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CO2-neutrale Produktion

CO2-neutrale Produktion: So einfach geht die Umstellung

Jedes Unternehmen steht in der Pflicht, seinen CO2-Fußabdruck zu verringern und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Das Umstellen auf eine klimafreundliche Produktion ist dabei nicht so umständlich wie Viele vermuten. Aber wie funktioniert das?

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Die Großen machen es bereits vor: Daimler betreibt seine Werke ab 2022 klimaneutral, der Versicherer Allianz will sein Milliardenvermögen bis 2050 nur noch klimaneutral anlegen und Bosch beseitigt seinen gesamten CO2-Fußabdruck bereits bis 2019. Aber auch für kleinere Unternehmen zahlt sich das Umstellen auf eine CO2-neutrale Produktion aus.

Sich für Klimaschutz zu engagieren, wirkt sich auf Kunden und eigene Mitarbeiter*innen gleichermaßen aus. Das Thema ist allgegenwärtig und immer mehr Menschen beziehen das Engagement von Marken und Firmen in ihre Kaufentscheidung mit ein. Auch bei Mitarbeiter*innen könnte die Treue zum Unternehmen durch klimaschützende Maßnahmen deutlich gesteigert werden.

Wann gilt ein Unternehmen als klimaneutral?

Die Faustregel bei der Klimaneutralität lautet, dass ein Unternehmen innerhalb seiner Wertschöpfungskette und seines Energiebezugs keine Treibhausgase verursachen darf. Sollten bei Prozessen oder Aktivitäten doch klimaschädliche Emissionen entstehen, müssen sie vollständig ausgeglichen werden. Das schließt alle menschlichen Aktivitäten (z.B. Geschäftsreisen, Veranstaltungen usw.) und das Verwenden von Brennstoff mit ein.

Was kostet die Investition in eine CO2-neutrale Produktion?

Einen festen Preis für das Umstellen auf Klimaneutralität gibt es nicht. Die Kosten fallen unterschiedlich aus, je nachdem, wie viele Maßnahmen ein Unternehmen trifft und wie schnell es sie umsetzt. Die Aufwände können dabei durch ein individuelles Konzept über einen bestimmten Zeitraum verteilt werden. Das Umstellen auf eine CO2-neutrale Produktion lohnt sich auch unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit. Hohe Kosten können durch deutlich niedrigere Ausgaben für den Energieverbrauch in der Regel nach mehreren Jahren ausgeglichen werden. Da sich die Öffentlichkeit immer mehr für den Klimaschutz interessiert, steigert das Engagement auch zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit. Klimaschutz wird daher für das Marketing von Unternehmen künftig entscheidend und langfristig lohnenswert sein.

Wie sieht der Weg zu einer CO2-neutralen Produktion aus?

Um eine ganze Produktion CO2-neutral umzugestalten, sind viele kleine Schritte oft einfacher, als ein einziger großer. Jede Veränderung ist besser als keine Veränderung. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sich dem Ziel zu nähern: vom Heizen mit Abwärme aus Produktionsprozessen, über den Bezug von Ökostrom und Photovoltaik bis hin zur Kompensation. Wie sollte man also anfangen?

1. IST-Zustand analysieren

Zu Beginn sollte der IST-Zustand analysiert werden. Dabei wird festgestellt, an welchen Stellen der unternehmensinterne Energiebedarf reduziert werden kann. Mit passenden Effizienzmaßnahmen wird unnötiger Energieverbrauch in kurzer Zeit reduziert, Energieeffizienz gesteigert und anfallende Reste erfolgreich verbraucht. Hierbei können externe Beratungsunternehmen unterstützen, um alle möglichen Einsparmaßnahmen zu identifizieren.

2. Auf CO2-neutrale Energieerzeugung umstellen

Als nächstes gilt es, ein Konzept zur Deckung des eigenen Energiebedarfs mit regenerativen Energiequellen (z.B. Windkraftanlagen, Photovoltaik oder Abwärmeverstromung) zu erstellen. Bei erfolgreicher Umsetzung sollte sich der nicht klimaneutrale Restenergiebedarf deutlich reduzieren.

3. Restenergiebedarf decken oder kompensieren

Im letzten Schritt wird der Restenergiebedarf z.B. durch Ökostrom gedeckt. Nicht vermeidbare Emissionen werden durch das Umsetzen von Grünprojekten oder anderweitige Maßnahmen ausgeglichen. Für das Kompensieren bietet sich die Investition in zertifizierte Klimaprojekte an.

Ist CO2-Kompensation eine ausreichende Alternative?

Das Thema Kompensation ist umstritten, da Unternehmen bloß kompensieren könnten, statt ihre eigenen CO2-Emissionen zu senken. Das Ausgleichen von CO2 sollte jedoch nur als ergänzendes Mittel zum Klimaschutz eingesetzt werden. Auf diesem Weg wirkt es sich auch positiv für die nationale Klimabilanz aus.

Wie kompensiert ein Unternehmen richtig?

Beim Kompensieren von CO2 ist es wichtig, auf die Qualität des Kompensationsprojekts zu achten. Internationale Klimaschutzabkommen, wie das Kyoto-Protokoll, zeigen Unternehmen, wie sie richtig vorgehen. Zum Beispiel können Klimaschutzprojekte in sogenannten Non-Annex I Staaten (Schwellen- und Entwicklungsländer) finanziert werden. Die dadurch erzielte CO2-Einsparung können Unternehmen wiederum in ihrer CO2-Bilanz nutzen. Wenn das Projekt eine erforderliche Zertifizierung hat, erhalten sie für die Finanzierung entsprechende CO2-Minderungszertifikate.

Auf der HANNOVER MESSE bieten Ihnen zahlreiche Aussteller Unterstützung beim Thema CO2-neutrale Produktion. Informieren Sie sich bei Ihrem nächsten Besuch.

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