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Deutschland hat weltweit die drittgrößte Roboterdichte

Die jüngsten IFR-Zahlen zeigen, dass der Robotikmarkt seinen Schwerpunkt weiterhin in Asien hat. Nach dem Rekordjahr 2018 rechnet der Verband 2019 mit einem Dämpfer.

03.10.2019
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Bild: International Federation of Robotics (IFR)

Die International Federation of Robotics (IFR) hat den World Robotics Report 2019 veröffentlicht. Laut den Statistiken des Branchenverbands wurden 2018 weltweit 422.000 Roboter ausgeliefert, das sind 6 % mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stieg damit auf 16,5 Milliarden US-Dollar, ein neuer Rekordwert. Für 2019 prognostiziert der Verband zwar einen leichten Rückgang, erwartet jedoch für die Jahre 2020–2022 eine durchschnittliche Wachstumsrate von 12 %.

Hinter Singapur und Südkorea liegt Deutschland mit einer Roboterdichte von 338 Einheiten pro 10.000 Arbeitnehmer weltweit auf Platz 3. Die Zahl der verkauften Industrieroboter stieg 2018 hierzulande um 26 % auf nahezu 27.000 Einheiten, auch das ist ein neuer Rekord. Die mit Abstand größte Nachfrage kam dabei aus der Automobilindustrie.

74 % der weltweiten Roboterinstallationen entfielen 2018 auf die Länder China, Japan, USA, Südkorea und Deutschland. China ist mit einem Anteil von 36 % an den Gesamtinstallationen der größte Robotermarkt der Welt, auch wenn die Zahl der neu installierten Einheiten um 1 % auf 154.000 Einheiten zurückging. Demgegenüber nahm der Absatz in Japan um 21 % auf 55.000 Einheiten zu. In den USA stiegen die Installationen auf einen neuen Höchststand von 40.300 Einheiten.

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