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Mercedes-Benz legt Zulieferer an die Blockchain-Kette

Der deutsche Autobauer will mit einer selbst entwickelten Blockchain dafür sorgen, dass die Standards, zu deren Einhaltung sich seine Lieferanten verpflichten, transparent und kontrollierbar werden.

14.03.2019
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Mercedes-Benz legt Zulieferer an die Blockchain-Kette (Bild: Daimler AG)

Für das Projekt hat sich Mercedes-Benz Cars mit der US-Firma Icertis zusammengetan, einem führenden Anbieter von Enterprise-Contract-Management-Lösungen in der Cloud. Gemeinsam wollen sie eine Blockchain für die durchgängige Dokumentation von Verträgen in der Lieferkette entwickeln. Speziell geht es dabei um vertragliche Verpflichtungen in Bezug auf Arbeitsbedingungen, Menschenrechte, Umweltschutz, Sicherheit, Geschäftsethik und Compliance, welche die direkten Vertragspartner des Konzerns ihrerseits an ihre Zulieferer weitergeben und kontrollieren sollen. Durch die Veröffentlichung der Vertragsklauseln in der Blockchain entsteht ein Transaktionsbuch zur nachhaltigen Produktion bei den Zulieferern. Die Anforderungen lassen sich von allen Teilnehmern der Lieferkette nachvollziehen. Vertrauliche Daten werden dabei nicht übermittelt.

Mercedes-Benz Cars und Icertis haben bereits einen Prototyp entwickelt, der nun in einem Pilotprojekt getestet wird. Dabei geht es vor allem darum, die Anwendung bei Lieferanten und Partnern zu installieren und deren Feedback einzuholen.

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