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Nur wenige Startups beteiligen ihre Mitarbeiter

Arbeitgeber, die Mitarbeiter am Unternehmen beteiligen, können so deren Motivation und Bindung steigern. Gerade in Startups, wo finanzielle Mittel meist rar sind und voller Einsatz gefragt ist, hat das Modell aber erstaunlich wenige Freunde.

18.09.2019
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Nur wenige Startups beteiligen ihre Mitarbeiter (Photo by Austin Distel on Unsplash)

Das geht aus einer Befragung des Digitalverbandes Bitkom unter 321 IT- und Internet-Startups hervor. Demnach verfügen nur in 27 % der Jungunternehmen neben dem Gründungsteam auch MitarbeiterInnen über Anteile. Bei 46 % halten nur die GründerInnen Anteile. Bemerkenswert hoch ist mit 27 % die Quote jener Startups, die dazu keine Angaben machen wollten. Diejenigen, die ihre Belegschaft am Unternehmen beteiligen, nennen eine langfristige Bindung sowie eine zusätzliche Motivation als Hauptgründe. Dagegen empfanden lediglich 47 % auch eine moralische Pflicht dazu. Die Verweigerer nannten recht unterschiedliche Motive: 24 % gaben an, dass die Belegschaft klassische Gehaltszahlungen bevorzuge, 17 % hatten sich über die Möglichkeit noch keine Gedanken gemacht. Ebenso viele scheuten den bürokratischen Aufwand, während jeweils 15 % rechtliche Unsicherheiten sahen oder ihre Anteile nicht verwässern wollten.

Bei vielen Autobauern ist zumindest eine Erfolgsbeteiligung schon lange gang und gäbe. Wie das „Handelsblatt“ berichtet , bekamen Facharbeiter bei BMW in Deutschland eine Prämie in Höhe von 9.175 Euro für das Jahr 2018. Bei Daimler betrug die Ergebnisbeteiligung 5.700 Euro, bei Audi waren es 3.630 Euro.

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