit rund 30 Jahren wegen ihrer großen Schneidleistung beispielsweise bei der Erdölgewinnung, dem Rückbau von Kernkraftwerken und der Kampfmittelbeseitigung eingesetzt. Um diese Technologie nun für den Maschinenbau nutzbar zu machen, in dem man bisher nur das ineffizientere Injektorstrahlverfahren kennt, haben die Chemnitzer Forscher ein neuartiges NC-Bearbeitungszentrum mit hoher Positioniergenauigkeit unter deutlicher Steigerung der Schnittqualität entwickelt. "Diese Weiterentwicklung der Suspensionsstrahltechnik und der Maschine erhöhen die Effizienz und Strahlstabilität und ermöglicht bisher nicht umsetzbare Bearbeitungen, wie den Beschnitt von technischen Keramiken", sagt Dr. Martin Dix, Abteilungsleiter der Lehr- und Forschungsgruppe Fertigungstechnik/Spanen an der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik. Im Zuge des seit 2016 laufenden Projekts "EroJET- Erschließung der Suspensionsstrahltechnologie zur präzisen erosiven Bearbeitung schwer spanbarer Werkstoffe" hat sich herausgestellt, dass nahezu alle Materialien dreimal schneller geschnitten werden können als mit der bisher eingesetzten Injektorstrahltechnik. Und das mit höchster Präzision. Das erkennbar große Potenzial der optimierten Suspensionsstrahltechnik hat Projektleiter Markus Dittrich dazu veranlasst, noch für dieses Jahr eine vom Gründernetzwerk SAXEED unterstützte Ausgründung vorzubereiten.
Technische Universität Chemnitz, Institut für Betriebsw. u. Fabriksysteme (D-09125 Chemnitz), Halle 4, Stand F24 (11)
Ansprechpartner: Markus Dittrich
Tel.: +49 371 531-32631
E-Mail: markus.dittrich@mb.tu-chemnitz.de

Wer hat den Kleinsten?!
Nachdem Tavrida bereits den kleinsten Mittelspannungsleistungsschalter am Markt hatte, ist es dem Unternehmen gelungen, diesen mit dem in Hannover erstmals vorgestellten ausfahrbaren Leistungsschalter VCB15_MDD in der Größe nochmals zu unterbieten – bei gleichzeitig verbesserten Leistungsdaten.

Tavrida Electric ist ein global agierendes Unternehmen mit estnischen Wurzeln, dessen Schwerpunkt auf der Entwicklung und Herstellung von Produkten aus der Mittelspannungstechnik für Innenraum- und Freiluftanwendungen liegt. Vor mehr als 25 Jahren war es Tavrida, das als erstes Unternehmen einen Vakuumleistungsschalter mit Magnetantrieb vorstellte. Und heute, nach inzwischen mehr als 500 000 produzierten und installierten Vakuumleistungsschaltern sowie über 70 000 Reclosern in weltweit mehr als 80 Ländern, darf sich Tavrida zu den drei führenden Anbietern von Mittelspannungsvakuumschaltgeräten zählen.

Durch fortwährende, tiefgreifende Forschung an Magnetaktuatoren, Vakuumschaltern und dem dazugehörigen Isolationsdesign, war es Tavrida zwischenzeitlich gelungen, mit dem VCB15_LD den bisher schon kleinsten, leichtesten und zuverlässigsten Leistungsschalter im Markt zu entwickeln. Anlässlich der HANNOVER MESSE 2018 hat es Tavrida jetzt nochmals geschafft, den Schalter zu verkleinern und die Leistungsdaten zu verbessern. Der in Hannover erstmals vorgestellte neue VCB15_MDD Schalter ist rund 20 Prozent kompakter als sein Vorgänger und hat nun die Bemessungsdaten von 1250A, 31,5 kA und 17,5 kV.
Tavrida Electric GmbH (D-88069 Tettnang), Halle 13, Stand D39
Ansprechpartner: Johannes Okon
Tel.: +49 7542 94678 55
Mobil: +49 160 901 264 60
E-Mail: ojc@tavrida.de

So gelingt der Einstieg in die Digitalisierung
Den Trends und neuen Entwicklungen entsprechend, welche die HANNOVER MESSE 2018 prägen, zeigt Konica Minolta gleich eine ganze Reihe von Produkten, Services und Lösungen, die herstellende Unternehmen in ihrem Bestreben unterstützen, digitale Konzepte in ihrer Produktion umzusetzen.

