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Plattform­ökonomie

Firmen fühlen sich von digitalen Plattformen bedroht

Rund die Hälfte aller deutschen Unternehmen stehen digitalen Plattformen kritisch gegenüber. Als besonders bedrohlich nehmen sie Branchen- und Nischenplattformen wahr.

05.08.2019
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Bild: Sopra Steria SE

In jedem zweiten Unternehmen rechnen die Verantwortlichen mit Verlusten oder spüren bereits den verschärften Wettbewerb, der von digitalen Plattformen ausgeht. Dabei stehen weniger die Big Player Google, Facebook, Amazon und Apple im Fokus – auch wenn viele Unternehmer deren Marktgebaren ebenfalls als geschäftsschädigend betrachten. Doch es sind vor allem Nischenplattformen und Vergleichsportale, die den Entscheidern Sorgen bereiten. Das zeigt die Studie Potenzialanalyse Digitale Plattformen des Beratungsunternehmens Sopra Steria Consulting, für die 355 Entscheider und Fachspezialisten aus verschiedenen Branchen befragt wurden.

Für die andere Hälfte der befragten Manager überwiegen hingegen die Vorteile solcher Plattformen: So hoffen Vertriebsverantwortliche auf enorme Kosteneinsparungen, unter anderem, weil sie Märkte nicht selbst erschließen müssen. Bemerkenswert: Banken und Versicherer fühlen sich am stärksten bedroht und sind gleichzeitig die aktivsten Plattformteilnehmer. In Deutschland, so die Studie, sind Plattformen allerdings noch nicht dominierend.

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