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Zum Schutz vor Cyberangriffen bleibt wenig Zeit

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt? Schön wär‘s, aber leider werden die Cyberangreifer immer trickreicher und vor allem schneller. Ein neuer Thread Report klärt über aktuelle Risiken auf.

07.03.2019
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Zum Schutz vor Cyberangriffen bleibt wenig Zeit (Foto: Bitkom)

Erstmals hat der US-amerikanische Sicherheitslösungsanbieter Crowdstrike ein Ranking aufgestellt, dass die Schnelligkeit der Cyberangreifer dokumentiert. An der Spitze stehen demnach russische Akteure mit einer Breakout-Zeit von 18 Minuten und 49 Sekunden – das ist die Spanne zwischen dem Zeitpunkt, an dem die erste Maschine kompromittiert wird, und dem Zeitpunkt, an dem der Angriff auf andere Systeme des Netzwerks übergreift. Auf den Plätzen folgen Akteure aus Nordkorea und China. Sogenannte eCrime-Akteure brauchten durchschnittlich 9 Stunden und 42 Minuten, doch waren manche auch sehr viel schneller. Angesichts dieser Geschwindigkeit könnten sich Unternehmen „keinen passiven Ansatz“ zum Schutz ihrer Daten leisten, heißt es bei Crowdstrike. Es sei notwendig, die eigenen Maßnahmen mit einer 24-Stunden-Bedrohungssuche in Echtzeit zu ergänzen.

Wie immens das Ausmaß von Cybercrime auch in Deutschland mittlerweile ist, hatte der Digitalverband Bitkom im Oktober 2018 in einer Studie herausgefunden: So wurden in den vergangenen zwei Jahren sieben von zehn Unternehmen Opfer von Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage. Dabei entstand der deutschen Industrie ein Gesamtschaden von 43,4 Mrd. Euro.

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