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Industrial Transformation

Evonik geht Entwicklungspartnerschaft im 3D-Druck ein

Im Rahmen einer Kooperation wollen Evonik und Evolve Additive Solutions neue Werkstoffe für die additive Fertigung konzipieren. Sie sollen im kommenden STEP-Verfahren Verwendung finden.

21.06.2019
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Bild: Evonik Industries AG

Beim selektiven thermoplastischen elektrografischen 3D-Druckverfahren (STEP) handelt es sich um einen neuen Ansatz zur industriellen Massenfertigung, der sich als Alternative zu konventionellen Produktionsprozessen wie dem Druckguss versteht. Mit der Marktreife des Verfahrens wird Ende 2020 gerechnet. Evolve Additive Solutions, ein Spin-off des Druckerherstellers Stratasys , und das deutsche Chemieunternehmen Evonik kooperieren künftig bei der Entwicklung von Druckmaterialien , die in dem Verfahren zum Einsatz kommen sollen.

Die ambitionierte Partnerschaft fokussiert sich zunächst auf Polyamid 12, PEBA, transparentes Polyamid und Polymerwerkstoffe aus der Polyamid-6-Reihe, plant aber bereits die Entwicklung zusätzlicher Materialien. Das STEP-Verfahren, das für sich beansprucht, mittelfristig als effizientere Alternative verschiedene Massenfertigungsverfahren zu ersetzen, soll insbesondere die Time-to-Market verkürzen und Unternehmen mehr Gestaltungsfreiheit bei der Produktentwicklung ermöglichen.

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