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Künftige Führungskräfte sollen das Führen lernen

Was müssen Studierende der MINT-Fächer lernen, um verantwortungsbewusste Führungskräfte zu werden? Ein von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördertes Gemeinschaftsprojekt entwickelt ein Lehrangebot zum Thema Führungsethik.

11.05.2019
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Künftige Führungskräfte sollen das Führen lernen (Foto: © Eberhard Karls Universität Tübingen)

Die meisten Führungskräfte in Deutschland haben studiert, so die Carl-Zeiss-Stiftung in einer Mitteilung. Auf Fragen der Führung, insbesondere der Führungsverantwortung und -ethik, würden sie im Studium jedoch bislang nicht vorbereitet. Das Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik und die Universitäten Tübingen, Mainz und Jena entwickeln deshalb gemeinsam ein Lehrangebot zum Thema „Führungsethik“ für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Mit Bezug auf die aktuelle Forschungslage werden Lehreinheiten konzipiert, welche die Studierenden in ihrem fachlichen Kontext ansprechen und zukünftigen Berufsfelder berücksichtigen.

Die Carl-Zeiss-Stiftung unterstützt das Vorhaben mit 1,2 Mio. Euro über drei Jahre. „Verantwortungsvolle Führung ist kein Selbstläufer, wie zahlreiche negative Beispiele der Vergangenheit zeigen“, so die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Vorsitzende der Stiftungsverwaltung der Carl-Zeiss-Stiftung. Daher sollten spätere Führungskräfte sich schon im Studium mit entsprechenden Fragen auseinandersetzen.

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