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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
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Hitzebeständige Materialien gefordert

Forschungszentrum Jülich

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Messestand
(Hauptstand)
Thema: Gemeinschaftsstand Hydrogen + Fuel Cells + Batteries

Produktbeschreibung

SOFCs mit einer Betriebstemperatur von mehr als 700 Grad sollen in weniger als vier Jahren marktreif sein, zum Beispiel als Energiehilfseinheit in Lkw. Schwierigkeiten bereitet noch die Temperaturänderung beim Ein- oder Ausschalten: Besonders stark beansprucht wird dadurch das Dichtungsmaterial.

Jülicher Wissenschaftlern gelang es, Glasdichtungen zu entwickeln, die zumindest das Herunterfahren der SOFC auf eine Stand-by-Temperatur von etwa 350 Grad Celsius gut verkraften. Sie fanden auch ein Verfahren, die Dichtungen zu reparieren: Die Wissenschaftler fokussieren einen Laserstrahl auf die defekte Stelle, dadurch wird das gebrochene Glasdichtungsmaterial aufgeschmolzen. Beim Abkühlen erstarrt es und dichtet die geschädigte Stelle wieder vollständig ab.

Jülicher Forscher können seit Kurzem Zellen mit niedriger Betriebstemperatur bauen. Bei etwa 550 Grad Celsius haben sie die gleiche Leistungsfähigkeit, für die vor 15 Jahren noch eine Temperatur von 950 Grad benötigt wurde. Diesen enormen Fortschritt erreichten sie durch eine Verdünnung der Elektrolytschicht auf ein bis zwei tausendstel Millimeter.

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