Nachdem Konica Minolta den letztjährigen Auftritt auf der HANNOVER MESSE als vollen Erfolg werten konnte, geht der japanische Technologiekonzern in diesem Jahr in die Vollen und verdoppelt mal eben die Ausstellungsfläche. Was aber auch dringend Not tut, denn zur HANNOVER MESSE 2018 kommt das Unternehmen gleich mit einem ganzen Bündel an Innovationen im Bereich Digital Manufacturing & Industrie 4.0. Dieses reicht von der Digitalisierung der Produktionsabläufe mittels IIoT-Plattformen in Zusammenarbeit mit Siemens und AXOOM, über Optimierungen in der Montage durch den Einsatz von Smart Glasses und der automatisierten Dokumenten-Digitalisierung durch Robotics BPO, bis hin zur Verbesserung der Präzision von Qualitätskontrollen durch digitales Farbdaten-Management.

Doch das ist tatsächlich noch nicht alles: Über das bereits Genannte hinaus zeigt Konica Minolta auch noch intelligente Videotechnologien zur Maschinen- und Prozessüberwachung, videounterstützte Paketverfolgung, um die Effizienz in Lieferprozessen zu steigern, kamerabasierte Lösungen zur Steigerung der Sicherheit im Bereich Gas Monitoring sowie ein zentralisiertes System für internationale Unternehmen, um mehrsprachige Arbeitshandbücher zu erstellen. "Für Konica Minolta ist Digital Manufacturing ein zentrales Thema, weil wir unsere unterschiedlichen Kompetenzen und Technologien aus verschiedenen Unternehmensbereichen kombinieren, um unsere Lösungen in diesem Bereich zu erweitern. Mit der beginnenden Digitalisierung der Produktionsprozesse stehen unsere Kunden bereits vor großen individuellen Herausforderungen. Konica Minolta rückt diese Bedürfnisse in den Mittelpunkt seiner Tätigkeiten und sucht ständig nach neuen Lösungen, die die Digitalisierung in der Produktion ermöglichen", erläutert Steve Rommel, Head of Digital Manufacturing, Konica Minolta Business Solutions Deutschland GmbH, die Gründe für die auffallend breite Aufstellung seines Unternehmens.
Konica Minolta, Inc. (JPN-Chiyoda-ku 100-7015), Halle 8, Stand C07
Ansprechpartnerin: Melanie Olbrich
Tel.: +49 511 7404 5337
E-Mail: melanie.olbrich@konicaminolta.eu

Mal ganz konkret!
Mit dem auf der HANNOVER MESSE 2018 vorgestellten Smart Pneumatics Monitor setzt die Aventics GmbH einen der vielen theoretischen Vorteile von Industrie 4.0, die vorausschauende Wartung, in gelebte Praxis um.

Die geballten Vorteile von Industrie 4.0 sollte inzwischen jeder im Halbschlaf herunterbeten können - nur in der Praxis, da sind viele dieser Vorteile trotz der gegebenen Möglichkeiten noch immer nicht angekommen. Den Wunsch zum Beispiel, auf einen Blick Aussagen zum Verschleißzustand und Hinweise zur Energieeffizienz von Pneumatiksystemen zu erhalten - und so rechtzeitig auf mögliche Leckagen oder drohende Maschinenstillstände reagieren zu können -, hegen sicher viele Anwender. Und er wird jetzt erhört. Der auf der HANNOVER MESSE 2018 vorgestellte Smart Pneumatics Monitor (SPM) von Aventics erfasst die relevanten Betriebszustände, analysiert diese Daten und stellt die aufgearbeiteten Informationen für eine zustandsorientierte Instandhaltung bereit.

