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Künstliche Intelligenz

KI stimmt deutsche Arbeitnehmer nicht euphorisch

Die Mitarbeiter deutscher Großunternehmen sind besonders skeptisch gegenüber künstlicher Intelligenz (KI): Im internationalen Vergleich trauen die Beschäftigten hierzulande der als disruptiv geltenden Technologie weit weniger zu als in anderen Staaten.

18.01.2019
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KI stimmt deutsche Arbeitnehmer nicht euphorisch (Bild: Photo by Franck V . on Unsplash)

Das geht aus einer Studie des Beratungsunernehmens PwC hervor, für die weltweit 12.000 Führungskräfte und Mitarbeiter von Firmen mit mehr als 500 Beschäftigten befragt wurden. In Deutschland äußerten sich lediglich 36 % von ihnen positiv zum Potenzial von KI. Zum Vergleich: In Großbritannien waren es 47 %, in China und Hongkong 86 % und in Indien sogar 91 %.

Auch ansonsten gaben sich die befragten deutschen Manager und Arbeitnehmer wenig euphorisch angesichts der Digitalisierung: Nur 55 % glauben, dass die Einführung neuer digitaler Technologien mit einer Arbeitserleichterung und Qualitätssteigerung einhergeht (China und Hongkong 84 %, Indien 92 %). Außerdem stellte sich bei der weltweiten Befragung heraus, dass Führungskräfte und Arbeitnehmer neue Technologien oft unterschiedlich bewerten: Während 88 % aller Manager in der roboterbasierten Prozessautomatisierung eine Verbesserung der Arbeitswelt sehen, teilen nur 48 % der Angestellten diese Ansicht.

Gerade ihre KI-Skepsis sollten die Deutschen aber vielleicht überdenken: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellte in einer Untersuchung aus dem Jahr 2018 fest, dass der Einsatz von KI allein im produzierenden Gewerbe innerhalb von fünf Jahren zu einer zusätzlichen Bruttowertschöpfung von 31,8 Milliarden Euro führen könnte – was einem Drittel des prognostizierten Gesamtwachstums entspricht.

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