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Künstliche Intelligenz

Die Wertschöpfung aus KI soll sich bis 2022 verzehnfachen

Der Anteil der Unternehmen, die auf maschinelles Lernen setzen, hat sich in den letzten zwei Jahren verdoppelt. Bis 2022 sollen allein die Top 100 der deutschen Unternehmen damit mehr als 100 Milliarden Euro umsetzen. Das belegt eine aktuelle Studie.

29.11.2018
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Die Wertschöpfung aus KI soll sich bis 2022 verzehnfachen (Foto: Crisp research AG)

„Machine Learning in deutschen Unternehmen – Betrieb und Anwendung von Künstlicher Intelligenz“ heißt die empirische Studie , die Crisp Research in Kooperation mit dem Dinestleister The Unbelievable Machine Company und mit Dell EMC im Frühjahr 2018 durchgeführt hat. Aus der Befragung von 154 IT-Entscheidern geht hervor, dass sich inzwischen jedes zweite deutsche Unternehmen aktiv mit Machine Learning beschäftigt, fast die Hälfte hat entsprechende Technologien bereits im produktiven Einsatz.

Der Großteil nutzt die Technologie für die klassische Prozessoptimierung, außerdem kommt maschinelles Lernen verstärkt als Grundlage für digitale Produkte und in der Kundenanalyse zum Einsatz. Mehr als die Hälfte der Unternehmen greift für Machine-Learning-Projekte auf die Digitalisierungs-Budgets zu, während 40 % der Entscheider über dedizierte Budgets verfügen.

Die einschlägigen IT-Unternehmen bieten zunehmend Dienste, Produkte und Systeme an, die sich zur Entwicklung eigener Machine Learning-Plattformen eignen. So hat Microsoft erst kürzlich das Framework infer.Net unter eine Open Source-Lizenz gestellt, und der chinesische Suchmaschinenriese Baidu hat bereits vor einigen Monaten Machine Learning-Modelle zur Bild- und Audio-Erkennung veröffentlicht.