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Ein neuer Fügeprozess macht Schiffe leichter

Im automobilen Leichtbau kommen gewichtssparende Mischverbindungen aus Stahl und Aluminium bereits seit längerem zum Einsatz. Ein neues Fügeverfahren soll nun auch besonders dicke Mischverbindungen ermöglichen – speziell im Schiffsbau.

17.06.2019
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Bild: LZH (Laser Zentrum Hannover e.V.)

Das Verbundprojekt LaSAAS am Laser Zentrum Hannover (LZH) hat einen laserbasierten Fügeprozess entwickelt, der sich zum Schweißen besonders dickwandiger Leichtbaukomponenten aus Stahl und Aluminium eignet. Er ist besonders für den Einsatz im Schiffsbau vorgesehen: Die spezifische Werkstoffkombination ermöglicht es, das Gewicht der Komponenten zu reduzieren und gleichzeitig den Schwerpunkt der Schiffe zu optimieren. Ein Adapter zwischen den beiden Materialien sorgt für eine besonders hohe Belastbarkeit der Komponenten. Eine Einschweißtiefenregelung sorgt für die gleichbleibend hohe Qualität der Schweißnaht beim Einsatz unterschiedlicher Blechdicken und verhindert eine Versprödung und die Entstehung von Rissen. Die Entwickler versprechen sich von dem Verfahren völlig neue Designs der Verbindungselemente.

Laut der Studie „ Leichtbau als Innovationstreiber “ entstehen innovative Entwicklungen im Leichtbau vor allem aus zwei Gründen: Zum einen aufgrund der Bedürfnisse der Kunden, zum anderen durch staatliche Förderung. Allein der Bund unterstützt gegenwärtig über 1.000 Leichtbauprojekte.

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