Anzeige
Anzeige
HANNOVER MESSE 2020, 20. - 24. April
wechseln zu:
Industrial Transformation

DIN SPEC 92222 wird die Norm für Industrie-4.0-Interconnectivity

Die Standardisierung ist eine der drängendsten Aufgaben der jungen Industrie 4.0. Eine neue DIN-Spezifikation soll Ordnung in Sachen Cloud-Anbindung schaffen.

HMI-ID04-061ts_DIN-2
DIN SPEC 92222 wird die Norm für Industrie-4.0-Interconnectivity (Foto: DIN)

Große deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen entwickeln seit 9. März unter der Leitung des DIN-Institutes die DIN SPEC 92222 (Referenzmodell für die industrielle Cloud Federation). Beteiligt sind Microsoft und GE ebenso wie Fraunhofer-Institute und der VDMA , zu den Entwicklungspartnern gehören aber auch Industrieunternehmen wie KUKA, Schaeffler oder Robert Bosch sowie der Engineering-Experte Assystem . Die neue Norm soll einen einheitlichen Rahmen für die schnelllebigen Innovationen der Industrie 4.0 bieten. Dabei geht es vor allem um die Standardisierung der Kommunikation zwischen Maschinen bzw. Shopfloor-nahen Edge-Komponenten und der zentralen IT-Infrastruktur. Darüber hinaus soll auch die Anbindung an Cloud-Systeme in der DIN-Norm geregelt werden, also insgesamt die „Interoperabilität und Kommunikation zwischen beteiligten IT-Teilsystemen sowie physikalischen Geräten“, wie es die aktuelle Deutsche Normungsroadmap Industrie 4.0 (v3) formuliert.

Die zu entwickelnde Norm richtet sich in erster Linie an Industrie-4.0-Maschinenbauer und -betreiber. Das Vorgehen setzt dabei auf kleine, agile Arbeitsgruppen mit Workshops und konkreten Anwendungsfällen. Der Zusammenschluss erwartet daher rasch erste Ergebnisse und hat den Projektabschluss bereits für Ende 2018 vorgesehen.

Anzeige
Anzeige