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HANNOVER MESSE 2019, 01. - 05. April
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Hochpräzise Mikrobauteile

Mikrobauteile mit neuem Spritzgusswerkzeug effizient produzieren.

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Aussteller

Karlsruher Institut für Technologie

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Produktbeschreibung

Die Nachfrage nach hochpräzisen Mikrobauteilen steigt. Sie ermöglichen in der Medizintechnik den Bau immer kleinerer Diagnosegeräte. Auch in der Feinmechanik, beispielsweise bei der Herstellung von Uhren oder optischen Geräten, sind solche Winzlinge unverzichtbar.

Die bislang etablierte Mikrospritzgusstechnik benötigt eine Trägerplatte, auf der die Bauteile wie ein Relief sitzen. Eine solche Platte von der Größe einer Visitenkarte kann, abhängig von der Bauteilgröße, Platz für über 700 Bauteile bieten. Ein Nachteil des bisherigen Verfahrens ist, dass die Teile in einem zweiten zeit- und kostenintensiven Arbeitsschritt von der Trägerplatte getrennt werden müssen.

KIT-Wissenschaftler des Instituts für Mikrostrukturtechnik (IMT) und des Instituts für Angewandte Materialien und Werkstoffprozesstechnik (IAM-WPT) haben ein Verfahren entwickelt, mit dem direkt einzelne Mikrobauteile im Spritzgussverfahren hergestellt werden können.

In das am KIT entwickelte Spritzgusswerkzeug wird Formmasse, häufig ein heiß formbarer Kunststoff, über ein Angusssystem in einen Mikroformeinsatz eingespritzt. Nach dem Abkühlen und Erhärten des Kunststoffs wird das Werkzeug einen kleinen Spalt breit geöffnet. Dadurch wird das Mikrobauteil, noch am Anguss hängend, etwas aus der Form gezogen. Anschließend dreht ein Antrieb den Mikroformeinsatz, um den Anguss zu entfernen. Das winzige Bauteil kann dann von einem Entnahmemodul aufgenommen werden.

Für eine effiziente und flexible Produktion stecken mehrere Mikroformeinsätze in einer Trägerplatte und können so schnell und einfach einzeln ausgewechselt werden. Die Einsätze sind Metallzylinder, in deren Mitte unter der Lupe die Mikrostruktur als Vertiefung zu erkennen ist. Die am KIT röntgenlithographisch hergestellten Formeinsätze zeichnen sich durch eine hohe Oberflächengüte und nahezu senkrechte Seitenwände aus und eignen sich daher zur Produktion von hochpräzisen Mikrobauteilen.

Produkt-Website

Halle 2, Stand B16

(Hauptstand)

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