Anzeige
Anzeige
HANNOVER MESSE 2019, 01. - 05. April
Startseite>Aussteller- & Produktsuche >Röntgengitter justieren

Röntgengitter justieren

Exakte Ausrichtung von Röntgengittern für Phasenkontrast-Röntgen.

Logo Karlsruher Institut für Technologie

Aussteller

Karlsruher Institut für Technologie

Zur Ausstellerseite
Zur Ausstellerseite
Logo Röntgengitter justieren

Produktbeschreibung

Um noch detailreichere Bilder bei der Röntgenbildgebung zu erhalten, arbeiten Forscher an Weiterentwicklungen, wie dem Röntgenphasenkontrast, bei dem die Ablenkung von Strahlen im Körper zur Bildgebung herangezogen wird. Hierfür sind röntgenoptische Mikrostrukturen, kurz Röntgengitter, notwendig, die bisher nur auf kleinen Flächen herstellbar sind. Um größere Flächen zu realisieren, etwa für Aufnahmen des Oberkörpers, werden deshalb mehrere Gitter zusammengesetzt. Dabei müssen die mikrostrukturierten Substrate exakt zueinander ausgerichtet sein, um Bildfehler zu vermeiden. Handelsübliche Systeme zur Justierung können lediglich die Rotation eines Objekts in Relation zum Justiersystem, jedoch nicht von zwei oder mehr Platten zueinander bestimmen. Darüber hinaus können nicht alle Rotationsfreiheitsgrade gemessen werden. Genau hier setzen die Wissenschaftler des KIT an. Sie haben ein einfaches und schnelles Verfahren zur Ausrichtung mehrerer solcher Röntgengitter zueinander entwickelt. Das optische System zur Winkelbestimmung besteht aus einer Laserlichtquelle, einem Kamerasensor, einer Linse sowie Strahlteiler und ein Spiegel. Der Laserstrahl wird durch einen Strahlteiler auf zwei Strahlengänge aufgeteilt und über einen Spiegel auf die Oberfläche von zwei unterschiedlichen Röntgengittern gelenkt. Die reflektierten Strahlen werden über denselben Strahlteiler wieder kombiniert und über eine Linse auf einen Kamerasensor fokussiert. Spiegel und Strahlteiler müssen parallel zueinander ausgerichtet sein. Durch die Beugung der Laserstrahlen an den Gitteroberflächen entsteht auf dem Kamerasensor ein spezifisches Beugungsmuster. Durch die Auswertung dieses Musters kann auf alle drei rotatorischen Freiheitsgrade geschlossen werden. Der Abstand zwischen Strahlenteiler und Spiegel ist flexibel, wodurch auch Gitter zueinander vermessen werden können, die nicht direkt benachbart liegen. Ein Aufsummieren von Messfehlern beim Aneinanderreihen von Gittern kann somit vermieden werden.

Produkt-Website

Halle 2, Stand B16

(Hauptstand)

Weitere Produkte von Karlsruher Institut für Technologie

Mehr anzeigen

Auf der Merkliste

0

Das Merken ist fehlgeschlagen, da ein Problem mit der Verbindung zum Server aufgetreten ist.