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Cobots

Arbeitsschutz geht auch Cobots etwas an

In vielen Betrieben arbeiten Menschen inzwischen eng mit Robotern zusammen, ohne räumlichen Trennung oder Sicherheitsbarrieren. Die Arbeitnehmer sollten daher im Umgang mit Cobots geschult werden, meint der TÜV Rheinland.

05.10.2018
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Arbeitsschutz geht auch Cobots etwas an (Foto: Thomas Ernsting)

Die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine erfordere neue Standards beim Arbeitsschutz, so der TÜV Rheinland , denn das größte Sicherheitsrisiko sei immer noch der Mensch. Am ehesten könnten Arbeitsunfälle mit Cobots vermieden werden, wenn die Mitarbeiter nicht nur auf effektives, sondern auch auf sicheres Arbeiten bedacht sind. Zudem sollten die Betriebe die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen. Dazu zählen eine gute Beleuchtung und ein geringer Lärmpegel, damit der Mensch die Maschine gut wahrnehmen kann. Auch sei es hilfreich, den Zugang zum Cobots-Bereich auf wenige Menschen zu beschränken, um Ablenkungen zu vermeiden.

Der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) hat die vier gängigen Schutzprinzipien bei der Mensch-Maschine-Kollaboration zusammengefasst. Die Experten empfehlen unter anderem, eine Checkliste hinsichtlich der Sicherheitsaspekte am potenziellen Roboter-Arbeitsplatz zu erstellen. Auch sollten die Mitarbeiter in die Entscheidungs- und Gestaltungsphasen eines solchen Arbeitsplatzes einbezogen werden.