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Die smarte Windrad-Wartung halbiert die Betriebskosten

Der deutsche Maschinenbauer Schaeffler und der italienische Getriebespezialist Bonfiglioli, haben eine vorausschauende Wartung für Windräder mit Azimutantrieb entwickelt. Dadurch sollen die Betriebskosten stark sinken.

16.08.2019
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Die smarte Windrad-Wartung halbiert die Betriebskosten (Bild: Schaeffler Technologies AG & Co. KG)

Bei dem gemeinsamen Projekt erfassen die TorqueSense - und die SmartCheck-Sensoren von Schaeffler das Drehmoment, die Geschwindigkeit, die Vibrationen und die Temperatur des Azimut-Getriebemotors , den Bonfiglioli herstellt. Die anfallenden Daten werden per Gateway übertragen und mit Algorithmen von Bonfiglioni verarbeitet. Über die Cloud-Plattform des Unternehmens sind die Daten für die Anwender zugänglich, ein Dashboard liefert eine übersichtliche Darstellung der Informationen.

Damit erhält das Bedienpersonal eine kontinuierliche Kontrolle über den Zustand des Motors. Darüber hinaus nehmen die Algorithmen eine Schätzung der Restlebensdauer des Antriebs vor. Ein von der Norm abweichendes Verhalten des Azimut-Antriebs wird ebenso gemeldet wie kritische Zustände. Mit diesen Daten lassen sich die Wartungsintervalle an den tatsächlichen Bedarf anpassen, und der Betreiber der Windkraftanlage kann notwendige Reparaturen zu passenden Zeiten vornehmen. Laut Schätzungen von Schaeffler und Bonfiglioni können die Betriebskosten von Windkraftanlagen mit dem neuen System um bis zu 60 % gesenkt werden.

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