HANNOVER MESSE 2019, 01. - 05. April
HANNOVER MESSE News

Trendspots zur HANNOVER MESSE 2018

Entdecken Sie die Top-Themen der Weltleitmesse der Industrie! - Folge 1

05.10.2017

Guter Stoff: Sensoren machen Textilien schlau!
Das Center Smart Materials CeSMa des Fraunhofer ISC hat die HANNOVER MESSE 2018 fest im Blick und kündigt an, im kommenden Jahr im Bereich Adaptronik flexibel einsetzbare Elastomersensoren zu präsentieren, mit denen Dinge stufenlos bedient werden können.

Das Center Smart Materials (CeSMa), das am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung in Würzburg sitzt und durch das Wirtschaftsministerium des Freistaates Bayern gefördert wird, hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftlichen Potenziale von intelligenten elektromechanischen Materialien weiter auszubauen. Zu diesem Zweck erschließen die Ingenieure des CeSMa neue Applikationstechniken von Smart Materials durch innovative Designprinzipien und in Form von Demonstratoren. Zudem übertragen sie die Materialentwicklung auf der Grundlage von Smart Materials durch Transferprojekte in die Industrie und andere Branchen.

So erhielt das CeSMa beispielsweise für einen innovativen Druckmessstrumpf anlässlich des Diabetes-Kongresses der Deutschen Diabetes Gesellschaft den SilverStar-Förderpreis, der Projekten verliehen wird, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen mit Diabetes beitragen. Der Messstrumpf, den das Fraunhofer ISC gemeinsam mit Industriepartnern und den Fraunhofer-Kollegen vom IIS entwickelt hat, verhindert, dass Diabetes-Betroffene Druckgeschwüre, offene Wunden oder gar Schädigungen am Gewebe erleiden, weil sie oft ein herabgesetztes Schmerzempfinden haben und nicht spüren, wenn ihre Schuhe zu eng oder ihre Füße zu stark belastet sind. Mit 40 sehr dünnen Sensoren stellt der Druckmessstrumpf die Druckbelastung und -verteilung am Fuß an medizinisch relevanten Stellen fest und übernimmt so die Funktion der Nerven. Die Sensoren, die aus einer stark dehnbaren, weichen Elastomerfolie aus Silikon bestehen, eignen sich hervorragend für die Nutzung in Kombination mit Textilien. Sie lassen sich durch Kleben gut integrieren und sollen so dünn und elastisch sein, dass sie den Tragekomfort nicht einschränken, zudem ist Silikon hautverträglich und beständig gegen Wasch- und Desinfektionsmittel.

Auf dem Fraunhofer Gemeinschaftsstand der kommenden HANNOVER MESSE will das CeSMa des Fraunhofer ISC weitere flexibel einsetzbare Elastomersensoren dem internationalen Fachpublikum vorstellen, beispielsweise einen Handschuh, der Druckkräfte misst und ein Autolenkrad, mit dem sich Musik oder auch die Lüftung per Fingerdruck steuern lassen sollen.
Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC (D-97082 Würzburg), Halle 2, Stand C22
Ansprechpartnerin: Marie-Luise Righi
Tel.: +49 931 4100-150
E-Mail: marie-luise.righi@isc.fraunhofer.de

Startup-Machine produziert Fortschritt bei Digitalisierung
Weil die Digitalisierung für den Maschinenbau zum zentralen Thema wird und somit die Ideen vieler Startups immer größere Relevanz bekommen, will der VDMA im Jahr seines 125jährigen Bestehens mit seiner neuen Gruppierung - "Startup-Machine" genannt - zusammenbringen, was zusammengehört.

Die Digitalisierung prägt bereits heute den Maschinenbau und - diese Prognose ist sicher nicht gewagt - sie wird für die Industrie der Zukunft zu einem der beherrschenden Themen. Wenn auch kein "Neuland", so sind die mit der Digitalisierung einhergehenden Lösungen dennoch junge Technologien, die nicht selten besonders gut in der kreativen Atmosphäre von Startup-Unternehmen gedeihen. Auf der HANNOVER MESSE 2017 war zuletzt sehr gut zu erkennen, dass Startups eine stark wachsende Relevanz für die Industrie bekommen – eine Entwicklung, für die der VDMA im Jahr seines 125jährigen Bestehens mit einer neuen Gruppierung als Teil des VDMA Competence Center Future Business beste Rahmenbedingungen schaffen will: Unter dem griffigen Titel "Startup-Machine" bringt der VDMA künftig Startup-Firmen und Maschinenbaubetriebe zusammen und unterstützt sie bei gemeinsamen Projekten. Zudem will es sich der Verband zur Aufgabe machen, Startups zu identifizieren und zu validieren, deren Arbeit an wichtigen Zukunftsthemen wie Augmented Reality, Machine Learing oder Blockchain die Maschinenbauer in Deutschland voranbringen kann.

