HANNOVER MESSE 2019, 01. - 05. April
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Hybride Klebverbindung

Neuartige Verbindungstechnik zum Verkleben von Konstruktionsbauteilen.

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Aussteller

Karlsruher Institut für Technologie

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Produktbeschreibung

Verbindungen im Metallbau werden in der Regel durch Schweißen, Schrauben und Nieten hergestellt. Beispielsweise werden im Hoch-, Infrastruktur- und Brückenbau metallische Konstruktionselemente zusammengefügt. Die gängigen Fügeverfahren bringen jedoch Nachteile mit sich: Bei Schraub- und Nietverbindungen wird der Bauteilquerschnitt durch Bohrungen geschwächt. Der lokale Energieeintrag beim Schweißen wirkt sich ungünstig auf Formhaltigkeit, Stabilität und Ermüdungsfestigkeit aus.

Mit dem Fügeverfahren Kleben können Bauteile ohne diese Nachteile verbunden werden. Sind wie im Bauwesen aufgrund unvermeidlicher Maßtoleranzen der Bauteile jedoch Klebspaltdicken zwischen den zu verklebenden Bauteilen im Millimeter- bis Zentimeterbereich erforderlich, ist die übliche Klebung ungeeignet. Hohe Materialkosten für Klebstoff sowie Arbeitsbedingungen auf der Baustelle verhindern die Anwendbarkeit der Klebtechnik. Am KIT Stahl- und Leichtbau - Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine haben Wissenschaftler eine hybride Klebverbindung für Steck- und Überlappverbindungen entwickelt, die die bisherigen Schwachpunkte der Klebung im Bauwesen beseitigt. Durch Kombination von anorganischen mit organischen Klebschichten wird die neuartige Klebung deutlich kostengünstiger und weist gleichzeitig eine sehr hohe Beanspruchbarkeit auf.

Die neue Klebtechnik besteht aus mehreren Schichten: organische Klebschicht, anorganisches Granulat und mineralischer Füllstoff. Dünnschichten aus chemisch aushärtenden Strukturklebstoffen sorgen für die Haftung auf der Fügeteiloberfläche. Dabei versiegelt der Klebstoff gleichzeitig die metallische Oberfläche und wirkt korrosionsschützend. Der Verbund zwischen Klebschicht und Füllstoff wird über spezielles, eingestreutes Granulat erzielt. Diese Fertigungsschritte können unter kontrollierten Bedingungen vorab in einem Herstellwerk erfolgen. Zuletzt wird die eigentliche Verklebung mit dem Baustoff Vergussmörtel als Füllstoff auf der Montagebaustelle erzeugt.

Produkt-Website

Halle 2, Stand B16

(Hauptstand)

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