Anzeige
Anzeige
HANNOVER MESSE 2020, 20. - 24. April

Aussteller-Pressemitteilungen

PIAB Vakuum

Wenn die Cobots kommen...

Mit dem Herannahen eines Zeitalters echter Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine werden Cobots - also kollaborative Roboter - an immer mehr Arbeitsplätzen willkommen geheißen. Das Konzept der Cobots wurde 1996 von zwei Professoren an der Northwestern University in den USA entwickelt. Heute sind Cobots die jüngste Generation von Robotiksystemen, die es gelernt hat, mit Menschen an einem gemeinsamen Arbeitsplatz physisch zu interagieren. Während herkömmliche Roboter unabhängig arbeiten und oft hinter Sicherheitsschranken oder in Käfigen untergebracht werden, um Mitarbeiter vor Unfällen und Verletzungen zu schützen, sind Cobots mit Sensoren und visueller Erkennungstechnik ausgestattet, sodass sie in menschlicher Umgebung sicher betrieben werden können. Cobots sind zudem leicht, flexibel und mobil, sodass sie sich in Fabriken oder Fertigungsstraßen problemlos bewegen lassen. Da sie leicht umprogrammiert werden können, arbeiten sie dort, wo sie gebraucht werden. Die stetig sinkenden Einkaufspreise tragen zusätzlich zu ihrer wachsenden Popularität bei, sodass man sich bereits in vielen Industrie-Umgebungen an ihren Einsatz gewöhnt hat, wo sie längst nicht mehr von Robotikfachkräften bedient werden müssen. So überrascht es wenig, dass Marktanalysten diesem Robotiksegment eine glänzende Zukunft mit starken Wachstumschancen prognostizieren. piCOBOT® erobert den Markt Piab erschließt sich diesen Markt mit seiner Signatur-Vakuumtechnologie, die mit dem Grundgedanken verbunden ist, dass Kunden generische, energieeffiziente, flexible und leicht zu bedienende Automatisierungswerkzeuge zur Verfügung stehen sollen. Der piCOBOT® ist für eine Montage an jedem beliebigen Cobot-Arm ausgelegt. Er ist die neu konzipierte Version des Flaggschiff-Vakuumerzeugers piCOMPACT® und verfügt über einstellbare und flexible Greifer, die mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Saugnäpfen ausgestattet werden können. „Der piCOBOT® ist ein echtes Plug-and-Play-Cobot-Endwerkzeug, das auch für Neueinsteiger leicht zu bedienen ist. Wir haben Funktionen ausgewählt, die einen energieoptimierten und sicheren Betrieb ermöglichen“, so Josef Karbassi, Vice President der Automatisierung bei Piab. Zertifizierter Mitarbeiter Der piCOBOT™ von Piab ist als flexibler „Mitarbeiter“ für eine Vielzahl von Fertigungs-, Verpackungs- oder Montagelinien konzipiert und wird von Universal Robots zertifiziert, einem der Pioniere in der Cobot-Entwicklung. Anpassungsfähig, leistungsstark und leicht, ist er das ideale „Extra-Paar Hände“. Seine 97 bis 142 mm breiten Greiferarme können um +/-15 Grad geneigt werden und bieten daher einen ausgezeichneten Einsatzbereich für die Positionierung der Piab-Saugnäpfe. Nach der Montage an den Greifern fungieren sie als Hände des Cobots. Zeigefingerfunktion „Durch die sinnvolle Ausführung mit integriertem Druckstift kann der piCOBOT® zum Beispiel einen Zeigefinger simulieren und somit einen Knopf drücken oder ein Sicherheitsventil oder eine Sperrmechanik öffnen“, erläutert Josef Karbassi. Wenn eine solche sanfte „Zeigefingeraktion“ nicht vonnöten ist, kann der piCOBOT® schnell an robustere Aufgaben angepasst werden, wie zum Beispiel das Greifen und Verpacken von Beuteln bzw. das Heben, Bewegen und Palettieren von Kartons. Diese Art der Handhabung ist nur eine der Aufgaben, für die die COAX®-Vakuumejektor-Technik von Piab perfekt geeignet ist. Durchdachte Optionen Der piCOBOT® lässt sich je nach durchzuführender Aufgabe mit einem oder zwei Saugnäpfen ausstatten. Ein dediziertes Sense-Ventil sorgt unabhängig von der gewählten Option für einen sicheren Betrieb und ermöglicht Anwendern den Wechsel zwischen zwei Betriebsmodi (Einzel- oder Doppelaufnahme von Gegenständen), sodass der Greifer bei Bedarf problemlos angepasst werden kann. Als Entwicklungskit bietet piCOBOT® eine Vakuumpumpeneinheit, eine Greifereinheit und zwei Saugnäpfe. „Für das piCOBOT®-Standardkit haben wir vier verschiedene Sets an Saugnäpfen gewählt, die sich nach unserer Auffassung für viele unterschiedliche Aufgaben eignen. Unsere Kunden haben aber die freie Wahl aus unserer umfangreichen Reihe an Saugnäpfen und können den piCOBOT® somit flexibel an ihren konkreten Aufgaben ausrichten“, so Josef Karbassi. Kompaktes Format Die Konstrukteure des piCOBOT® haben sorgfältig auf möglichst kleine Maße geachtet. Durch sein kompaktes Format kommt er mit sehr wenig Platz aus und lässt sich auch in engen Fluren oder Ecken unterbringen. Die geringe Bauhöhe (69 mm) ist ein weiteres Unterscheidungsmerkmal, das vor allem kleinen Unternehmen mit wenig Platz entgegenkommt. „Zudem haben wir bei unserem piCOBOT® auf ein möglichst geringes Gewicht geachtet (510 g beim piCOBOT® und 210 g beim Greifer) und liegen damit deutlich unter dem Gewicht ähnlicher Cobot-Angebote unserer Konkurrenten“, verspricht Josef Karbassi. Maximale Nutzlast Das geringe Gewicht des piCOBOT® bedeutet auch weniger Zusatzgewicht. Somit lässt der Cobot eine höhere Nutzlast zu. Trotz seiner geringen Größe ist der piCOBOT® bemerkenswert leistungsstark und eignet sich zum Anheben von Lasten mit einem Gewicht von bis zu 7 kg. Höhere Produktivität Mit Bezug auf die Produktivität sind Mensch-Roboter-Teams kaum zu schlagen. Wissenschaftler, die die Mensch-Maschine-Interaktion beim deutschen Automobilhersteller MBW untersucht haben, kamen zu dem Schluss, dass solche Teams um 85 Prozent produktiver sind als reine Roboterteams oder menschliche Teams. Cobots sind so sicher, dass man sie aus den herkömmlichen Roboterkäfigen herauslassen kann, damit sie dieses Versprechen erfüllen. Aufgrund des Soft-Designs können sie Seite an Seite mit ihren menschlichen Teamkollegen zusammenarbeiten, da keine Gefahr von Kollisionsverletzungen besteht. piCOBOT® treibt das Soft-Design-Prinzip noch weiter, sodass Cobots in vielen unterschiedlichen Industriebereichen ihren menschlichen Kollegen sicher assistieren und somit deren Produktivität verbessern können. „piCOBOT® ist für die kollaborative Zusammenarbeit mit menschlichen und Roboterkollegen gut gerüstet“, stellt Josef Karbassi fest.

Anzeige