"Pneumatikventile haben als Stellglieder zahlreicher weiterer Komponenten großen Einfluss auf Anlagenverfügbarkeit, Maschinensicherheit, Energieeffizienz oder auch den Rohstoffverbrauch", erklärt Dieter Michalkowski, der bei Aventics den Smart Pneumatics Monitor betreut. "Es gibt deshalb gute wirtschaftliche Gründe sicherzustellen, dass diese Ventile auf hohem Niveau arbeiten und ihre vielfältigen Funktionen optimal genutzt werden", so Michalkowski weiter. Daher setzt Aventics fortan auf "intelligente" Ventile, die dem Anwender frühzeitig anzeigen, wann einzelne Komponenten kritische Grenzwerte erreichen und Gegenmaßnahmen ergriffen werden müssen. Auf diese Weise setzt Aventics mit dem SPM einen der vielen Vorteile von Industrie 4.0, die vorausschauende Wartung oder gerne auch als Predictive Maintenance bezeichnet, konkret und sinnbringend in der Praxis um.
Aventics GmbH (D-30880 Laatzen), Halle 23, Stand A19/6
Ansprechpartnerin: Christiane Bischoff
Tel. +49 511 2136-870
E-Mail: christiane.bischoff@aventics.com

Roboter auf Kuschelkurs!
Das auf der HANNOVER MESSE 2018 vorgestellte weiche Safety Cover AIRSKIN der Wiener Blue Danube Robotics GmbH ist ein Kollisionssensor, mit dem sowohl Roboter als auch Greifer für den Einsatz in kollaborativen Anwendungen abgesichert werden können.

Der Bedarf an praktikablen und flexiblen Cobot-Lösungen steigt nach wie vor rasant, schließlich sind die Einsatzgebiete vielfältig und die Möglichkeiten verlockend. Ihr Einsatz stellt aber immer auch eine Herausforderung dar, denn die Unsicherheit bezüglich der umzusetzenden Regularien und Normen bei der unmittelbaren Zusammenarbeit von Mensch und Maschine scheint nach wie vor groß.

Die österreichische Blue Danube Robotics GmbH, eine Ausgründung der TU Wien mit dem Fokus auf der Entwicklung von Sicherheitstechnologie für Industrierobotik, begegnet diesem Problem mit Pragmatismus. Der von ihr entwickelte und auf der HANNOVER MESSE 2018 vorgestellte Kollisionssensor AIRSKIN wird einfach und unkompliziert am Roboter selbst installiert und mit dessen Steuerung verbunden. Der sonst übliche Schutzzaun kann entfallen. In einem Palettier-Szenario demonstriert das Unternehmen, wie ein industrieüblicher Sauggreifer mit dem Safety Cover ausgestattet und damit abgesichert werden kann.

AIRSKIN wurde in Zusammenarbeit mit dem TÜV Austria nach ISO 13849 in Cat. 3, PLe sicherheitszertifiziert. "Die weichen Pads der Sicherheitsverkleidung bedecken den Roboter wie eine zweite Haut, selbst Klemm- und Quetschstellen sind damit abgesichert. Im Falle einer Kollision zwischen Roboter und Mitarbeiter oder einem Gegenstand reagiert der Kollisionssensor und löst augenblicklich einen Nothalt aus. Zusätzlich dämpfen die weichen Pads Krafteinwirkungen, die bis zum endgültigen Stillstand der Maschine auftreten könnten. Diese Eigenschaften machen AIRSKIN ideal für den Einsatz in ISO/TS 15066-konformen Anwendungen", sagt Dr. Walter Wohlkinger, Geschäftsführer von Blue Danube Robotics.
Blue Danube Robotics GmbH (1010 Vienna, Austria), Halle 17, Stand D10
Ansprechpartnerin: Julia DiFranco
Tel.: +43 189 0869 714
E-Mail: difranco@bluedanuberobotics.com

Küss die Hand, gnä‘ Frau, etwas Wärme gefällig?
Die TU Wien, die größte naturwissenschaftlich-technische Hochschule Österreichs, kommt gleich mit einer ganzen Reihe an interessanten und innovativen Exponaten zur HANNOVER MESSE 2018, darunter auch ein Hochleistungswärmespeicher mit bisher nicht gekannten Eigenschaften.

