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HANNOVER MESSE 2018, 23. - 27. April
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Prozessplasmen in der Nanotechnologie

Ort & Sprache

Halle 2, Stand C07

Sprache

deutsch

Details

Veranstaltungsart

Vortrag

Schwerpunkt

Research & Technology

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Beschreibung

In der Nanotechnologie haben Plasmaverfahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Neben den herkömmlichen Niederdruckverfahren haben sich in diesem Zusammenhang verstärkt auch Atmosphärendruckplasmen zur Prozessierung von Nanomaterialien etabliert. Dies liegt vor allem in der einfachen Konstruktion, dem Betrieb sowie den geringeren Kosten begründet. Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren Vorteil: Bei höheren Drücken läuft die Nukleation von Nanopartikeln in der Gasphase effektiver und kontrollierbarer als im Niederdruckplasma ab. Für die Herstellung von Nanopartikeln sind dabei die Nichtgleich­gewichts-Chemie, die Selbstorganisation, hohe Radikaldichten sowie die ungewöhnlichen Reaktionspfade von Bedeutung. Außerdem können nichtthermische Atmosphärendruckplasmen auch mit Flüssigkeiten wechselwirken, um in kolloidalen Lösungen suspendierte Nanoteilchen zu modifizieren. Unter den Atmosphärendruckplasmen finden dabei insbesondere die sogenannten Mikroplasmen eine zunehmende Verbreitung.

Sprecher

 Prof. Dr. Holger Kersten

Prof. Dr. Holger Kersten

Professor, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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