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Sandvik druckt Diamanten in 3D

Der schwedische Maschinen- und Werkzeugbauer Sandvik hat einen neuartigen Diamantverbundwerkstoff entwickelt. Damit wird eine additive Fertigung des extrem harten Materials möglich.

16.06.2019
HMI-ID05-108br_Sandvik
Bild: Sandvik AB; (publ)

Bei Sandvik druckt man unzerstörbare Gitarren aus Titan – und nun alles Mögliche aus Diamanten . Denn Sandvik hat ein Diamantverbundmaterial für die additive Fertigung entwickelt, das sich in hochkomplexen Formen drucken lässt. Der Werkstoff ist extrem hart, besitzt eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit, geringe Dichte, sehr gute thermische Ausdehnung und Korrosionsbeständigkeit.

Als härtester natürlicher Werkstoff ist Diamant insbesondere für Werkzeuge im Bergbau und bei Bohrarbeiten, aber auch bei medizinischen Implantaten hoch geschätzt. Seit den 1950er-Jahren lassen sich Diamanten synthetisch herstellen, ihre Bearbeitung blieb jedoch bislang schwierig und auf wenige geometrische Formen beschränkt. Bei Sandvik sieht man nun ganz neue Möglichkeiten: „3D-Druck in Diamant hielt niemand von uns für realisierbar“, erklärte Anders Ohlsson, Delivery Manager bei Sandvik Additive Manufacturing, „wir beginnen gerade erst, die Möglichkeiten und Anwendungen abzusehen.“ Mikael Schuisky, Head of R&D and Operations,, ergänzt: „Die einzige Beschränkung, wie dieses superharte Material geformt und verwendet werden kann, liegt ab sofort in der Fantasie des Designers.“

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