Neben entwickelnden Unternehmen sind es vor allem öffentliche und privat geförderte Institute, die mit ihrer Grundlagenforschung, ihren Entwicklungen und Erfindungen den technologischen Fortschritt befeuern und dabei nicht selten durch Ausgründungen den Markt durch innovative neue Teilnehmer bereichern. Die Technische Universität Wien zum Beispiel ist mit 4 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 30 000 Studierenden nicht nur die größte naturwissenschaftlich-technische Hochschule Österreichs, sie ist auch die bei weitem größte Auftragnehmerin Österreichs im Rahmen der EU-Forschungsprogramme. Das mit Firmenpartnern und Fördereinrichtungen abgewickelte Projektvolumen erreicht beinahe 40 Prozent der staatlichen Basisfinanzierung. Aber die TU Wien liefert nicht nur Know-how, sondern auch einsatzbereite neue Technologien. Auf der HANNOVER MESSE 2018 zeigt das Institut unter anderem einen marktreifen Hochleistungswärmespeicher.

Der vorgestellte Hochleistungswärmespeicher ist das erste handliche und kostengünstige System zur kurz-, mittel- und langfristigen Speicherung von Wärme auf einem Temperaturniveau im Bereich von 200 bis 300 Grad Celsius. Die Liste der Eigenschaften und Vorteile ist beachtlich: hohe Energiedichte von 2 Megajoule pro Kilogramm, hochdynamische Wärmeabgabe (Erreichung der Höchsttemperatur von bis zu über 300 Grad Celsius in 10 Sekunden), kurze Aufladezeit von wenigen Minuten, einzigartige und zugleich kostengünstige Materialkombination, einfache Handhabung, hohe Zyklenbeständigkeit, Eignung als Langzeitspeicher bis zu mehreren Monaten sowie erster hochdynamischer Speicher zur Nutzung von Abwärmeniveaus zwischen 150 und 400 Grad Celsius. Als mögliches Anwendungsfeld kommt neben einem Einsatz in der Industrie zum Beispiel auch die effiziente Vorwärmung von Kraftfahrzeugen zur Vermeidung von Kaltstarts in Betracht.
Technische Universität Wien (AUT-1040 Vienna), Halle 5, Stand D18
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Peter Heimerl
Tel.: +43 1 58801 406110
Mobil: +43 664 605883320
E-Mail: peter.heimerl@tuwien.ac.at

Evolution? Nein, Revolution!
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2018 die energiesparenden leistungsstarken Torquemotoren der OSWALD Elektromotoren GmbH, die für die Entwicklung dieses innovativen Antriebs mit dem Deutschen Umweltpreis 2017 ausgezeichnet wurde.

Ein klassischer Elektromotor wandelt elektrische Leistung in mechanische Leistung um, indem stromdurchflossene Leiterspulen Magnetfelder erzeugen, deren gegenseitige Anziehungs- und Abstoßungskräfte in Bewegung umgesetzt werden. In der Regel werden diese Motoren dann noch mit einem Getriebe untersetzt, um ein höheres Drehmoment zu erzeugen. So war es jedenfalls bisher üblich. Auf der HANNOVER MESSE 2018 präsentiert das Osnabrücker Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt jetzt einen innovativen, energiesparenden und leistungsstarken Elektro-Industriemotor der OSWALD Elektromotoren GmbH, die für die Entwicklung dieses so genannten Torquemotors ohne Getriebe nicht nur mit dem Deutschen Umweltpreis 2017 ausgezeichnet wurde, das Unternehmen hat sich dank dieser Technik inzwischen auch als Weltmarktführer etabliert.

