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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
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F&E-Projekt

Crashbeanspruchte Interieur-Leichtbaustrukturen

TU Dresden, Leichtbau u. Kunststofftechn

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Messestand
Thema: Forschung für die Zukunft Gemeinschaftsstand

Produktbeschreibung

Neuartige crashkompatible Leichtbau-komponenten aus textilverstärkten Thermoplasten helfen das Fahrzeuggewicht für zukünftige Automobilanwendungen zu senken. Im Rahmen des am Sonderforschungsbereich (SFB) 639 angegliederten Transferbereiches
(TFB) »Entwicklung und technologische Umsetzung von hochbeanspruchten
Leichtbau-Modulträgern aus textilverstärkten Thermoplasten« wurde in Zusammenarbeit mit der Konzernforschung (Forschungsfeld Werkstoffe und Fertigungsverfahren) der Volkswagen AG eine neuartige textilverstärkte Thermoplast-Leichtbau-Sitzschale entwickelt und getestet. Ziel der gemeinsamen Forschungsaktivitäten war es, unter Einsatz großserienfähiger Fertigungstechnologien eine größtmögliche Gewichtsreduktion bei reduzierten Herstellungskosten zu erreichen.
Den Schwerpunkt bei der Konstruktion und Simulation der Sitzschalen-Struktur bildete neben missbrauchsbedingten Lastanforderungen vor allem die Auslegung hinsichtlich Crashbeanspruchung.
Durch den Einsatz von Hybridgarn-Textil-Thermoplast-(HGTT) Halbzeugen in Kombination mit langfaserverstärkten Thermoplast-Pressmassen konnte so eine deutliche Gewichtsreduktion von über 45% gegenüber der konventionellen Sitzschale in Stahlbauweise erreicht werden. Für die großseriennahe Herstellung textil-verstärkter Thermoplaststrukturen steht am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) im Press- und Extrusionszentrum ein vollautomatisierter Verarbeitungskomplex
zur Verfügung. Hiermit konnten unter Verwendung angepasster Werkzeug- und Handlingsysteme die reproduzierbare Fertigung der neuen Leichtbau-
Sitzschale und die in der Automobilindustrie geforderten kurzen Taktzeiten überzeugend demonstriert werden.

Reifegrad
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Textilverstärkte Thermoplast-Leichtbau-Sitzschaleweiterlesen

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Flechten ist ein hocheffizientes Verfahren zur Herstellung textiler Preformen, das mehrere Vorteile in sich vereint: sehr schnelle Faserablage und hoher Automatisierungsgrad, hohe Variabilität der Faseranordnung, Triaxialverstärkung durch Stehfäden möglich, Variation des Ondulationsgrades durch verschiedene ...weiterlesen

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Das "European Centre for Emerging Materials and Processes" (ECEMP) - ein Spitzentechnologie-Cluster der TU Dresden - stützt sich auf die exzellente, werkstoffübergreifende Kompetenz und Ausstattung des Dresdner Materialforschungsstandorts, an dem über 1000 Werkstoffwissenschaftler in universitären und ...weiterlesen

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