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Kosten für erneuerbare Energien fallen weiter

Eine Analyse von Bloomberg zeigt, dass insbesondere die Photovoltaik im vergangenen Jahr deutlich günstiger geworden ist. Aber auch bei der Windenergie und Batteriespeichern sinken die Preise.

14.04.2019
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Kosten für erneuerbare Energien fallen weiter (Foto: RawFilm on Unsplash)

Bloomberg New Energy Finance, kurz BloombergNEF, hat errechnet , dass die Preise für erneuerbare Energien seit Mitte 2018 stark gefallen sind. Als Messwert dienen dabei die Stromgestehungskosten , englisch Levelized Cost of Electricity (LCOE), welche die Kosten für die Umwandlung von einer anderen Energieform in elektrischen Strom angeben.

Laut den Analysen von BloombergNEF sind die LCOE für die Photovoltaik seit Mitte 2018 um 18 % gesunken. Zurückzuführen sei das in erster Linie auf den Photovoltaik-Politikwechsel in China, der im dritten Quartal 2018 zu einer riesigen Angebotsflut von Modulen und einem entsprechenden Preisverfall geführt habe. Anfang 2019 lag der LCOE daher nur noch bei 57 US-Dollar pro Megawattstunde. Auch Windkraft ist günstiger geworden. Die Kosten bei Onshore-Anlagen sind seit Mitte 2018 um 10 % auf 50 US-Dollar pro Megawattstunde gefallen, bei Offshore-Anlagen verringerten sie sich sogar um 24 % auf nunmehr unter 100 US-Dollar pro Megawattstunde.

Seit 2010 ist der LCOE bei der Photovoltaik damit um 84 % gefallen, bei Onshore- und Offshore-Anlagen sind es 49 bzw. 56 %. Ebenfalls Positives vermeldet BoombergNEF bei Batteriespeichern: Deren LCOE sank seit 2012 um 76 %.

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