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Die besten Industrie-4.0-Projekte setzen auf Transparenz

Siemens, Kamax und BMW heißen die Sieger beim Industrie 4.0 Award 2018. Sie wurden von der Fachzeitschrift „Produktion“ und der ROI Management Consulting AG für ihre Digitalisierungsprojekte ausgezeichnet.

23.12.2018
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Die besten Industrie-4.0-Projekte setzen auf Transparenz (Foto: Siemens AG)

Transparenz, End-to-End-Lösungen, Vernetzung und die Einbeziehung der Mitarbeiter sind die Gemeinsamkeiten der Sieger beim Industrie 4.0 Award 2018 , verliehen von der Zeitschrift „Produktion“ und der Beratungsfirma ROI Management Consulting. In der Kategorie „Smart Factory“ gewann das Elektronikwerk der Siemens AG in Amberg, Bayern, das mit seiner flächendeckenden Vernetzung von Maschinen und Produkten Transparenz über alle Produktionsschritte hinweg schafft. Der Sieger in der Kategorie „Smart SCM“ ging an Kamax Tools & Equipment . Die Firma hat in ihrem Werk in Homberg (Ohm), Mittelhessen, einen durchgängig vollautomatisierten Prozess zur Herstellung von Umformwerkzeugen realisiert. Mithilfe eines Web-Konfigurators lassen sich die Werkzeuge online planen und werden anschließend vollautomatisch gefertigt – Prototypenerstellung und manuelle Überprüfung entfallen. Den Sonderpreis „Mensch & Kommunikation“ erhielt das BMW Group Werk Regensburg , Bayern, für sein InnoLab. Dort werden gemeinsam mit den Mitarbeitern im Shopfloor Digitalisierungslösungen und Prozessinnovationen entwickelt, beispielsweise Smart Watches, die Mitarbeiter informieren, wenn sich ein Fahrzeug mit außergewöhnlichen Anforderungen nähert. Die prämierten Lösungen werden auf Youtube vorgestellt.