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Startups

Der Münchner Flughafen baut Innovationsquartiere

Auf einer Fläche von 500.000 m² soll im Norden Münchens der LabCampus entstehen. Industrieunternehmen und Startups werden dort Tür an Tür forschen und arbeiten.

21.03.2018
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Der Münchner Flughafen baut Innovationsquartiere (Foto: KCAP Architects&Planners (Flughafen München))

Die Industrie 4.0 verbindet ganz unterschiedliche Kompetenzfelder, doch innovative IT-Spezialisten haben in der Regel keine Ahnung von Pneumatik, während gestandenen Ingenieuren oft das Programmier-Know-how fehlt. Wesentliches Merkmal der Digitalisierung ist daher eine stärkere Kooperation zwischen Gründern, Forschungseinrichtungen und Industrie. Nun soll beim Flughafen München ein ganzes Stadtviertel neu entstehen, das genau auf solche Synergien ausgelegt ist.

Das erste von vier Quartieren des neuen LabCampus soll bis 2022 fertiggestellt sein. Die Finanzierung von rund 400 Millionen Euro stemmt die Flughafen München GmbH eigenständig. Zusätzlich soll auch die Bahnanbindung zur Innenstadt erheblich verbessert werden. Für den Verkehr innerhalb des LabCampus forscht Siemens bereits an autonomen Bussen, die zwischen den Quartieren pendeln. Als Partner in der Forschung ziehen unter anderem die Fraunhofer-Gesellschaft und das Zentrum für Innovation und Gründung an der TU München (UnternehmerTUM) ins Erdinger Moos. Von den großen Unternehmen haben SAP und Siemens schon zugesagt. Darüber hinaus soll der LabCampus auch junge Leute mit Ideen und insbesondere Startups ansprechen.