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Zukunftsforscher benennen die 100 Top-Innovationen

Ein internationales Team hat für die Europäische Union technische und soziale Innovationen untersucht, die in den nächsten Jahren die Wertschöpfungsketten radikal verändern könnten.

31.07.2019
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Bild: Fraunhofer ISI

Das internationale Zukunftsforschungs-Team arbeitete unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI). Es identifizierte 100 mögliche Innovationsdurchbrüche in Themenfeldern wie künstliche Intelligenz, Robotik oder Biomedizin und gibt Hinweise, wie sich die Europäische Union darauf vorbereiten kann. Zu den 100 untersuchten Radical Innovation Breakthroughs (RIBs) zählen technische Entwicklungen wie biologisch abbaubare Sensoren oder 4D Printing, aber auch gesellschaftliche Konzepte wie das Grundeinkommen oder die autofreie Stadt.

Die Studie zeigte u. a., dass

1) ein großer Teil der RIBs einen starken Bezug zu künstlicher Intelligenz (KI) aufweist.

2) Mehr als 40 Technologien, die heute nur gering ausgereift sind, bis 2038 in einer signifikanten Zahl von Anwendungen eingesetzt werden, z. B. neuromorphe Chips oder 4D Printing.

3) Im Windschatten der Digitalisierung eine neue Welle des Wandels rund um Biotechnologie, Gesundheit und Nachhaltigkeit erwächst.

4) Künftige Wertschöpfungsketten in gleichem Maße von technischen wie sozialen Innovationen beeinflusst werden, z. B. die Entwicklung alternativer Währungen.

Zur Identifikation und Analyse der RIBs kam ein innovatives halbautomatisiertes Verfahren zum Einsatz. Dabei analysierte ein lernender Sprachanalyse-Algorithmus (NLP Natural Language Processing) den Inhalt von rund 500.000 Nachrichten auf wissenschaftlich-technischen Plattformen.

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