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Leichtbau

Jaguars Stromer setzt auf ein Recycling-Chassis

Die Teile für die Karosserie aus Aluminium des Elektro-SUV I-Pace liefert der Recyclingspezialist Novelis. Jaguar verwendet häufig Legierungen mit hohem Recyclinganteil, um die CO2-Bilanz seiner Produkte zu verbessern.

11.11.2018
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Jaguars Stromer setzt auf ein Recycling-Chassis (Foto: Jaguar Land Rover Deutschland GmbH)

Der I-Pace ist das erste Elektroauto von Jaguar. Um sein Gewicht so niedrig wie möglich zu halten und damit eine Reichweite von rund 470 km zu ermöglichen, spendierten ihm die Briten eine leichte Karosserie aus Aluminium. Lieferant ist die US-Firma Novelis , die dafür ein Recycling-Produkt mit dem Markennamen Advanz verwendet. Produzieren will Novelis die Recycling-Teile für den I-Pace in seinen Fabriken in Sierre in der Schweiz und in Nachterstedt in Sachsen-Anhalt. Gebaut wird der I-Pace im Rahmen eines Abkommens zwischen Jaguar und Magna Steyr in Österreich.

Novelis, nach eigenen Angaben der weltweit größte Anbieter von Recycling-Aluminium, arbeitet bereits seit 2013 mit dem Hersteller Jaguar Land Rover zusammen. In der Novelis-Fabrik in Latchford, Großbritannien, werden bei der Autoproduktion anfallende Metallreste für neue Karosserieteilen aufbereitet. Novelis ist eine Tochtergesellschaft der indischen Firma Hindalco Industries und Teil der in Mumbai beheimateten Aditya Birla Group.