Die Idee, als Hauptantriebe Torquemotoren in Direktantriebstechnik einzusetzen, könnte zukünftig den Bau und die Einsatzgebiete von Elektromotoren revolutionieren, vor allem im Bereich der Hauptantriebe. Aufgrund ihrer perfekten Anpassbarkeit, gepaart mit hoher Effizienz, sind die leistungsstarken Antriebe nicht nur flexibel einsetzbar, sie sind darüber hinaus auch besonders umwelt- und klimaschonend. Gegenüber anderen mechanischen oder hydraulischen Antriebslösungen verringert sich der Energieeinsatz um bis zu 50 Prozent. Die neuen Drehmomentmotoren sind zudem leiser, leichter und kompakter, der Entfall des Getriebeöls senkt nochmals die ohnehin schon niedrigeren Betriebskosten. Neben dem Einsatz in der Industrie werden die neuen Torquemotoren auch vermehrt als Schiffsantrieb verwendet. Sie ermöglichen an vielen Stellen erstmals einen rein elektrischen Vortrieb ohne Abgase und nahezu geräuschlos. Im Vergleich zur herkömmlichen Dieseltechnik lassen sich mit dieser Motorentechnologie im Schiffsbetrieb Energieeinsparungen von bis zu 90 Prozent erzielen.
Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gGmbH (D-49090 Osnabrück), Halle 2, Stand C40
Ansprechpartner: Ulf Jacob
Tel.: +49 541 9633 960
E-Mail: zuk-info@dbu.de

Der nächste Schritt zum Holo-Deck!
Das österreichische Start-Up Holo-Light befasst sich mit der Prozessbeschleunigung durch Fusion der echten mit der virtuellen Welt. Auf der HANNOVER MESSE zeigen die Tiroler unter anderem ihre Holo-View App und die erste selbst entwickelte Hardware, den innovativen Holo-Stylus.

Wenn Tony Stark alias Iron Man virtuos eine virtuelle dreidimensionale Blaupause frei schwebend im Raum mit dem Zeigefinger hin und her bewegt, dann ist das näher an der Realität als man zunächst glauben mag. Eines der Unternehmen, das sich mit der Umsetzung solcher durchaus sinnvollen und daher wünschenswerten Szenarien befasst, ist die Holo-Light GmbH aus Westendorf in Tirol. Unter Einbeziehung moderner Mixed und Augmented Reality-Technologie entwickelt Holo-Light effiziente Lösungen für die Industrie 4.0. Dabei bietet das junge Tech-Enterprise neben Software Produkten in den Bereichen Qualitätskontrolle, Wartung, 3D-Daten Visualisierung auch auf den Kunden zugeschnittene Case Studies und Projekte zum Beispiel im Schulungs-, Wartungs- und Building Information Modelling Bereich. Auf der HANNOVER MESSE 2018 zeigen die Österreicher unter anderem ihre App Holo-View und den Holo-Stylus. Die Holo-View App kommt dem Iron Man-Szenario schon verdächtig nahe. Sie transformiert CAD-Modelle in 3D-Hologramme, Daten können dabei mittels Drag and Drop auf jegliche Datenbrille gezogen werden.

Holo-View ermöglicht die Überarbeitung und Präsentation von 3D-Modellen im virtuellen Raum, und dank des Multi-User-Zugriffs können Daten direkt im Team bearbeitet und überprüft werden. Mit dem Holo-Stylus stellt das Unternehmen zudem seine erste eigene Hardware vor, die den Umgang mit Mixed Reality enorm erleichtern soll. Der Stift fungiert als intuitives Eingabegerät, das durch seine Genauigkeit präziseres Interagieren mit Hologrammen, detailgetreues Zeichnen im Raum, aber auch viele andere Arbeitsausführungen erleichtert, bei denen eine möglichst filigrane Handbewegung gefragt ist. Der Holo-Stylus lässt sich mit allen gängigen Head-Mounted Displays nutzen und soll sich, so das Ziel von Holo-Light, als Standardeingabegerät für den gesamten AR-, VR- und MR-Bereich etablieren.
Holo-Light GmbH (AUT-6363 Westendorf), Halle 6, Stand J18
Ansprechpartnerin: Iris Feuchter
Tel.: +43 664 88234628
E-Mail: i.feuchter@holo-light.com

Des Pudels Kernel
Auf der HANNOVER MESSE 2018 feiert die EASY-ROB Software GmbH die Premiere des EASY-ROB Robotics Simulation Kernels, der eine offene Architektur für die Entwicklung von Roboteranwendungen bietet.

Auch wenn sie im Zuge der Digitalisierung der Produktionsprozesse gerade mal wieder in aller Munde sind, die ersten Roboter wurden bereits im 18. Jahrhundert konstruiert, wenn nicht früher. Dagegen mutet das Gründerjahr 1996 der EASY-ROB Software GmbH geradezu frisch an. Und doch stehen inzwischen mehr als 20 Jahre Erfahrung hinter dem Versprechen "Robotik leicht gemacht", mit dem das in Hofheim am Taunus gelegene Unternehmen das Simulationssystem EASY-ROB anbietet.

