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Deutschland geht bei Innovationen allmählich die Luft aus

Die Bundesrepublik gehört laut dem Innovationsindikator 2018 zwar weiterhin zu den innovationsstärksten Ländern der Welt und behauptet im internationalen Vergleich den vierten Platz aus dem Vorjahr. Doch der Abstand zur Spitzengruppe wächst.

28.01.2019
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Deutschland geht bei Innovationen allmählich die Luft aus (Bild: Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI))

Im Skisport würde man sagen: „Auf’s Stockerl hat's nicht gereicht". Die Medaillenträger in Sachen Innovation sind Singapur (73 Punkte) gefolgt von der Schweiz (72) und Belgien (59). Deutschland rangiert mit 55 Punkten auf dem vierten Platz. Zu diesem Ergebnis kommt der Innovationsindikator 2018 . Für den Indikator untersuchen das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim alljährlich im Auftrag des Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) die Innovationsleistung von 35 Volkswirtschaften anhand von 38 Einzelindikatoren.

Die Ursache für den wachsenden Abstand Deutschlands zur Spitze liegt den Experten zufolge in der fehlenden Dynamik in einigen Subindikatoren. So liegt die Bundesrepublik bei den Subindikatoren Wissenschaft und Bildung im Ranking gerade mal auf Platz 10. Beim Subindikator Wirtschaft – er misst die Innovationskraft der Unternehmen, ihre Umsetzungskompetenz und den Innovations-Output – landet Deutschland derzeit nur noch auf Rang 9. In Jahr 2012 zählte die Bundesrepublik in diesem Bereich noch zu den Top-Drei-Standorten.

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