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HANNOVER MESSE 2019, 01. - 05. April
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Institut für Gravitationsphysik, AEI

LISA - Gravitationswellen-Observatorium im All

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Produktbeschreibung

Die von Einstein 1916 vorhergesagten Gravitationswellen wurden im September 2015 erstmals von den LIGO-Detektoren auf der Erde nachgewiesen. Mit diesen und weiteren Beobachtungen hat ein neues Zeitalter der Astronomie begonnen.

Das Weltraum-Observatorium LISA (Laser Interferometer Space Antenna) wird existierende Detektoren ergänzen, indem es Gravitationswellen misst, die sich auf der Erde nicht nachweisen lassen. Von LISA beobachtbare niederfrequente Gravitationswellen mit 0,1 Millihertz bis 1 Hertz werden von neuen Ereignissen stammen: von bei Galaxienkollisionen verschmelzenden Schwarzen Löchern mit Millionen oder Milliarden Sonnenmassen, von Millionen von Doppelsternen in unserer Galaxie oder von exotischen Quellen wie kosmischen Strings.

Hannoversche Forschende sind federführend in der Planung der Mission, die aus drei Satelliten bestehen wird. Diese spannen ein Dreieck mit 2,5 Millionen Kilometer Kantenlänge im Weltraum auf, das mittels Laserlicht auf Pikometer genau vermessen wird. Die Testmission LISA Pathfinder hat von 2015 bis 2017 eindrucksvoll bewiesen, dass die LISA-Technologie funktioniert.

Der Start der drei Satelliten ins All ist als Mission der Europäischen Raumfahrtagentur ESA für 2034 vorgesehen. Der wissenschaftliche Messbetrieb würde ein Jahr nach dem Start beginnen. Die Missionsdauer ist für mindestens vier Jahre vorgesehen und könnte auf bis zu zehn Jahre ausgedehnt werden.

Produkt-Website

Halle 2, Stand B08

Stand-Telefon: +49 511 89405810

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