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Arbeit 4.0

Die Digitalisierung ist doch kein Job-Killer

Eine neue Analyse attestiert der Digitalisierung und Automatisierung positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: Der technologische Wandel schafft tendenziell mehr Arbeitsplätze, als er zerstört.

20.07.2019
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Die Digitalisierung ist doch kein Job-Killer (Bild: ZEW)

Laut e iner Untersuchung des Leibnitz-Zentrums für Europäische Wissenschaftsforschung (ZWE) und des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) könnte die Beschäftigung in Deutschland von der Digitalisierung und Automatisierung profitieren: Auf Basis einer Befragung von 2.000 Produktions- und Dienstleistungsbetrieben, die zwischen 2011 und 2016 in moderne Technologien investiert haben, erwarten die Forscher für den Zeitraum zwischen 2016 und 2021 ein Beschäftigungswachstum von 1,8 %.

Dafür verantwortlich sei vor allem der Bedarf an zusätzlichen Fachkräften, um die Einführung digitaler Automatisierungslösungen zu stemmen. Insbesondere besser bezahlte, komplexe Tätigkeiten seien demnach im Gegensatz zu reinen Routinejobs kaum von der Digitalisierung bedroht. Angesichts der zu erwartenden wachsenden Einkommensungleichheit zwischen gering und gut ausgebildeten Arbeitskräften mahnen die Forscher gleichzeitig dazu, den strukturellen Wandel als Chance zu begreifen: Anreize aus der Politik könnten die Weiterbildung der Angestellten erleichtern und würden gleichzeitig das Potenzial bergen, dem fortschreitenden Fachkräftemangel im Ingenieurs- und IT-Bereich entgegenzutreten.

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