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Industrie 4.0

In-Display-Fingerabdrucksensor geht in die Anwendung

Eine neue Security-Lösung authentifiziert Fingerabdrücke auch unter Glas. Das macht einen separaten Sensor-Button überflüssig und ermöglicht wasserdichte Abdeckungen von Rand zu Rand.

29.12.2017
Michael Triadan
Synaptics Incorporated
In-Display-Fingerabdrucksensor geht in die Anwendung (Foto: Synaptics Incorporated)

Die Sensoren wurden nach Angabe des Herstellers Synaptics (Produktreihe Clear ID FS9500 ) speziell für Smartphones mit rahmenlosen (OLED-Infinity-)Displays entwickelt und sollen in einem Flaggschiffmodell eines der führenden Top-5-Anbieter zum Einsatz kommen. Dem Vernehmen nach handelt es sich dabei um Vivo . Interessant dürfte die Lösung aber für alle Szenarien sein, die die eine Zugangskontrolle unter rauen Bedingungen erfordern.

Der auf dem Smartphone-Display integrierte Sensor soll mit kalten, trockenen oder auch feuchten Fingern zuverlässig arbeiten. Dabei spielt es angeblich keine Rolle, ob das Gerät in der Hand gehalten wird, abgelegt wurde oder sich in einer Fahrzeughalterung befindet. Zudem erfolgt das Entsperren eines Geräts schneller als mit anderen biometrischen Sensoren wie Iris- oder Gesichtsscannern. Arbeitshandschuhe muss man allerdings ablegen.

Die Sicherheit wird mit PurePrint verbessert, dem Hersteller zufolge eine auf künstlicher Intelligenz aufbauende Anti-Spoofing-Technik, die echte von gefälschten Fingerabdrücken unterscheiden kann. Neu ist auch eine SecureLink genannte Technik, die das TLS-Protokoll mit ECC-Authentifizierung und AES-Verschlüsselung kombiniert.