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Protektionismus erschwert das Auslandsgeschäft

Die Abkühlung der Weltwirtschaft und globale Handelsstreitigkeiten schmälern zunehmend das internationale Geschäft deutscher Unternehmen. Das zeigt der neue AHK World Business Outlook des Deutschen Industrie- und Handelskammertags e.V. (DIHK).

26.07.2019
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Protektionismus erschwert das Auslandsgeschäft (Bild: Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V.)

Die Antworten von über 4.500 Mitgliedsfirmen der deutschen Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen (AHKs) im AHK World Business Outlook vom Frühjahr 2019 belegen, dass nur noch 24 % der weltweit aktiven deutschen Unternehmen eine Verbesserung der Konjunktur in ihrem Gastland erwarten. 27 % rechnen hingegen mit einer Verschlechterung der Wirtschaft vor Ort. Erstmals seit Beginn der DIHK-Befragungsreihe ergibt sich damit aus den Besser- und Schlechter-Bewertungen ein negativer Wert.

„Vor allem in vielen Industrienationen macht sich zunehmend Wachstumsskepsis breit“, skizziert DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier die Entwicklung. „Damit dürfte sich mittelbar die Nachfrage nach deutschen Maschinen, Autos oder Dienstleistungen abschwächen.“ Der DIHK senkt daher nach Treiers Worten die Wachstumsprognose für deutsche Exporte in diesem Jahr „auf einen mageren Wert von nur noch 1 %.“ Ursächlich für die Eintrübung seien vor allem die Unsicherheiten aus neuen Handelskonflikten, aus der Einführung von Zöllen und neuen Sanktionen sowie durch den geplanten Brexit. Zu den Top 5 der Risiken, die sie für die weitere Entwicklung ihres Auslandsgeschäftes in den kommenden zwölf Monaten sehen, zählten die Umfrageteilnehmer erstmals Handelsbarrieren bzw. die Bevorzugung einheimischer Unternehmen.

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