Das Produktionsziel der Startup-Machine lautet also: "Matchmaking" mit Maschinenbau-Relevanz. Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer, erläutert das Konzept: "Verbände sind Dienstleister für ihre Mitglieder, und wir wollen mit Hilfe der Startup-Machine unserer Industrie Chancenpotenziale erschließen, den technologischen Wandel erfolgreich zu gestalten. Startups, insbesondere im Umfeld der Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Elektrifizierung von Fahrzeugantrieben, können mit ihren Innovationen, aber auch ihrer Arbeitsweise bereichernd sein. Den Startup-Firmen wiederum wollen wir die Tür öffnen in unsere Industrie, in der sie direkt herausfinden können, ob ihre Ideen und Projekte für unseren Markt wirklich taugen." Vor allem durch Aktivitäten wie Hackathons, Matchmaking, Skunkwork oder Digital Innovation Journeys will der VDMA die Verknüpfungen des neuen Netzwerks von Industrie und Startups künftig stärken. Interessierte sollten sich schon mal folgenden Termin notieren: Vom 17. bis 18. Oktober 2017 bringt die VDMA Startup-Machine in Berlin auf dem 9. Deutschen Maschinenbaugipfel in Partnerschaft mit der Fachzeitung Produktion unter dem Motto „Die Welt im Umbruch: Die Folgen für den Maschinen- und Anlagenbau“ alles zusammen, was die Branche derzeit bewegt.
VDMA e. V. (D-60528 Frankfurt)
Ansprechpartner: Dr. Eric Maiser
Tel.: +49 69 6603-1433
E-Mail: eric.maiser@vdma.org

Ist das Kunst oder fährt das weg?
FERCHAU sucht mit dem Kunstwettbewerb "ART OF ENGINEERING" zum Thema "binär.bewegt" Objekte, Skulpturen, Installationen, Bewegtbilder sowie Gemälde, die sich mit Symbiosen von IT und Mobilität auseinandersetzen. Die Sieger des Wettbewerbs werden auf der HANNOVER MESSE 2018 ausgezeichnet.

"Es ist ein gängiges Vorurteil, dass Kunst und Wissenschaft sich als Disziplinen gegenseitig ausschließen", stellt Frank Ferchau, geschäftsführender Gesellschafter der FERCHAU Engineering GmbH, fest und betont vor diesem Hintergrund die Bedeutung des Kunstwettbewerbs: "Mit dem 'ART OF ENGINEERING' haben wir bereits mehrfach gezeigt, dass gerade diese Kombination ein ungeheures Innovationspotenzial birgt: Die teilnehmenden Künstler, Ingenieure und Informatiker schlagen eine Brücke zwischen den Bereichen Kunst und Technik und wagen es dabei, vorgegebene Pfade zu verlassen. Und genau das macht diesen Wettbewerb so unglaublich spannend und wertvoll." Der mit 20 000 Euro dotierte interdisziplinäre Kunstwettbewerb "ART OF ENGINEERING", der das Motto "binär.bewegt - Symbiosen von IT und Mobilität" trägt, wird in diesem Jahr von der FERCHAU Engineering GmbH bereits zum fünften Mal ausgeschrieben, damit Künstler, Ingenieure und Informatiker mit ihren Werken das Spannungsfeld zwischen Kunst und Technik ausloten.

