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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April

KORROSIONSSCHUTZ

Korrosionsschutz durch plättchenförmige Zinkphosphat-Partikel

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Produktbeschreibung

Um das Eindringen von korrosiven Substanzen zu verhindern, verwendet man als gängige Methode den Korrosionsschutz mit Zinkphosphat-Beschichtungen bei gleichzeitiger Phosphatierung von Metalloberflächen. Nun haben Forscher des INM spezielle Zinkphosphat-Partikel entwickelt: Die neuen Partikel sind plättchenförmig. Sie sind zehnmal so lang wie dick.
Erste Versuche mit den neuen, plättchenförmigen Partikeln deuten, aufgrund ihrer Anisotropie, auf eine bessere Löslichkeit im Vergleich zu kugelförmigen Partikeln hin. Dadurch liegen mehr Phosphat-Ionen in Lösung vor. Dies gewährleistet eine verbesserte und raschere Repassivierung, falls Metalloberflächen durch mechanische Beschädigung freigelegt wurden.
In ersten Testbeschichtungen konnten die Forscher zeigen, dass sich die plättchenförmigen Nanopartikel mauerartig übereinander schichten. Dadurch verlängert sich der Weg der Gasmoleküle durch die Schutzbeschichtung hindurch, weil sie sich einen Weg durch die Mauerritzen suchen müssen. Das Ergebnis ist eine deutlich langsamere Korrosion als bei Beschichtungen mit kugelförmigen Partikeln, wo Gasmoleküle viel schneller einen Weg durch die Schutzschicht zum Metall finden.
In weiteren Testreihen konnten die Wissenschaftler die Wirksamkeit der neuen Partikel bestätigen. Dazu tauchten sie Stahlbleche in Elektrolyt-Lösungen mit je kugelförmigen und plättchenförmigen Zinkphosphat-Partikeln. Bereits nach wenigen Stunden zeigten die Stahlbleche in den Elektrolyten mit kugelförmigen Partikeln Korrosionsspuren. In den Elektrolyten mit plättchenförmigen Partikeln blieben die Stahlbleche nach drei Tagen noch unversehrt.

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