Dahinter steckt ein speziell für den einfachen preisgünstigen Einsatz auf Windows-PCs designtes Programmpaket, das eine möglichst einfach zu bedienende, aber umfassende Simulationslösung darstellt. Mit EASY-ROB lassen sich Zeit und Kosten bei allen Schritten von der Automatisierungsidee bis zur Inbetriebnahme der Maschineninvestition einsparen. Die Entwicklung von Automatisierungsszenarien ist dabei streng an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet und berücksichtigt alle bedeutenden Robotertypen.

Doch wie im Eingangssatz bereits angedeutet, hat die vierte industrielle Revolution frischen Wind in die Robotik-Szene gebracht, und der erhöht den Bedarf an Planungs- und Simulationssoftware für Produktionsanlagen noch einmal spürbar. Auf der HANNOVER MESSE 2018 präsentiert EASY-ROB daher erstmals seinen Robotics Simulation Kernel, der Anwendern sofort mehr als 1 000 Robotertypen für kinematische Berechnungen zur Verfügung stellt, inklusive einem Motion Planner für diverse PTP-, SLEW-, LIN- und CIRC-Bewegungen. Wie die EASY-ROB DLL Version dient der EASY-ROB Robotics Simulation Kernel der Integration in technologiebasierte Software-Applikationen von OEM Partnern. Dabei werden ausschließlich API-Funktionen und Services für die Roboter-Funktionalität zur Verfügung gestellt. Die eigene Applikation übernimmt die 3D-Visualisierung sowie die Verwaltung sämtlicher Geometrien und Handles aller Kinematiken. Der EASY-ROB Robotics Simulation Kernel liefert für jede geladene Kinematik ein Handle zurück. Vorhandene Roboter, Geräte und Werkzeuge können über die API geladen, verkettet und angesteuert werden.
EASY-ROB Software GmbH (D-65719 Hofheim), Halle 17, Stand E42 (10)
Ansprechpartner: Patryk Lischka
Tel.: +49 6192 9217 079
E-Mail: contact@easy-rob.com

Gelebte Integration
Das Integrationshaus HONICO eBusiness ist spezialisiert auf komplexe eCommerce-Lösungen und die Anbindung von SAP- an nonSAP-Systeme. In Hannover stellen die Hamburger jetzt ihre flexible Integrationsplattform HONICO IntegrationMan vor.

Integration ist ein großes Thema unserer Zeit - und das betrifft nicht ausschließlich den gesellschaftspolitischen Bereich. Auch auf dem Markt unterstützender Softwaresysteme für Industrie und Handel geht es bunt zu, hier mitunter allerdings weit bunter, als dem Anwender lieb sein kann. Aber auch für diese Fälle gibt es Mediatoren, die sich der Sache annehmen und eine Linie - um nicht zu sagen: Leitkultur - in allzu bunt zusammengestellte Software Systeme bringt. Die HONICO eBusiness GmbH zum Beispiel hat sich als führendes Integrationshaus auf komplexe eCommerce-Lösungen spezialisiert sowie auf deren Anbindung an SAP- und nonSAP-Systeme. Mit der auf der HANNOVER MESSE 2018 vorgestellten flexiblen Integrationsplattform HONICO IntegrationMan wollen die Hamburger Experten fertige Prozesslösungen für rund 80 Prozent aller Integrationsszenarien bereitstellen.

