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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
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Mehrkörpersystem-Simulation

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Produktbeschreibung

Seit dem Jahre 2001 wird in verschiedenen bilateralen Kooperationen zwischen dem Lehrstuhl und namhaften deutschen und europäischen Herstellern von Windturbinen einerseits und den entsprechenden Erstausrüstern auf dem Getriebesektor andererseits das dynamische Verhalten der Triebstränge in Windturbinen der Leistungsklassen 750 kW bis 5 MW detailliert untersucht.

Im Vergleich zu vielen anderen Industrieanlagen sind die in Windturbinen auftretenden Belastungen hochdynamisch, grundsätzlich dreidimensional auftretend und von vergleichsweise vielen Einflussparametern abhängig, die eigentlich alle berücksichtigt werden müssen, wenn man keine zu großen Fehler bei der Auslegung begehen möchte.
Zwar hat man in der gesamten Branche die Anlagendimensionen zunächst nur schrittweise vergrößert, jedoch gibt es mittlerweile sehr häufig Probleme bei der Übertragung von Betriebserfahrungen, da die Anlagengrößen gerade in den letzten 3 Jahren in rasantem Tempo anwachsen. So treten häufig im Bereich der Triebstränge Schwingungsphänomene auf, die bei Triebsträngen vergleichbarer Größenordnung in anderen Branchen und Industriezweigen (z.B. schwere Walzwerkantriebe) so bisher nicht bekannt waren bzw. auch nicht relevant waren. Der Hauptgrund hierfür liegt sicherlich darin, dass die tragende Struktur einer Windenergieanlage, bestehend aus Turm (Höhen bis zu 120 Metern) und Gondel sehr elastisch ist und in Kombination mit dem Rotor (Durchmesser bis zu 110 Metern) ein extrem schwingungsanfälliges System darstellt. Damit befindet sich der Triebstrang dann nicht mehr auf einem starren Fundament (wie z.B. bei einem Walzwerkantrieb oder bei einer Großturbine) sondern ist in eine elastische Umgebung eingebaut, so dass es zu entsprechenden Wechselwirkungen zwischen den Systemen und wechselseitigen Schwingungsanregungen kommen kann.

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