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Industrie 4.0

Neue Sensoren schärfen die Qualitätskontrolle

Die automatisierte Qualitätskontrolle in der Industrie verlangt nach leistungsstarken Sensoren. LMI Technologies hat neue Modelle und eine externe Einheit zur beschleunigten Datenverarbeitung entwickelt.

17.10.2018
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Neue Sensoren schärfen die Qualitätskontrolle (Bild: LMI TECHNOLOGIES INC. )

Mit dem Gocator 2510 und 2520 präsentiert der Hersteller aus Kanada zwei 3D-Linienprofilsensoren der neuen 2500er-Geräteserie, die mit einer Auflösung von bis zu 8 μm und einer Messfrequenz von bis zu 10 kHz arbeiten. Entwickelt wurden sie insbesondere zur Untersuchung komplexer Kleinteile. Der präzisen und schnellen Datenerfassung dienen ein integrierter Hochgeschwindigkeits-Imager, eine hochwertige Optik, ein leistungsstarker Prozessor und ab Werk implementierte Messwerkzeuge. Der vorkalibrierte 3D-Snapshot-Sensor Gocator 3504 hat eine laut LMI Technologies derzeit einzigartige 6-μm-XY-Auflösung und eine Wiederholgenauigkeit von +/- 0,2 µm. Er eignet sich für den Einsatz im Kontext industrieller Automatisierung und der In-Line-Objektüberprüfung. Optional erhältlich ist der GoMax Smart Vision Accelerator. Er übernimmt einen Teil der Datenverarbeitung, unter anderem die Generierung einer Punktewolke sowie die Kommunikation mit speicherprogrammierbaren Steuerungen oder Produktionsrobotern.

Automatisierte Qualitätskontrollen mit Multisensoren gehören aufgrund der geringen Kosten im laufenden Betrieb zu den Hoffnungsträgern der digitalisierten Industrie. Im Rahmen des Forschungsprojekts ReWork des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird derzeit getestet, ob sich solche Kontrollen für die Überprüfung von Schadstellen an der Außenhülle von Flugzeugen eignen.