Dank HONICO IntegrationMan sollen auch komplexeste Integrationsprojekte deutlich effizienter verlaufen als mit vergleichbaren Lösungen. Mit der Plattform lassen sich neben ERP-Systemen und Onlineshops auch PIM-, CRM- oder Payment-Systeme effizient und flexibel einbinden. Das nutzen zahlreiche Unternehmen, um beispielsweise im Ersatzteilverkauf Live-Prozesse aus ERP-Systemen in ihren Onlineshops abbilden zu können. Zum Kundenstamm von HONICO eBusiness gehören unter anderem ALD Vacuum Technologies, Infineon, Murrelektronik, Framo Morat und Wafios. Das Aufgabengebiet von HONICO eBusiness umfasst neben der eingehenden Betreuung bei der Systemintegration auch eine Prozessberatung bei Integrationsprojekten.
HONICO eBusiness GmbH (D-20457 Hamburg), Halle 7, Stand E26
Ansprechpartner: Emil Hadner
Tel.: +49 403 2808 682
E-Mail: info@honico.com

Die Pioniere der industriellen Revolution 4.0
SmartFactory KL testet und entwickelt innovative Technologien in realitätsnahen Produktionsszenarien, um sie in Automationsprozesse zu integrieren und damit flexibleren und effizienteren Produktionskonzepten den Weg zu ebnen. In Hannover zeigt die Initiative einmal mehr den Stand der Dinge.

Schaut man auf das Gründungsjahr der Technologie-Initiative SmartFactory KL wird einem bewusst, wie viele Jahre der digitale Durchdringungsprozess der Industrie mindestens schon auf dem Buckel hat. 2005 als gemeinnütziger Verein gegründet, sah und sieht die Initiative ihre Aufgabe im Aufbau eines Netzwerks von Akteuren aus Industrie und Forschung, die gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen - von der Entwicklung und Beschreibung der Vision bis hin zur industriellen Realisierung. In den fast 13 Jahren seither hat sich dann auch wahrlich viel getan, nicht zuletzt durch das Wirken der SmartFactory KL. Wie auch in den Jahren zuvor veranschaulichen die Pfälzer den Stand der Dinge in der Industrie 4.0 anhand einer Demonstrationsanlage auf der HANNOVER MESSE 2018 – und werden damit auch diesmal eine große Anzahl interessierter Besucher ansprechen.

Zu den wichtigsten aktuellen Neuigkeiten zählen unter anderem folgende Errungenschaften und Lösungsansätze: Vertikale Integration - wie lassen sich bestehende Produktionsanlagen digital nachrüsten? SmartFactory KL zeigt dazu verschiedene Ansätze der vertikalen Integration, darunter den Einsatz diverser Edge-Device-Lösungen ihrer Partner. So können Zustandsdaten der Produktionsmaschinen gesammelt und mithilfe smarter Datenauswertung Rückschlüsse auf den Zustand der Anlage gezogen werden. Connected Cloud - SmartFactory KL erklärt, wie die Vernetzung unterschiedlicher funktionieren kann, von verschiedenen Hersteller-Clouds über eine Service-Provider-Cloud bis hin zu einer übergeordneten System-Cloud.

5G-Mobilfunktechnologie - wie lassen sich zukünftig hohe Datenraten im industriellen Umfeld geschützt und mit einer möglichst geringen Latenzzeit übertragen? Zu diesem Thema führt die SmartFactory KL die optische Qualitätskontrolle via 5G vor. Verbesserte Infrastruktur - wie kombiniert man eine flexible Fertigung mit einer ebenfalls flexiblen Infrastruktur? Die SmartFactory KL zeigt, wie das Bedürfnis nach Einfachheit und Steckbarkeit der Infrastruktur erfüllt werden kann und gleichzeitig alle Versorgungsmedien berücksichtigen werden.

KI und AR - der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Produktion kann dem Mitarbeiter helfen, Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenzuführen und die relevanten Informationen herauszufiltern. Und wie Augmented Reality, zum Beispiel in Kombination mit smarten Datenbrillen, Mitarbeiter unterstützen kann, auch das zeigt die SmartFactory KL in ihrer Demonstrationsanlage.
Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V (D-67663 Kaiserslautern), Halle 8, Stand D18
Ansprechpartnerin: Dr. Haike Frank
Tel.: +49 6312 0575 3406
E-Mail: info@smartfactory.de

Exklusives Zubehör inklusive
Universal Robots zeigt auf der HANNOVER MESSE 2018 unter anderem mobile Plug-and-Produce-Lösungen aus dem UR+ Online-Ökosystem, mit deren Hilfe sich Unternehmen erfolgreich auf Herausforderungen wie steigende Variantenvielfalt und immer flexiblere Losgrößen einstellen können.

