Die Nachfrage nach Energie steigt, vor allem in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Nach Angaben der International Energy Agency ist zur Deckung des weltweiten Energiebedarfs bis 2030 ein Zubau bzw. Ersatz von 3.500 GW Kraftwerkskapazitäten nötig. Um dieses Ziel zu erreichen, ohne den Klimaschutz aus dem Auge zu verlieren, sind auch innovative Technologien für konventionelle Kraftwerke erforderlich. Nach Meinung vieler Experten nämlich werden fossile Energieträger den größten Teil des Wachstums decken müssen.
Dank moderner Kraftwerkstechnologien stehen heute Kohlekraftwerke mit einem Wirkungsgrad von ca. 45 Prozent und Temperaturen von 600 Grad Celsius im Frischdampf zur Verfügung. Aber es wird bereits eine neue Generation entwickelt: Mit Temperaturen von 700 Grad und Drücken bis 352 bar soll der Wirkungsgrad der Kraftwerke über 50 Prozent steigen und gleichzeitig der CO2-Ausstoß sinken.
Moderne Energieerzeugungstechnologien in einzelnen Komponenten sowie komplette Lösungen für die Strom- und Wärmeerzeugung sind im "Power Plant Pavilion" in Halle 27 zu sehen. Der Gemeinschaftsstand im Rahmen der Energy wird von den Verbänden EnergieRegion.NRW, FDBR, Rhein Ruhr Power und WVIS organisiert.