Anzeige
Anzeige
HANNOVER MESSE 2020, 20. - 24. April
wechseln zu:
Industrie 4.0

Schlechte Stimmung bremst Investitionen

Aktuelle Zahlen zum Geschäftsklima von kleinen und großen Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe zeigen, dass sich die Erwartungen im Sturzflug befinden. Das könnte auch zu Investitionsverschiebungen im Bereich der Digitalisierung führen.

29.08.2019
HMI-ID08-037kt-KfW-ifo-Mittelstandsbarometer
Schlechte Stimmung bremst Investitionen (Bild: KfW Research, ifo Institut)

Nach den neuesten Zahlen des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers setzt die Erwartungshaltung deutscher Unternehmen bezüglich der Geschäftsentwicklung ihren Abwärtstrend fort. Unter den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sank der Geschäftsklimaindex trotz solider Beurteilung der aktuellen Geschäftslage im Juli um 2,1 Zähler auf 2,6 Saldenpunkte. Noch deutlich schlechter fällt die Stimmung in Großunternehmen aus: Sinkende Erwartungen sowie eine als schlechter empfundene Lage sorgen für einen Abfall des Geschäftsklimaindex um 5,8 Zähler und rücken diesen mit einem Wert von -10,8 Saldenpunkten in die Nähe des Tiefststands während der Eurokrise im Dezember 2012.

Als Grund nennt die Untersuchung vor allem den zunehmenden Pessimismus im verarbeitenden Gewerbe angesichts der Angst vor einem ungeregelten Brexit sowie regulatorischer und technologischer Unsicherheiten in der Automobilindustrie. Die negative Entwicklung gefährdet möglicherweise die digitale Wende in der Industrie: Angesichts der in einigen Bereichen nach wie vor zu geringen Investitionen liegt die Befürchtung nahe, Unternehmen könnten diese noch weiter auf die lange Bank schieben.

Anzeige
weiteres zum Thema

Industrie 4.0

spacer_bg
Anzeige