Anhand praxisnaher Anwendungsbeispiele verdeutlicht Universal Robots, der dänische Pionier und Marktführer im Bereich kollaborativer Robotik, wie Unternehmen mit Hilfe von vielseitigen, schnell integrierbaren Komponenten aktuellen Herausforderungen erfolgreich begegnen können. „Auf unserem Stand erleben Messebesucher, dass 'Plug-and-Produce' Realität ist - dank unseres Online-Ökosystems UR+", sagt Helmut Schmid, Geschäftsführer der Universal Robots Germany GmbH und General Manager Western Europe. "Es bietet Zugang zu einer stetig wachsenden Zahl an Greifern, Sensoren, Software und weiterem Zubehör, das alles garantiert über Plug-and-Play implementierbar ist. Das senkt Zeit und Kosten bei der Installation von Automatisierungslösungen und macht sie somit auch für kleine und mittelständische Betriebe zu einer realistischen Option."

Ganz neu im UR+-Angebot und daher erstmals in Hannover zu sehen sind eine Plug-and-Produce-Kamera von Sensopart sowie ein Elektrogreifer von Dahl, speziell für kollaborierende Anwendungen. Wie alle UR+-Komponenten zeichnen auch sie sich durch ihre einfache Integrierbarkeit aus. Ein weiteres Highlight für Messebesucher bietet die Möglichkeit zur Offline-Programmierung eigener Applikationen mit einer Software des Unternehmens Octopuz. Die Apps lassen sich anschließend auf einen UR-Roboter übertragen, der sie dann live in Bewegung umsetzt. Abgerundet wird der Messeauftritt durch eine Palettierungsanwendung, die besonders für Vertreter aus der Logistik- und Verpackungsbranche interessant sein könnte, die die Vorteile der kollaborierenden Robotik zunehmend für sich entdecken.
Universal Robots (Germany) GmbH (D-81379 München), Halle 17, Stand B32
Ansprechpartner: Helmut Schmid
Mobil: +49 160 9349 1227
E-Mail: hsh@universal-robots.com

Baden-Württemberger überlassen Autonomen das Feld
Wenn am 3. Mai das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg startet, ist auch das Karlsruher FZI Forschungszentrum Informatik mit am Start. Besucher der HANNOVER MESSE 2018 bekommen auf dem Stand des Instituts die Gelegenheit, sich schon vorab über Details des Testfeldes zu informieren.

Das FZI Forschungszentrum Informatik ist eine gemeinnützige Einrichtung für Anwendungsforschung und Technologietransfer und als solches dem Karlsruher Institut für Technologie KIT angegliedert. Seine Aufgaben bestehen unter anderem darin, neue wissenschaftliche Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen zu bringen und junge Menschen für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit zu qualifizieren. Angeleitet von Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI interdisziplinär für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. In diesem Zusammenhang ist das FZI auch Teil des Konsortiums, das am 3. Mai 2018 das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg offiziell eröffnen wird. Besucher der HANNOVER MESSE 2018 bekommen in Hannover vorab die Gelegenheit, sich über die verschiedenen Anwendungsszenarien zu informieren.

Im Rahmen des Testfelds Autonomes Fahren Baden-Württemberg können Forschungseinrichtungen und Firmen künftig zukunftsorientierte Technologien und Dienstleistungen rund um das vernetzte und automatisierte Fahren im alltäglichen Straßenverkehr erproben. Das Testfeld umfasst dabei selbststeuernde Personenkraftwagen ebenso wie den öffentlichen Nahverkehr, Nutzfahrzeuge zum Beispiel der Straßenreinigung oder auch Zustelldienste. In der Aufbauphase werden dafür unter anderem Verkehrsflächen unterschiedlichster Art vorbereitet und mit Sensoren zur Echtzeiterfassung des Verkehrs und dessen Einflussfaktoren ausgestattet.
FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie KIT (D-76131 Karlsruhe), Halle 2, Stand B01
Ansprechpartnerin: Frieda-Sophie Lammert
Tel.: +49 721 9654-928
E-Mail: lammert@.fzi.de

Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Produktneuheiten/Trendspots

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