HANNOVER MESSE 2019, 01. - 05. April

CNC-Bearbeitung

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Produktbeschreibung

Der Einsatz eines 5-Achs-Bearbeitungszentrums ermöglicht dem WZR die Bearbeitung von Bauteilen aus Keramik, Glaskeramik und Glas mit einer Genauigkeit von ± 0,01mm und hoher Oberflächengüte. Auch Bearbeitung von teilweise gebrannter Keramik (,,Weißbearbeitung") ist möglich, dabei ist lediglich der Restschwindung beim abschließenden Brand Rechnung zu tragen. Für die CNC-Bearbeitung werden die Rohdaten für die Fertigung von Bauteilen in einem CAM-System aufbereitet: Zunächst müssen die einzelnen Bearbeitungsschritte geplant werden. Danach werden die Werkzeugwege und Parameter für den Vorschub und die Zustellung festgelegt. In der Simulation wird die Bearbeitung überprüft. Damit bietet sich die Möglichkeit, Kollisionen in der Simulation zu erkennen und zu vermeiden.

Abschließend werden mit dem CAM-System die Maschinenbefehle von einem Postprozessor generiert und über das Netzwerk an die Maschine weitergegeben. Diese führt dann die Schleifwerkzeuge mit hoher Präzision und Effizienz durch die harten keramischen Werkstoffe. Die Rotation der Werkzeuge wird dabei durch die moderne Ultrasonic-Technologie mit einer axialen Schwingung überlagert. So werden aus einem Rohmaterial drei-dimensionale Konturen herausgearbeitet. Zusätzlich bietet die Anlage die Möglichkeit, Bauteile mit hoher Genauigkeit automatisch zu vermessen.

Für die Fertigung von Einzelteilen und Sonderanfertigungen aus Glas, Glas-keramik und Keramik hat sich die CNC-Bearbeitung etabliert. Durch einen Ultraschall gestützten Zerspanprozess, bei dem ein mit Diamantkörnern besetztes Fräs- oder Schleifwerkzeug mit einer Frequenz von 20 kHz in ein Werkstück ,,geschlagen" wird, werden harte und spröde Werkstoffe mit geringen Prozesskräften und gleichwohl hohen Vorschubleistungen abgetragen. Zu den Vorteilen dieses Verfahrens zählen: höhere Produktivität gegenüber konventionellen Verfahren, Oberflächen bis zu Ra < 0,2 µm, Schonung von Werkstück und Werkzeug aufgrund reduzierter Prozesskräfte und geringer thermische

Halle 2, Stand B43

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