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KI-Startups aus der Finanzbranche scheffeln mehr Geld

Geld zieht Geld an: Die Hamburger Beratungsfirma Appanion hat für eine Studie Daten zu jungen deutschen KI-Unternehmen gesammelt und festgestellt, dass Investoren besonders oft auf KI-Finanzdienstleistungen setzen.

05.07.2019
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KI-Startups aus der Finanzbranche scheffeln mehr Geld (Bild: Appanion Labs GmbH)

Appanion hat 275 deutsche Startups identifiziert , bei denen künstliche Intelligenz (KI) das Kernelement ist. Die Unternehmen sind im Schnitt 4,1 Jahre alt, rund zwei Drittel von ihnen haben ihren Sitz in den deutschen Millionenstädten Berlin, München, Hamburg und Köln. Die Startups haben 2018 ein Funding von 1,2 Mrd. Euro erhalten. Zum Vergleich: In US-amerikanische KI-Startups flossen im gleichen Jahr rund 8,3 Mrd. Euro.

Der größte Geldgeber für die deutschen KI-Startups ist der High-Tech Gründerfonds , der 21 Firmen unterstützt. Auf Platz zwei folgt der amerikanische Investor Techstars , der in sechs deutsche Startups investiert hat, auf Platz drei das deutsche Unternehmen 42CAP mit fünf Investments. Der größte Teil, nämlich 31 % des Fundings, ging an Firmen, die sich im Bereich der Finanzdienstleistungen bewegen. Allerdings beschäftigt sich die größte Gruppe der KI-Startups, nämlich 45 der 275 Jungunternehmen, mit Anwendungen für die Produktion. Unter den Use Cases der Startups sticht die Unterstützung bei der Entscheidungsfindung heraus, dahinter folgen Chatbots und intelligentes Routing sowie die kontextuelle Suche und Datengenerierung.

Erst vor kurzem hatte die Non-Profit-Initiative AppliedAI aus München Alarm geschlagen, weil deutsche KI-Startups im internationalen Vergleich wenig finanzielle Unterstützung erhalten.

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