Seit dem 1. September 2017 und noch bis zum 7. Januar 2018 haben sowohl Unternehmen und Gruppen als auch Einzelpersonen online unter ferchau.com/go/aoe Gelegenheit, ihre Ideen einzureichen. Studierende und Absolventen können sich ebenso beteiligen wie Young Professionals und Professionals. Bis zum 15. Februar des kommenden Jahres beurteilt dann eine elfköpfige Jury mit hochkarätigen Vertretern aus Forschung, Wirtschaft, Bildung und Kunst sämtliche Beiträge und wählt daraus die 15 Finalisten aus, die ihre Kunstwerke am 28. Februar 2018 vor der Jury präsentieren. Kriterien für die Jury sind die inhaltlichen, technischen und künstlerischen Qualitäten der Werke, zudem deren Originalität und Aktualität sowie der Innovationsgrad und nicht zuletzt die Ausführung.
Den Sieger des "ART OF ENGINEERING" zeichnet das Gummersbacher Familienunternehmen bei einer feierlichen Preisübergabe auf der HANNOVER MESSE 2018 mit einem Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro aus. Den zweiten und dritten Platz würdigt FERCHAU mit 7 000 beziehungsweise 3 000 Euro.

Mit "ART OF ENGINEERING" will Ferchau die Kreativität und Innovationskraft deutscher Ingenieure hervorheben, das Image Deutschlands als kulturellen Technikstandort festigen und vor allem die Aufmerksamkeit der Nachwuchsfachkräfte erreichen, die mit dem Wettbewerb gefördert und durch das Aufzeigen neuer Herangehensweisen für eine spannende Tätigkeit im technischen Umfeld begeistert werden sollen. Die Fraunhofer-Gesellschaft, der VDI Verlag, das Internationale Bionik-Zentrum, das Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, die Technische Universität Berlin und die Kunsthochschule für Medien Köln sowie die UNICUM Hochschulmagazine gehören zu den Partnern des "ART OF ENGINEERING".
FERCHAU Engineering GmbH (D-51643 Gummersbach), Halle 2, Stand C47
Ansprechpartnerin: Martina Gebhardt
Tel.: +49 2261 5011-441
E-Mail: martina.gebhardt@ferchau.com

Der Neue nimmt selbst Fünfzigpfünder auf den Arm!
YASKAWA, mit weltweit mehr als 330 000 installierten Einheiten einer der größten Hersteller von Industrierobotern, erweitert seine erfolgreiche GP-Serie mit dem neuen Handling-Roboter MOTOMAN GP25, der bis zu 25 Kilogramm tragen kann.

Der japanische Technologiekonzern Yaskawa - der aktuell schneller als der Markt wächst und sich zunehmend in Europa, beispielsweise in Slowenien und in Allershausen bei München, engagiert - stellte Anfang September mit seinem neuen Motoman-Robotermodell GP 25 einen Handling-Roboter vor, der nicht nur kompakt und flexibel, sondern mit einer ausgewiesenen Traglast von 25 Kilogramm auch richtig stark ist. Das GP im Namen, das für "General Purpose" steht, verspricht vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Wie die drei kleineren Modelle der GP-Serie mit Traglasten von sieben, acht und zwölf Kilogramm wurde auch der Neue für besonders schnelle Füge-, Verpackungs- und allgemeine Handhabungsapplikationen entwickelt.

Wie seine älteren, aber nicht ganz so starken Geschwister soll sich auch der neue 6-Achser GP 25 als kompakter und extrem schneller Handling-Roboter bewähren und zu einem der schnellsten seiner Klasse werden – und damit auch zu einem verlässlichen Produktivitätstreiber. Die Handgelenksachsen (R, B, T) des GP 25 sind wie bei den ersten Modellen der GP-Reihe in der Schutzklasse IP67 ausgeführt, sodass auch die Neuentwicklung ohne weitere Modifizierungen in raueren Umgebungen für Handling- und andere Automatisierungsaufgaben eingesetzt werden kann. Dank seines schlanken und kompakten Designs kann auch der Neue tief in Arbeitsbereiche eintauchen, zudem erleichtern seine glatten Oberflächen die Reinigung. Da lediglich ein Roboterkabel für die Verbindung zwischen Manipulator und Steuerung notwendig ist, sollen sich weitere Vorteile in Form von geringerem Verschleiß und reduziertem Platzbedarf sowie bei der Ersatzteilhaltung und dem Wartungsaufwand ergeben.
YASKAWA Europe GmbH European Headquarters (D-65760 Eschborn), Halle 17, Stand B24
Ansprechpartner: Armin Schlenk
Tel.: +49 6196 569-406
E-Mail: armin.schlenk@yaskawa.eu.com

So leicht wird man König!
HICOMPELT, der auf der INDUSTRIAL SUPPLY erstmals vorgestellte Verbundwerkstoff für Anwendungsfelder, in denen es auf hohe Bauteilfestigkeit sowie auf niedrige Bauteilgewichte ankommt, wurde im September von der Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg mit dem Titel "ThinKing" ausgezeichnet.

