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Logistiker meiden Startups und Endkunden

Viele Logistikunternehmen scheuen das Risiko. So lassen sich zumindest die Ergebnisse zweier neuer Umfragen deuten. Sie zeigen, dass sowohl die Zusammenarbeit mit Startups als auch das Endkundengeschäft kaum verfolgt wird.

12.09.2019
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Logistiker meiden Startups und Endkunden (Foto: Bitkom)

Der Digitalverband Bitkom führte eine repräsentative Befragung unter 514 Unternehmen mit Logistikprozessen ab 50 Mitarbeitern durch. Dabei bekundeten 89 % der Betriebe, die Waren transportieren, dass sie im Logistikbereich nicht mit Startups zusammenzuarbeiten. Bemerkenswert ist dabei, dass sich der Anteil in den vergangenen zwei Jahren kaum verändert hat; seinerzeit lag die Quote bei 90 %. Lediglich 3 % der befragten Firmen entwickeln gemeinsam mit Startups neue Produkte oder Dienstleistungen im Logistikbereich – obwohl es dort viele Einsatzmöglichkeiten gäbe. Als Beispiele werden autonome Lieferroboter oder die Blockchain zur lückenlosen Dokumentation der Lieferketten genannt.

Die Beratung Simon-Kucher & Partners sprach indes in der Rolle eines vermeintlichen Endkunden 22 Logistik-Dienstleister an. Das Ergebnis dieses „Mystery Shoppings“: Zahlreiche der Unternehmen meiden das Endkundengeschäft (B2C). Vielmehr wiesen manche sogar explizit auf Aufschläge dafür hin. Das deute an, dass sie Endkunden „aktiv davon abhalten wollen“, einen Service zu buchen, so die Berater. Dabei könnten die Logistiker mit attraktiven Angeboten und Zusatzservices ihr Geschäftsfeld erweitern.

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