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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
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Überspannungsschutz - SPD Typ 1 - Kombiableiter (B+C)

Logo Überspannungsschutz - SPD Typ 1 - Kombiableiter (B+C)

Produktbeschreibung

Grundsätze für Anordnung und Anschluß von Blitz- und Überspannungsschutzgeräten (SPD)

Blitz- und Überspannungsschutzgeräte kann man im Verteiler nicht beliebig unterbringen. Man muß sich vergegenwärtigen, dass das
Überspannungsschutzgerät möglichst nahe zum Einspeisungskabel positioniert wird, um die Fläche der Induktionsschleife zu minimalisieren

Weiterer wichtiger Grundsatz für Anschluß von SPDs ist die Minimierung der Impedanz von Anschlußleitern.

Störungsstrom, welcher durch Überspannungsschutzgerät fließt, hat so eine Frequenz, bei der er nicht durch den ganzen Querschnitt, sondern nur an der
Oberfläche des Leiters (Skin Effekt) läuft. Darum ist es wichtig, zum Anschluß mehr-/feindrähtige Leiter oder Bänder zu verwenden. Weiter ist es wichtig, dass
die Gesamtlänge der Anschlußleitern nicht länger als 0,5 Meter ist. Querschnitt von Anschlußleitern soll möglichst groß sein - maximal zum Klemmbereich
der Anschlußklemme.

Es ist empfehlenswert, dass der Querschnitt des SPD- Anschlußleiters um eine Stufe höher ist als der Querschnitt von PEN (PE) (Zum Beispiel wenn PEN Leiter
ein Querschnitt 10mm2 hat, dann soll der Querschnitt des SPD- Anschlußleiters mindestens 16mm2 sein.).

Falls sich im Stromkreis FI- Schalter befinden, dann soll das Überspannungsschutzgerät vor ihnen (nicht nach ins Stromkreis des FI- Schalters) installiert werden, somit keine Auslösung von FI- Schaltern durch Einwirkung von SPD auftreten kann.

Wenn ein FI- Schalter vor dem Überspannungsschutz sein soll, dann ist es nötig, einen selektiven FI- Schalter Typ S oder G zu verwenden.

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