Mit dem neuen Werkstoff HICOMPELT sollen sich Carbon- oder Glasfasergelege mit besonders hohem Faseranteil herstellen lassen. Die Firma Handtmann Elteka produziert dieses neuartige Verbundmaterial mit dem innovativen T-RTM-Verfahren. HICOMPELT soll zahlreiche Produktionsvorteile bieten und interessant für die Automobil- und Luftfahrtbranche sein. Zudem will das Traditionsunternehmen mit HICOMPELT auch in punkto Reparatur- und Recyclingfähigkeit überzeugen.

Durch die Verwendung von dünnflüssigen Gusspolyamiden PA 6C oder dem hochwertigeren PA 12C Lauramid als Matrixwerkstoff lässt sich bei HICOMPELT ein besonders hoher Faservolumenanteil von bis zu 65 Prozent erzielen. Carbonfaser-, Glasfaser- oder auch Mischgelege werden mit diesen beiden Thermoplasten infiltriert und in einem Near-Net-Shape-Verfahren endkonturnah hergestellt. Zudem sollen sich auch Metallelemente wie Bolzen oder Metallteile bei der Herstellung formschlüssig einbinden lassen. Interessant, so das Unternehmen, sei diese Near-Net-Shape-Fertigung vor allem aus Kostensicht, denn das Verfahren minimiere sowohl Material- als auch Prozesskosten. Mit Zykluszeiten von lediglich drei Minuten sollen Bauteile produziert werden können.

Ein neues Produktionsverfahren ist die Grundlage für die Stabilität der entstehenden Bauteile: Im so genannten T-RTM-Verfahren (Thermoplastisches Resin Transfer Molding) wird das Matrixmaterial, ein PA 6C oder PA 12C, erst just-in-time aufgeschmolzen, dann in noch flüssiger Form in das vorgeformte Gelege eingebracht und schließlich zum jeweiligen Bauteil gepresst. Die Infiltration mit den Thermoplasten soll den besonders hohen Faservolumenanteil von bis zu 65 Prozent ermöglichen. Weitere Vorteile: Zum einen benötigt das Bauteil nach der Entnahme aus der Presse praktisch keine Nachbearbeitung, zum anderen sind aufgrund der kurzen Zykluszeiten auch Großserien mit lediglich einem Werkzeug realisierbar.
Albert Handtmann Elteka GmbH & Co. KG (D-88400 Biberach), Halle 5, Stand D33
Ansprechpartner: Joachim Weiss
Tel.: +49 7351 342-720
E-Mail: info.elteka@handtmann.de

Ein guter Grund mehr, aufs Fahrrad umzusteigen!
Die schmier- und wartungsfreien xiros-Lager der Kölner igus GmbH sollen nicht nur die Kosten gegenüber herkömmlichen Lagern um bis zu 40 Prozent reduzieren - ihre Eigenschaften machen sie auch unverzichtbar für Entwicklungen wie die neue Fahrradwaschanlage "cycleWash".

Betreiber von Autowaschanlagen gehören zu den Gewinnern der Neuzeit, ist es heute doch so gut wie nirgendwo mehr möglich, beziehungsweise erlaubt, sein geliebtes Gefährt per Hand zu waschen. Fahrradfahrern ergeht es dagegen genau andersherum. Soll das gute Bike nicht von den Hochdrucklanzen der Selbstwaschstationen für Autos ruiniert werden, ist der Besitzer in den meisten Fällen auf die klassische Handwäsche angewiesen. Von einer komplett automatisierten Reinigung seines Zweirades konnte er bislang nur träumen. Das kann sich in naher Zukunft aber ändern, und zwar nachhaltig. Mit "cycleWash" steht ab jetzt eine kompakte Waschanlage für Fahrräder zur Verfügung, die nicht nur gründlich, sondern mit einem Verbrauch von gerade einmal einem halben Liter Wasser pro Waschgang sowie dem Einsatz von Bio-Seife auch noch ausgesprochen umweltfreundlich ist. Voraussetzung für die Entwicklung von "cycleWash" waren unter anderem die schmier- und wartungsfreien xiros-Polymerkugellager der Kölner igus GmbH.

