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Fraunhofer entwickelt rentable Redox-Flow-Batterien

Den Forschern ist es gelungen, die Herstellungskosten von Redox-Flow-Systemen deutlich zu reduzieren. Mit ihnen lässt sich nachhaltig erzeugter Strom nun rentabel zwischenspeichern.

01.07.2019
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Fraunhofer entwickelt rentable Redox-Flow-Batterien (Bild: Fraunhofer UMSICHT)

Regenerative Energiequellen liefern nicht immer gleich viel Strom, die elektrische Energie muss daher in Batterien zwischengespeichert werden. Auch für Technologien wie die Elektromobilität sind leistungsfähige Batteriesysteme nötig. So ist das Stromnetz z. B nicht für Schnellladestationen mit 350 KW ausgelegt und nicht überall dort, wo solche Stationen sinnvoll wären, ist ein Stromnetz vorhanden. Lithium-Ionen-Akkus eignen sich für die Speicherung aufgrund ihrer niedrigen Zyklenfestigkeit nur bedingt: Sich täglich zwei- bis dreimal zu be- und entladen, halten sie nur zwei bis drei Jahre lang durch. Redox-Flow-Batterien bieten dagegen eine große Zyklenfestigkeit, fangen nicht Feuer und sind recycelbar; ihre Kapazität und Leistung lassen sich gut anpassen. Sie eignen sich daher insbesondere für Anwendungen, bei denen die Batterie stark gefordert wird.

Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) in Oberhausen konnten nun die Herstellungskosten der bislang teuren Systeme deutlich reduzieren. Produziert und vermarktet werden die innovativen Redox-Flow-Batterien vom Fraunhofer-Spin-Off Volterion in Dortmund.

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