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Plattform­ökonomie

Zusammen sind die Autobauer weniger allein

Automobilhersteller setzen zunehmend auf Kooperationen, Plattformökonomie und offene Ökosysteme. Dadurch sollen neue Antriebe schneller entwickelt und Standards flotter vorangebracht werden, berichtet das Beratungsunternehmen Sopra Steria.

24.05.2019
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Zusammen sind die Autobauer weniger allein (Foto: DriveNow)

Getrieben werde die Entwicklung vor allem durch die Elektromobilität. Als Beispiel nennen die Berater Daimler und BMW, die mit Share Now eine gemeinsame Mobilitätsplattform entwickeln. So könnten die Angebote schneller und günstiger auf den Markt kommen. Auch für den Eintritt in neue Märkte würden Partner als Brückenköpfe immer wichtiger. Probleme mache oftmals noch die Alt-IT: Vor allem, wenn es um den Anschluss an digitale Plattformen oder den Aufbau von digitalen Ökosystemen geht, müsse die Branche „massiv in durchgehend digitale Geschäftsprozesse“ investieren, schreiben die Berater . Dazu suchen die Unternehmen verstärkt die Nähe der Digitalbranche. Auch der Aufbau eigener 5G-Netze sei in der Regel für einen Hersteller allein nicht zu stemmen.

auto motor und sport veröffentlichte kürzlich eine ganze Liste an beabsichtigten oder bereits angelaufenen Kooperationen in der Automobilbranche. Dazu zählt auch das Joint Venture Ionity , an dem mit BMW, Daimler, Ford und VW gleich vier Hersteller beteiligt sind. Ziel ist es, in kurzer Zeit deutlich mehr Ladesäulen für Elektroautos in Europa zu installieren und so die Infrastruktur zu verbessern.

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