HANNOVER MESSE 2019, 01. - 05. April
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F&E-Projekt

Generativer Werkzeugbau

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Aussteller

Kunststoff-Institut Lüdenscheid

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Reifegrad
In Entwicklung
Markteinführung
06.2017
Dokumentationsgrad
Gut dokumentiert
Markorientierung
Mittlere Marktgröße

Produktbeschreibung

Gestiegene Anforderungen an die Produktionsprozesse der Unternehmen, die Bauteilqualität sowie eine erforderliche Reduzierung der Zykluszeiten im Sinne einer wirtschaftlichen Produktion machen es heute bereits in vielen Fällen notwendig, eine konturnahe Temperierung in Formelementen vorzusehen. Durch diese auch in filigrane Bereiche ragenden Temperierkanäle können somit Hotspots vermieden und homogene Werkzeugoberflächentemperaturen gewährleistet werden.
Heute etablierte generative Fertigungstechnologien (z.B. selektives Lasersintern bzw. Laserschmelzen) basieren auf dem Einsatz eines metallischen Pulvers, welches zumeist mittels Laser schichtweise zu einem Körper zusammengefügt wird. Dadurch können sehr feine Konturen und Kanäle generiert werden. Nachteilig können sich jedoch die relativ rauen Oberflächen und die u.a. dadurch notwendige Nacharbeit darstellen. Hier erzeugte konturfolgende Temperierkanäle weisen zumeist eine raue Oberfläche auf, da ein Zugang zwecks Nacharbeit schwierig ist. Dies bedingt bei sehr filigranen Kanälen jedoch oftmals, dass im Laufe des Betriebes Probleme durch verstopfte Kanäle auftreten. Bei hohen oder auch wechselnden Wassertemperaturen kann ferner bei gängigen Werkstoffen eine Korrosionsproblematik zusätzlich eintreten.
Die M(etall)P(ulver)A(Auftrags)-Technologie der Fa. Hermle ermöglicht wiederum den Einsatz verschiedener Eisen- und Nichteisenmetalle in einem kombinierten generativem Aufbau, der verfahrensbedingt mit einer hohen Baugeschwindigkeit erfolgt. Ferner ist es anlagenseitig möglich, sequentiell mittels klassischer spanender Abtragsmethoden Zwischenbearbeitungsschritte vorzusehen, die auch glatte Oberflächen in innen liegenden Konturen möglich machen. Den Projektteilnehmern soll es durch das Projekt ermöglicht werden, innerhalb kurzer Zeit die MPA-Technologie im Vergleich zu konventionellen Fertigungsmöglichkeiten sowie zu gängigen generativen Fertigungsmethoden bewerten zu können.

Halle 2, Stand B30

Schlüsseltechnologien und Neue Werkstoffe

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