Die xiros-Rundtischkugellager mit Edelstahlkugeln dienen zur Lagerung der Waschbürsten und sorgen so für einen sicheren Lauf unter Wasser. Der zur Herstellung der Lagerringe eingesetzte Kugellagerwerkstoff xirodur B180 ermöglicht einen wartungsfreien Trockenlauf, geringe Rollreibung und den Einsatz bei Temperaturen bis zu 80 Grad Celsius. Die xiros-Lager sind zudem korrosionsbeständig, bis zu 60 Prozent leichter und auch noch wesentlich günstiger als vergleichbare metallische Lager. Die Schmiermittel- und Korrosionsfreiheit prädestiniert die Kunststofflager für einen problemlosen Einsatz unter Wasser und erhöht so die Lebensdauer der Anlagen. Xiros-Lager kommen daher nicht nur in der neuen „cycleWash“ zum Einsatz, sondern auch in anderen Unterwasser-Anwendungen, zum Beispiel in Anlagen für die Wellenerzeugung in Schwimmbädern und Pools. Darüber hinaus sind die xiros-Polymerkugellager unempfindlich gegenüber Schmutz und Lauge, was den Einsatz von Seife erst ermöglicht.
igus GmbH (D-51147 Köln), Halle 17, Stand H04
Ansprechpartner: Tobias Vogel
Tel.: +49 2203 9649-396
E-Mail: tvogel@igus.de

Den Robonatives gehört die Zukunft
Bei der Robotik vollzieht sich eine Revolution - viel spricht dafür, dass auf die Generation der Digital Natives die der Robonatives folgt. Eine zentrale Rolle bei der Demokratisierung der Robotik spielt die FRANKA EMIKA GmbH, die nun für den Deutschen Zukunftspreis 2017 nominiert wurde.

Weltweite Aufmerksamkeit erzielte FRANKA EMIKA bereits auf der HANNOVER MESSE 2017, als das Münchener Unternehmen das "Powertool" Panda vorstellte - ein Robotersystem, das sich wie ein Smartphone über Apps bedienen lässt und dem auch ohne Robotik-Kenntnisse innerhalb weniger Minuten neue Aufgaben beigebracht werden können. Dass das System zudem so feinfühlig ist, dass es im Zusammenspiel mit dem Menschen komplexe Aufgaben erlernen kann, ohne diesen dabei zu gefährden, trug ebenfalls dazu bei, dass FRANKA EMIKA in Hannover zu den Highlights gehörte.

Nun wurden die Panda-Initiatoren Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin, Dr. med. Simon Haddadin und Dipl.-Inf. Sven Parusel für den Deutschen Zukunftspreis 2017 nominiert. Die drei Wissenschaftler forschten jahrelang gemeinsam am renommierten Institut für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), bis sie ein Startup mit dem Ziel gründeten, das erste System einer völlig neuen Generation von kostengünstigen, sicheren und intelligenten Werkzeugen für Menschen zu entwickeln. Die drei Nominierten für den Deutschen Zukunftspreis 2017 haben dabei nicht zuletzt auch Kinder und Jugendliche im Blick, die als Robonatives wie zuletzt die Digital Natives die Entwicklung der Gesellschaft vorantreiben sollen. Unter anderem mit einem einfachen und kostenfreien Zugang zum Ökosystem der so genannten FRANKA World sowie einer frühestmöglichen Ausbildung in der FRANKA Academy wollen die drei Nominierten die Voraussetzungen für nie dagewesene Möglichkeiten der Wertschöpfung schaffen. Roboter-Apps sollen von Startups und Studenten nahezu ohne eigene Investition entwickelt werden können und neue kommerzielle und nicht kommerzielle Anwendungsbereiche eröffnen. An der Umsetzung ihrer Visionen arbeiten die drei Nominierten bereits mehr als zehn Jahre. Sami Haddadin leitet das Institut für Regelungstechnik an der Leibniz Universität Hannover und hat nun den Ruf auf die Professur für Robotik und Systemintelligenz der Technischen Universität München angenommen. Zudem wurde er zum Gründungsdirektor der "Munich School of Robotics, Machine Learning & Artificial Life" bestellt. Simon Haddadin ist Geschäftsführer der FRANKA EMIKA GmbH und Sven Parusel leitet dort als "Chief Engineer" die Abteilung für Software und Regelung.
FRANKA EMIKA GmbH (D-80797 München), Halle 17, Stand D24
Ansprechpartner: Daniel Schmidt
Tel.: +49 89 2006069-20
E-Mail: press@franka.de

Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Trendspots/Produktneuheiten

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