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Porsche baut einen Rennwagen mit Biofasern

Der Automobilhersteller verwendet beim neuen Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport einige Karosserieteile, die zum Teil aus Biofasern bestehen. Das spart Gewicht und Energie.

02.09.2019
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Bild: Fraunhofer WKI / Hans-Josef Endres

Das Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI, hat gemeinsam mit Porsche einen Biofaser-Verbundwerkstoff aus einem duroplastischen, polymeren und mit Naturfasern verstärkten Matrixsystem entwickelt . Gegenüber den üblichen mit Kohlenstofffasern verstärkten Kunststoffen hat diese Lösung den Vorteil, dass die Herstellung weniger Probleme bei Verarbeitung, Reparatur und Recycling mit sich bringt und zudem in der Produktion weniger Energie verbraucht.

Bereits seit 2015 erprobt Porsche das Material auf der Rennstrecke, jetzt wird es erstmals bei einem Serien-Rennwagen eingesetzt. Beim neuen Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport bestehen Fahrer- und Beifahrertür sowie der Heckflügel aus dem Biofasermix. Die Naturfasern bestehen überwiegend aus Reststoffen der Landwirtschaft wie Flachs oder Hanf. Gegenüber Stahltüren ergibt sich eine Gewichtseinsparung von rund 60 %. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft BMEL über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. FNR .

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