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HANNOVER MESSE 2020, 20. - 24. April

Aussteller-Pressemitteilungen

Christian-Albrechts-Universität

CAU@Hannover Messe 2019 gestartet

Punkt zwölf Uhr mittags ging es los: Am Montag, 1. April, haben Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther und Wissenschaftsministerin Karin Prien offiziell den Stand der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) auf der Hannover Messe 2019 eröffnet. In der Halle 2, Research & Technology, präsentiert die Landesuniversität noch bis zum 5. April 17 wissenschaftliche Projekte und Start-Ups aus den Bereichen Energie, Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Etwa 40 Bühnenpräsentationen, Podiumsdiskussionen, Live-Präsentationen und ein Parlamentarischer Abend runden das Wochenprogramm ab. Günther und Prien zeigten sich beeindruckt von der Breite und Qualität der CAU-Präsentation in der niedersächsischen Landeshauptstadt: „Wir sind stolz, dass sich unser Land hier in Hannover mit so beeindruckenden Projekten präsentiert. Die Wissenschaft ist eine echte Visitenkarte unseres Landes. Wir wünschen der CAU eine erfolgreiche Messewoche und viele interessierte Gäste.“ Den Auftakt machte Wissenschaftsministerin Karin Prien mit einem Fachgespräch über das Thema „Künstliche Intelligenz in der Forschung“. Auf dem CAU-Stand diskutierte sie mit Dr. Raoul Klingner, Direktor Forschung der Fraunhofer-Gesellschaft, Professor Björn Bergh, Medizininformatiker am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, und dem Abteilungsleiter Zelltechnologie an der Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie (EMB) in Lübeck, Dr. Daniel Rapoport, über Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes Künstlicher Intelligenz am Beispiel der Lebenswissenschaften. Moderiert wurde die lebendige und durchaus kritische Diskussion von dem Wissenschaftsjournalisten Jan-Martin Wiarda. Dabei ging es ebenso um Möglichkeiten wie berechtigte Ängste der Menschen gegenüber der neuen Technologie. „Künstliche Intelligenz (KI) wird in den kommenden Jahren in sämtliche Lebensbereiche vordringen. Der Umgang mit Daten wird uns allen neue Kompetenzen und eine intensive Wertevermittlung abfordern. Universitäten und Schulen müssen deshalb neue und andere Kompetenzen vermitteln. Politik kann dabei Leitplanken setzen“, betonte Prien. Große Anreize kämen aus der Wirtschaft, so Raoul Klingner. „Die Geschwindigkeit ist beim Thema KI schnell - weltweit. Wir stehen dabei im Wettbewerb der Regionen, mit Asien und Amerika. Wir machen uns im Vergleich allerdings manchmal zu klein. So unterschiedlich der Umgang mit Daten und die Investitionssummen sind: Die Industrie in Deutschland tut viel für die Künstliche Intelligenz. Was es jetzt braucht, sind neue Lehrstühle, die Forschung mit Anwendung zusammenbringen, mehr Start-Up-Förderung in dem Bereich und ein europäischer Datenraum, den wir mit europäischen Schutzstandards als Alternativen zu den Modellen aus Asien und Amerika anbieten können.“ „Wenn wir führender Akteur bei KI werden wollen, müssen wir sehen, welche Stärken Schleswig-Holstein in den Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen hat. Wir brauchen in jedem Fall eine gute Strategie und Diskussionskultur mit den Ministerien, um gemeinsam einen klugen Investitionsweg zu finden. Wir müssen unsere Themen definieren, um im internationalen Kontext zu bestehen“, ergänzte Björn Bergh. Ob und inwieweit es sinnvoll und möglich ist, die Bevölkerung bei der Gestaltung von datensammelnden Studien zu beteiligen, wurde kontrovers diskutiert. So bezweifelte Daniel Rapoport, ob dies immer leistbar sei. Am Ende bestand indes Einigkeit, dass es dringend einer Vertrauenskultur für die Technologie bedürfe. Voraussetzung dafür: Breite Beteiligung und Transparenz. Das vollständige Programm finden Sie hier: www.uni-kiel.de/hannovermesse Aktuelle Impressionen und Fotos: https://flic.kr/s/aHsmx4HANw Fotos stehen zum Download bereit: www.uni-kiel.de/de/pressemitteilungen/2019/095-hm19-1.JPG Daniel Günther und Karin Prien lassen sich nach der offiziellen Eröffnung des CAU-Standes von Kieler Forschenden Exponate, hier das Start-Up Orthodrone, auf dem CAU-Stand erklären. © Claudia Eulitz, Uni Kiel www.uni-kiel.de/de/pressemitteilungen/2019/095-podium.jpg Lebendige Podiumsdiskussion auf dem CAU-Stand zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Forschung: KI ist ein Thema für Europa, waren sich alle Beteiligten einig. Moderiert wurde die Veranstaltung von Wissenschaftsjournalist Jan-Martin Wiarda. © Farah Claußen Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355 E-Mail: presse@uv.uni-kiel.de Internet: www.uni-kiel.de Twitter: www.twitter.com/kieluni Facebook: www.facebook.com/kieluni Instagram: www.instagram.com/kieluni

Daniel Günther und Karin Prien lassen sich nach der offiziellen Eröffnung des CAU-Standes von Kieler Forschenden Exponate, hier das Start-Up Orthodrone, auf dem CAU-Stand erklären.

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